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Throwback Thursday

This post was first published in my blog “Pit’s Musings and Ramblings from a Big Country: Mein persönliches Blog mit ‘Updates aus Texas‘” on Tuesday, May 11, 2010.

Donnerstägliche Retrospektive

Diesen Artikel habe ich ursprünglich in meinem Blog “Pit’s Musings and Ramblings from a Big Country: Mein persönliches Blog mit ‘Updates aus Texas‘”, am Dienstag, dem 11. May 2010, veröffentlicht.

Bürokratie & Formulare

Heute habe ich dann mal meine social security card/number beantragt. Wurde langsam Zeit, denn überall wird man danach gefragt. Sie ist ja so etwas wie ein Personalausweis- bzw. Meldebescheinigungsersatz. Nicht dass man die Karte selber unbedingt vorzeigen müsste. Dafür dient der Führerschein, weil er ja ein Foto enthält und somit ein amtlicher Lichtbildausweis ist. Aber ansonsten gibt man eben seine social security number an.

Der Formularkram war wesentlich einfacher als ich gedacht hatte, und auch das Verfahren auf dem Amt – wir mussten allerdings nach Seguin [immerhin 50 Meilen entfernt] fahren- ging erheblich schneller als erwartet.  In etwa 5 Minuten war alles erledigt. Und alle meine Fotokopien, die ich wie im Internet als notwendig angegeben, gemacht hatte, waren für die Katz‘. Die Dame auf dem Amt wollte nur meine green card sehen [und kopieren] sowie meine Geburtsurkunde. Na ja, da hat sich mein Kopieren doch gelohnt, denn ich konnte ihr die Kopie der Geburtsurkunde einscließlich einer Übersetzung in die Hand drücken.

Vielleicht ging alles schneller, weil sie da einen Ausfall des gesamten Computersystems hatten. Deswegen konnten sie nämlich nichts bearbeiten, sondern haben eben nur das Antragsformular entgegengenommen und die Kopien gemacht. Und dann wollten sie, sobald die Computer wieder liefen, alles eingeben und man sagte, ich würde die Karte in ca. 14 Tagen mit der Post zugeschickt bekommen. Wenn dem wirklich so ist, wäre das für amerikanische Behörden allerdings eine Rekordzeit. Warten wir mal ab.

Und wenn ich sie dann habe, will der Steuerberater hier sie wissen. Mal sehen, ob ich hier Steuern zahlen muss. Angeben muss Mary mich jedenfalls.

[Zusatzbemerkung: im Original-Blogartikel war noch ein Absatz über meinen Führerschein, aber die Information dort hat sich später als falsch erwiesen. Ursprünglich hatte man mir im Rathaus in Karnes City gesagt, mein deutscher Führerschein könne nicht einfach in den amerikanischen umgeschrieben werden, sondern in müsse eine erneute Fahrprüfung machen. Dies erwies sich aber, wie gesagt, als falsch. Ich musste nur meinen deutschen Führerschein abgeben, der einbehalten (und wahrscheinlich vernichtet) wurde, und bekam dafür im Gegenzug, nach einem Sehtest, den texanischen.]

Bureaucracy and Paperwork

published Tuesday, May 11, 2010

Today I went and applied for my social security card/number. It was time, wasn’t it? It’s something like a substitute for and identity or registration card. Not that the card itself has to be shown. That’s what the driver’s license is used for as it contains a photo and can thus be used as an official picture identification. With your social security number it’s enough if you have memorized and can quote it.

All that stuff with forms was much easier than I had thought, and also the procedure at the office was much faster than I had expected. We did have to drive to Seguin, though, a distance of ca. 50 miles. But once there everything was done and over with within 5 minutes. All the photocopies, btw, which I – according to the requirements I had found on the Internet – had with me were for the birds. The lady in the office only wanted to see – and copy – my Green Card and my birth certificate. Well, it proved to be really good that I could hand her a copy of that plus a translation.

Maybe everything went faster because their computer system was on the Fritz, and thus they couldn’t process me right away but only keep my application and the copies. They promised to enter everything into the computer as soon as the system would be up and running again, and after that I would get my social security card within 2 weeks by mail. If that turns out to be the truth it will be record time for American administration. Let’s wait and see.

When I have my social security number, our tax accountant will need to know it. We’ll have to see if I will have to pay taxes here. But certainly Mary will have to list me.

[Additional note: In the original there was a paragraph about my driver’s license, the information in which proved incorrect. Originally, at the City Hall in Karnes City, I had been told that I could not just get my American driver’s license on just presenting my German one, but that I had to pass a regular driving-test. That, as I said, proved to be incorrect: I simply had to hand in my German one, which was kept (and very likely destroyed), and in exchange I got, after an eye test, my Texas one.]

 

23 responses to “Throwback Thursday

  1. It took three or four trips to the Texas DMV before my daughter could change her license. I think you got lucky. 😉

  2. Gut, wenn mal die Syteme nicht funktionieren, das kann helfen.

    In den letzten 2 Monaten meiner beruflichen Existent ging die Ladestation und dann der BS kaputt, Ersatz bekam ich keinen mehr, was solls…

  3. Interessante Einblicke in die damaligen Einwanderungs Vorschriften gewährst du uns.

    • An der Geschichte mit Social Security hat sich bis heute nichts geaendert. Die Social Security Nummer zusammen mit dem Fuehrerschein sind der Ersatz fuer den Personalausweis in Deutschland.

      • Schön, zu lesen, dass es Konstanten gibt bei euch. Ich hoffe jedenfalls, dass diese Social Security Nummer zusammen mit dem Fuehrerschein ein vernünftiger Ersatz für den Personalausweis in Deutschland ist !?
        Gerade beschäftigt die USA uns sehr hier in Deutschland. Schlagzeile jagt Schlagzeile.
        Ich hoffe, euch geht es gut!
        LG

        • Ja, es gibt durchaus Konstanten.
          Was ich am deutschenSystem vorziehe ist, dass man sich am Wohnort an- bzw., beim Umzug, wieder abmelden muss. Das ist hier nicht noetig bzw. gar nicht moeglich. Mein Fuehrerschein enthaelt zwar meine Adresse, aber ich brauche die beim Umzug nicht aendern zu lassen, jedenfalls nicht, wenn es innerhalb von Texas ist. Da muss ich dann nur die neue Adresse angeben wenn ich meinen Fuehrerschein verlaengern lasse. Das ist alle 7 Jahre noetig. Eine irgendwie geartete Pruefung ist dan nicht notwendig, wohl aber ein Sehtest. Der Fuehrerschein wird uebrigens vom jeweiligen Bundesstaat ausgestellt. Meiner ist also ein texanischer. Gilt aber natuerlich USA-weit. Und auch, wie der deutsche Fuehrerschein hier, fuer 6 Monate (ab der Einreise) in Deutschland.
          Uns geht es gut hier, trotz der Situation, wegen der wir uns natuerlich grosse Sorge machen. Es ist so fatal, dass es zu den Ausschreitungen und Pluenderungen kommt. Die Protestbewegung waere ohne die viel staerker und wirkungsvoller.
          Hoffentlich geht es auch Dir gut.
          Liebe Gruesse, und bleib’ gesund,
          Pit

  4. Oh Pit, da hast du mit deinem Fuehrerschein aber Glueck gehabt! Als ich 1984 nach Kanada gekommen bin, da war mein internationaler Fuehrerschein fuer 6 Monate gueltig und dann haette ich ihn neu machen muessen. Irgendwie war mir das ziemlich zuwider und ich bin mindestens 10 Jahre ohne einen gueltigen Fuehrerschein gefahren. Problemlos! Als ich mich dann doch entschlossen hatte, den Fuehrerschein zu machen, musste ich auf der Behoerde angeben, seit wann ich denn schon im Lande sei. Auf meine Antwort, seit 1984, kam ein “oh my god” von der Beamtin – aber das wars dann auch! Ich habe den Fuehrerschein gemacht und dann war alles wieder in Ordnung.
    Viele Gruesse
    Christa

    • Es war tatsaechlich mehr als einfach: ohne jeden buerokratischen Aufwand. Auch schon ohne internationalen Fuehrerschein, den man als Deutscher hier in den USA eigentlich gar nicht braucht, durfte ich mit meinem deutschen Fuehrerschein 6 Monate lang hier fahren. Und da es ja so einfach ging, habe ich meine Fuehrerscheine natuerlich getauscht. Ich haette aber auch die Pruefung gemacht. Ein ehemaliger Beamter MUSS sich ja immer korrekt verhalten! 😀 Aber im Ernst: als hier lebender Auslaender moechte ich mir aber nun auch gar nichts zuschulden kommen lassen.

      • Das will ich natuerlich auch nicht, aber das mit dem Fuehrerschein habe ich damals ganz locker genommen. Heute wuerde ich das vielleicht nicht mehr so machen!

        • War ja auch nicht ganz ernst gemeint, das mit der alten Beamtenseele in mir. 😀 Aber damals hatte ich die Green Card wirklich noch “auf Bewaehrung”.

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