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Southwest 2019: Montezuma’s Castle

This day, like the previous one, was quite well filled with our touristic programme. We were supposed to see “Montezuma’s Castle“, the historic town of Jerome, and have another railway trip, this time on the Verde Canyon Railroad. Luckily, the way there wasn’t that far. So we had to leave not that early, “only” at 8AM, and not, as on the day before, at 7. But still my alarm went off at 6 as I like to have plenty of time in the mornings to shave, shower, and for a leisurely breakfast.

Südwesten 2019: Montezumas Castle

Dieser Tag war, genauso wie der gestrige, wirklich voll mit Programm, und zwar sollte zum Montezuma Castle, nach Jerome, und zu einer weiteren Eisenbahnfahrt, mit der Verde Canyon Railroad, gehen. Zum Glück war aber die Anfahrt nicht so weit, sodass wir nicht ganz so früh los mussten – “nur erst” um 8 morgens, statt schon um 7. Trotzdem klingelte mein Wecker schon um 6, da ich morgens immer gerne viel Zeit habe, für Rasieren, Duschen und ein gemütliches Frühstück.

As on the previous day I went to breakfast on my own and later brought Mary some food, to eat in our room. According to Mary’s diary I really must have had a sparse breakfast as she neither mentions potatoes nor sausages nor croissants and just 1 single muffin. What I had was: bacon, scrambled eggs, and just that one single muffin! It’s really a wonder that I survived the day! Well, it must have been the coffee that did the trick. The coffee at the hotel was really very good every morning.

Wie auch schon am Tag zuvor bin ich alleine zum Frühstück gegangen, habe aber wiederum Mary etwas zu Essen mitgebracht. Lt. Marys Tagebuch scheine ich mich beim Frühstück zurückgehalten zu haben, denn sie erwähnt für mich weder Kartoffel noch Würstchen noch Croissant(s), und auch nur einen einzigen Muffin. Ich hatte Speck, Rührei, und eben den einen Muffin. Ein Wunder, dass ich den Tag überlebt habe! Muss am Kaffee gelegen haben, denn der war da im Hotel jeden Morgen wirklich gut.

When she did her shoelaces, Mary was quite unlucky.

From her diary: “Shoelace on right shoe got caught on wheelchair foot rest+ getting it off there caused a twist or something in knee that made me hear the angels sing! OMG! But it could have been worse!” Quite hardy, that woman!

Beim Schnüren ihrer Schuhe hatte Mary Pech.

Aus ihrem Tagebuch: “Schnürsenkel an meinem rechten Schuh bleibt an Fußstütze des Rollstuhls hängen und beim Lösen eine Drehung oder sonst etwas im Knie macht, dass ich die Engel singen höre! Oh mein Gott! Aber es könnte schlimmer sein!” Ganz schön hart im Nehmen, die Frau!

Thus we’re off at shortly after 8AM, for our first stop of the day, Montezuma’s Castle, where we arrive at about 8:45AM, but – unfortunately – have just a little less than 1 hour. Well, there wasn’t that much to be seen, because one could not even get up to the cliff dwelling not to mention inside but I wished I would have had some more time for a walk around and browsing in the Visitor Centre, for which I had nearly no time at all. But to tell the truth, I was somewhat disappointed from Montezuma’s Castle”. I had imagined something like the (large and manifold) structures of Mesa Verde – which I had seen pictures of – but Montezuma’s Castle was way less impressive. And, most of all, it didn’t look that ancient at all. Should we ever be able to travel again, Mesa Verde definitely is on our bucket list.

So geht es denn um kurz nach 8 los zu unserem ersten Ziel für diesen Tag, dem “Montezuma Castle”, wo wir gegen 8:45 Uhr eintreffen und leider nur knapp eine Stunde Zeit haben. Nun ja, so enorm viel gab es da nicht zu sehen, denn zu dieser Felswohnung hinauf konnte man nicht, geschweige denn es betreten, aber ein wenig mehr Zeit für einen Rundgang und das Herumschnüffeln im Besucherzentrum [dafür blieb mir so gut wie keine Zeit] hätte ich doch sehr gerne gehabt. Im Grunde aber, ich muss es zugeben, war ich vom “Montezumas Castle” ein wenig enttäuscht. Ich hatte mir so etwas vorgestellt wie Mesa Verde in Colorado, das ich von Bildern her kannte, aber “Montezuma Castle” ist wesentlich unscheinbarer. Vor Allem sah es überhaupt nicht so alt aus. Sollten wir jemals wieder Reisen können, dann steht Mesa Verde ganz bestimmt auf unserer Wunschliste.

But let’s now look at a few pictures:

 

Some information about Montezuma’s Castle:

It is a well-preserved 5-storey cliff dwelling, built from stone and mortar [mainly], about 90 feet above ground level, into a near vertical Cliffside, between 1100 and 1425AD gradually over that period of 3 centuries, in which at its peak [around 1300AD] about 30 to 50 people live in at least 20 rooms. As in Walnut Creek Canyon [for pictures see here: Southwest 2019: Getting There [Albuquerque – Walnut Creek Canyon – Sedona]], it was the so-called Sinagua People who from 500AD on had settled in central Arizona. Neither part of the name, btw, is correct. It has nothing at all to do with Montezuma, who would have been born for another 40 years when the last Sinagua left their dwellings, and nether it is a “castle” in the traditional sense of an easily defendable shelter from enemies, but just to be safe from the annual floodings of Beaver Creek at the bottom of the valley, which can easily cover the whole floodplain.

Etwas Information zu “Montezumas Castle”:

Es ist eine gut erhaltene, hauptsächlich aus Steinen und Mörtel errichtete, 5-stöckige Felswohnung, 27 Meter über dem Talboden an einem fast senkrechten Felsabsturz, zwischen ca. 1100 und 1425 n. Chr. über diese 3 Jahrhunderte hinweg allmählich erbaut und bewohnt, mit einem Höhepunkt von ca. 30 bis 50 Menschen in wenigstens 20 Räumen um 1300 n. Chr. herum. Ebenso wie im “Walnut Creek Canyon” [Bilder siehe hier: Südwesten 2019: Anreise [Albuquerque –Walnut Creek Canyon -S edona]] waren es die sogenannten “Sinagua People“, die sich zwischen seit etwa 500 n. Chr. in Zentral-Arizona angesiedelt hatten. Beide Namensbestandteile sind übrigens absolut irreführend. Mit Montezuma, der erst 40 Jahre nachdem die Felswohnungen verlassen wurden, hat das Gebäude ebenso wenig zu tun wie es eine “Burg” im traditionelle Sinne ist. Es ist eine “ganz normale” Felswohnung, wohl nur so hoch erbaut nicht als leicht zu verteidigender Zufluchtsort vor Feinden, sondern um den periodischen Hochwassern des Beaver Creek, der auf dem Talboden fließt und diesen zeitweise total überfluten konnte, auszuweichen.

At around 9:40AM we were on our way again, to Jerome. But this will be another posting, so that this one here will not be too long.

Gegen 9:40 Uhr ging es dann weiter, nach Jerome. Aber davon im nächsten Bericht, damit dieser hier nicht zu lang wird.

35 responses to “Southwest 2019: Montezuma’s Castle

  1. Still seems impressive given that ‘castle’ is in the side of the rock mountain. As someone who has seen Mesa Verde, I can wholeheartedly recommend it…once it’s open again.

    • I agree, when you think of the time it was built and how, and in that location, it still is impressive. It’s only that Mesa Verde is that much bigger a location. And yes: if ever we’ll be able to travel again, Mesa Verde is on the agenda.

  2. Those are great clouds in the picture that mentions the Vortex.

  3. Helmut Hartmann

    Ich vermute, das die Mauern zeitweise neu mit Lehm verzutzt werden, um sie ansehlicher zu machen. Für sein Alter ein imposanter Ausbau.
    HG Helmut

  4. Great rock formations.

    • In a way, the rock formations there were more impressive than the “castle” – until you start thinking of the effort it must have taken to build it there.

  5. Thor und Frau B.Scheuert

    Ich lese deine Berichte so gerne .Sehr schön und sehr interessNt.liebe Grüsse Anja

  6. Nach so einem Tag kam am Abend die Müdigkeit. Vermute ich mal.
    LG Jürgen

    • Fuer die Leute, die das gebaut haben oder fuer mich? 😀
      Aber im Ernst: die Tage auf der Tour waren schon sehr gefuellt. So ist das nun, wenn man eine organisierte Tour bucht. Waeren wir fuer uns alleine verantwortlich gewesen, haetten wir anders geplant. Aber auch so war es ganz fantastisch.
      Liebe Gruesse,
      Pit

      • Vom Veranstalter organisierte Tour hat auch Vorteile, das habe ich jetzt gesehen. Mein Urlaub nach Südtirol wurde vom Veranstalter abgesagt. Innerhalb von 2 Tagen hatte ich mein Geld zurück.
        LG Jürgen

        • Gut fuer Dich. 🙂
          Bei uns hat es aber auch ohne Probleme geklappt fuer unsere geplanten und dann von uns stornierten Reisen, die wir fuer dieses Jahr gebucht hatten. Bei allen Unterkuenften waren wir noch in dem Zeitraum, in dem wir ohne Kosten zuruecktreten konnten. Lufthansa hat uns den vollen Betrag erstattet. Von British Airways haben wir einen Gutschein bekommen. Das ist natuerlich nicht so gut wie Geld zurueck, denn der muss erstens bis Ende Maerz des naechsten Jahres eingeloest werden und wir wissen ja gar nicht, ob wir dann schon wieder fliegen koennen, und zweitens werden dann sicherlich die Kosten fuer die gleichen Fluege erheblich hoeher sein. Mal sehen, was wird.
          Was mir bei diesen organisierten Reisen nicht ganz so gut gefaellt: sie packen oft zu viele Veranstaltungen in einen Tag, sodass an den einzelnen Orten zu wenig Zeit bleibt. Oder – wie es uns auf einer 3-Fluesse Tour in Deutschland einmal ging – man muss zu unmoeglichen Zeiten aufstehen fuer eine Exkursion. Damals haette man an einem Tag sogar auf das Fruehstueck verzichten muessen. Das, so fanden wir, war ein Unding. Da haben wir auf die Exkursion verzichtet.
          Bei unserem Sedona-Trip war es nicht so schlimm, aber alleine haetten wir es doch anders organisiert.

  7. It’s a wonder you survived! LOL! That was funny.

    It’s a neat looking dwelling with a great history.

  8. We didn’t see Montezuma’s Castle at all when we went to Jerome, and I almost missed shopping in the little town. I loved the true artisans there, and I could have spent more time downtown as well as in the outskirts where you were. Thanks for the pictures. Now, I can see what I missed!

  9. The contrast between the dwelling and the cliffs is remarkable, and pleasing. Speaking only visually, this might be my favorite of the cliff dwellings I’ve seen. Great photos.

    • I can’t say anything about my favourite, as I haven’t seen Mesa Verde yet, and didn’t get close to the cliff dwellings at Walnut Creek Canyon. Glad you like the pictures.

  10. I live just down the road! I live in Clarkdale, the other end of the Verde Valley. 🙂

  11. That would be quite a hike to bring the groceries home.

  12. I see from my blog we stopped off here on the way back to the airport at Phoenix from our last night in Arizona (Flagstaff). It must have been a quick visit as I don’t say much about it either!

  13. Beeindruckende Bilder Pit, da gabs viel zu sehen, das war wirklich volles Programm. LG Wolfgang

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