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Throwback Thursday

This post was first published in my blog “Pit’s Musings and Ramblings from a Big Country: Mein persönliches Blog mit ‘Updates aus Texas‘” on Thursday, May 20, 2010.

Donnerstägliche Retrospektive

Diesen Artikel habe ich ursprünglich in meinem Blog “Pit’s Musings and Ramblings from a Big Country: Mein persönliches Blog mit ‘Updates aus Texas‘”, am Donnerstag, dem 20. May 2010, veröffentlicht.

Spritpreise

Veröffentlicht am Donnerstag, Mai 20, 2010

Gestern waren wir in San Antonio, zum “Ride of Silence”. Das ist ein gewissermaßen “Schweigemarsch auf dem Rad” – d.h. ein Radkorso, bei dem nicht geredet wird –  zum Gedenken an alle Radfahrer, die im Verkehr umgekommen sind. Dieser “Ride of Silence” wird übrigens weltweit abgehalten, immer am 19. Mai eines jeden Jahres. Aber das nur nebenbei. Mehr dazu in meinem Fahrradblog. [Anm.: dieses Blog pflege ich nicht mehr weiter.]

Eigentlich wollte ich ja etwas zu Spritpreisen bloggen. Auch hier gehen die Preise für Benzin langsam aber sicher nach oben. Im Schnitt liegen sie hier in der Gegend mittlerweile etwa bei $2,80 pro Gallone. Das entspricht beim derzeit gültigen Umrechnungskurs […] etwa € 0,60 pro Liter. Davon kann man in Deutschland ja wohl nur träumen, aber hierzulande gilt das als hoch. Und da die Spritpreise je nach Tankstelle sehr unterschiedlich sind – z.T. liegen die Unterschiede an ein und derselben Straßenkreuzung bei 5 Cent und innerhalb von ein bis zwei Meilen können es durchaus 10 Cent sein [man fragt sich, wie dann manche Tankstellen überhaupt noch Kunden haben, wenn es gleich gegenüber das Benzin wesentlich billiger gibt] – sind wir jedenfalls immer auf der Ausschau nach billigen Tankstellen, die ungefähr am Weg liegen. Also auch gestern. Und da ist die “Southside” von San Antonio immer ein guter Tip. Und da haben wir dann eine Tankstelle gefunden, wo es das Benzin noch zu $2,59 gab. Wahrlich bemerkens- und tankenswert! Man musste allerdings, weil sie keine Kreditkarten akzeptierten, im Voraus bezahlen oder an der Kasse hinterlegen, aber das war ja nun kein Problem. Es gibt übrigens auch Tankstellen, wo man die Kreditkarte an der Kasse hinterlegen muss. Meistens sind das [und die, die nur gegen Bargeld verkaufen] die kleineren und billigeren. Die sparen dann die Gebühren für Kreditkarten bzw. die Umrüstung auf moderne Zapfsäulen [die Kreditkartenleser integriert haben].  Diese Tankstellen werden meiner Erfahrung nach übrigens fast immer von Indern oder Pakistanis betrieben. Erstaunlich übrigens, dass sie fast immer billiger sind, als sogar bei den großen Supermarktketten wie H.E.B. oder Wal-Mart, die doch eigentlich ihren Preis wohl subventionieren. Und noch eine Bemerkung zum Preis: auf der Rückfahrt nach Karnes City haben wir dann hier in der Nähe den Höchstpreis bisher gesehen: 2,83! Und da waren wir natürlich heilfroh, dass wir schon in San Antonio getankt hatten.

[Anmerkung heutzutage: natürlich hängen die Benzinpreise vom Preis für Rohöl ab und schwanken daher stark. Zur Zeit bezahlen wir hier in Fredericksburg $1,75/Gallone = €0,41/Liter.]

Gasoline Prices

published Thursday, May 20, 2010

Yesterday we were in San Antonio, for the “Ride of Silence”. This is a silent protest on bikes in memory of all bicyclists killed in traffic. This “Ride of Silence” is held world-wide, always on May 19 each year. But that’s only an aside. More about that in my bicycling blog. [Note: I’m no longer maintaining that blog.]

Actually, I had wanted to write something about gasoline prices. Here in the US, the prices for gasoline are on the rise, too. The average in our region is $2.80/gallon, which is equivalent – the present exchange rate applied – to €0.60/Liter. That, of course, is a price Germans can only dream of, but it is considered high in our neck of the woods. And since the gasoline prices differ quite a bit form gasoline station to gasoline station – sometimes there’s a difference of 5 cents just across an intersection, and within a radius of 2 miles it can be up to 10 cents [we always ask ourselves how some gasoline stations can have customers at all if the gas is much cheaper just across the corner] – we’re always on the look-out for cheap gas along the way. As we were yesterday. And the “Southside” of San Antonio always is a good advice. There we found a gas station that sold its gasoline at $2.59. Quite remarkable and worth going there. One had to, as they didn’t accept credit cards, pay in advance or deposit cash at their check-out, but that’s no problem. There are gas stations, btw, where you have to deposit your credit card with the cashier. That [and those that only do cash transactions] mostly usually are the smaller (and cheaper) stations. This way they save the fees for the credit cards and the expense to exchange their pumps for the more modern ones with credit card readers. These gas stations mostly seem – that is my experience – to be run by Pakistanis of people from India. I find it remarkable that they nearly always are cheaper, even cheaper than those run by the big supermarket chains such as H.E.B. or Walmart, which – I suppose – would subsidise their gas prices. Another remark as to the prices: on our way back to Karnes City we saw the most expensive gas, $2.83! When we saw that, we were really glad we had gotten our gas in San Antoni.

[Note at the time of re-publishing: gasoline prices are, of course, dependent on the price of crude, and thus fluctuate very much. Just now, we pay only $1.75/gallon here in Fredericksburg.]

28 responses to “Throwback Thursday

  1. He-Man filled up my tank last Friday for $1.99 a gallon and then I went camping just over the border in California. Gas there was a whopping $3.19 a gallon!
    BTW- It’s going up here too.

  2. Die Spritpreise hätten hier sicherlich auch viele Leute gerne. Mich juckt das nicht. Ich habe mein Auto schon lange abgeschafft. Seit ich nur noch Rad fahre bin ich Topfit.
    LG Jürgen

    • Nun ja, zum Einen verreisen wir zu gerne mit dem Auto. Zum Teil aus Bequemlichkeit, aber auch, weil es mit Bus und Bahn hier ja nicht geht und man nicht immer fliegen kann/will. Zum anderen Teil, weil wir hier ja ueberhaupt keinen oeffentlichen Nahverkehr haben. Sogar das Einkaufen waere schon schwierig, da der Supermakrt 3 Meilen weit weg ist.
      Der Nachteil: ich bin NICHT mehr topfit!
      Apropos Spritpreise: es ist gar kein Vorteil, dass sie hier so niedrig sind. Das fuehrt zu den grossen Spritsaeufern auf der Strasse, und dazu, dass viele Leute die Motoren auch bei laengeren Pausen auf Parkplaetzen nicht abschalten. Sie gehen ins Restaurant oder zum Einkaufen, und draussen auf dem Parkplatzt laeuft der Motor! Ich koennte dann aus der Haut fahren!
      LG,
      Pit

      • Bei Deinem letzten Absatz kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wenn schon das eigene Portomonaie uninteressant ist, sollte man wenigstens an die Umwelt denken.
        Aber wie sagt man? “Wie der Herr, so das Gescherr.”
        LG Jürgen

        • Also an dem “Herren” liegt das nicht, denn das gedankenlose Umgehen mit der Umwelt war hier schon immer so, auch vor unserem “CiC” [nicht “Commander in Chief” sondern “Covidiot in Chief”]. LEIDER!
          Und was an die “Umwelt denken” angeht: dazu muesste man ja zunaechst einmal denken koennen!
          Liebe Gruesse,
          Pit

  3. Gas here in Tennessee is quite reasonable at the moment — not at the lowest right now, but quite reasonable nevertheless. In fact, it’s ironic that just as gas prices dropped, and we could have traveled by car a long distance on less money, the coronavirus hit and we were quarantined. Life just isn’t fair!

  4. Wir sind z.Zt. bedingt durch die “Ölkrise” auch bei ca. 1,00 € für den Liter Diesel, was mich natürlich sehr freut. Aber nichts im Gegensatz zu euren Preisen.
    Liebe Grüße
    Roland

    • Du kennst das ja, dass Diesel hier in aller Regen um 20 bis 40 Cent teurer ist als Benzin. Aber immer noch billiger als in Deutschland.
      Liebe Gruesse,
      Pit

  5. Von diesen Preisen können wir nur träumen. Der Liter Super kostet bei uns 1,14 € bis 1,18 €

    • Hat aber auch Nachteile: wegen des billigen Sprits sind die grossvolumigen Sprifsaeufer wieder in Mode, und die Leute hier lassen die Motoren laufen, was das Zeug haelt – sogar beim Einkaufen oder beim Schnellimbissbesuch.

  6. Bei meiner ersten großen Fahrt per Mietwagen durch Florida habe ich Bauklötze gestaunt, als ich das erste Mal getankt hatte. Ich fand das Benzin unfassbar billig. Ein bisschen verwirrend war das Procedere des Tankens selbst. Bei der einen Company musste man die Postleitzahl eingeben, bevor die Zapfsäule frei geschaltet wurde, anderswo konnte man direkt an der Säule mit Kreditkarte bezahlen, bei einer anderen Company musste man wie hier in Germany üblich nach innen zum Blechen. 😉 Aber nach einigen Tagen bin ich gut zurecht gekommen. Was mich übrigens in keinster Weise gestört hat waren die Geschwindigkeitsbegrenzungen, das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum das hier nicht schon längst auch so gehandhabt wird. Schön fand ich auf jeder meiner Reisen auch die Geduld der Einheimischen, wenn ich mal wieder eine Weile mit 15 Meilen/h auf der rechten Spur auf der Suche nach der Einfahrt zum nächsten Motel dahin geschlichen bin, oder mich falsch eingeordnet hatte.
    Liebe Grüße!

    • Du beschreibst genau meine Erfahrungen. Beim Zahlen mit Kreditkarte direkt an der Zapfsaeule muss man fast immer die eigene Postleitzahl angeben.
      Was die Geschwindigkeitsbeschraenkungen angeht: ich LIEBE sie. Sie machen das Fahren sowas von angenehm. Da kommt keiner von hinten und blitzt schon am Horizont mit der Lichthupe oder so. Ich habe manchmal den Eindruck, dass manche noch icht einmal wiessen, was eine Lichtupe ist. Und die Geduld der Leute ist – fast immer – ganz enorm. Ich habe noch nie erlebt. dass jemand auf derStrasse einherzockelt und dahinter jemand hupt. Noch nicht einmal dicht auffaehrt. Ich fahre hier ausgesprochen gerne.
      Liebe Gruesse,
      Pit

  7. That’s quite a drop in gas prices. Nice to see.

    • I remember that in between then and now it was even higher at some time. Low gas prices are a mixed blessing for us, as we get quite a bit of our income from oil and gas revenue.

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