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Support Your Local …

… no, not Sheriff [as the title of the Western with James Garner has it], but restaurant: this is what we have started today, and we got our lunch to go from the Clear River Pecan Company, one of the small business restaurants here in Fredericksburg:

Auch ein Restaurant braucht mal Hilfe

So möchte ich den Titel des Westerns mit James Garner einmal abwandeln. Heute haben wir damit angefangen, die kleinen Geschäfte hier in Fredericksburg zu unterstützen, und wir haben unser Mittagessen bei der Clear River Pecan Company bestellt:

The Clear River Pecan Company is a small locally owned restaurant and ice cream place on Main Street here, that does most of its business with tourists and as such now has lost much of its revenue – as have others. Most of them now offer take-away service [or even home delivery] : you order online or by phone, and you can pick your food up outside, at the curb or in their parking-lots. That, support our local businesses, is what we really intend to do for as long as it takes.

Die Clear River Pecan Company ist ein kleines Restaurant mit einer großen Eiskremetheke, in lokalem Besitz, auf der Hauptstrasse, das bisher in der Hauptsache vom Touristengeschäft gelebt hat und dem nun die Umsätze wegbrechen , wie es auch anderen kleinen Restaurants – und anderen Geschaeften – hier geht. Die meisten Restaurants bieten nun einen To-Go-Service [oder sogar einen Lieferservice] an: man bestellt online oder per Telefon und kann die Ware dann draußen – am Bürgersteig oder auf dem Parkplatz – in Empfang nehmen. Das, unsere Geschäfte vor Ort unterstützen, ist was wir jetzt in Zukunft machen werden, solange es nötig sein wird.

The Clear River Pecan Company at better times, inside – it used to be a very funky place:

Die Clear River Pecan Company zu besseren Zeiten, innen: es war schon etwas kurios:

84 responses to “Support Your Local …

  1. Pingback: A Somewhat Different Birthday | Pit's Fritztown News

  2. We got take out from one of our favorite places the other day. We plan on doing this often.

    Stay safe my friend!

  3. Es ist bei uns in Berlin auch so, Pit. Ich weine um die vielen kleinen Imbisse, Restaurants und Cafés in Berlin Wedding, die so viel zum Flair des Bezirks beitragen. Viele Besitzerinnen und Besitzer kenne ich persönlich, da ich im Kiez mit meiner Kunst viel unterwegs bin. Mit manchen schreibe ich mir whatsapps und andere sehe ich beim Spazieren im Park, zufällige Treffen auf den täglichen Runden, um fit zu bleiben. Wir wechseln dann zwei Worte auf Distanz. Und schon dabei habe ich ein schlechtes Gewissen. Aber kann man an einer Person vorbeigehen, die man sonst beim Treffen umarmt?
    Liebe Grüße von Susanne

    • Liebe Susanne,
      ich denke einmal, wir selber werden tun, was wir koennen. Und wenn genuegend Einwohner mitmachen, sollte das helfen. Hoffen wir mal!
      Das “auf Distanz” klappt hier beim Spazierengehen prima, und es unterscheidet sich auch nicht viel von frueher. Da ist man sich zwar etwas naeher gekommen, aber nie sehr. Bei Bekannten sieht das natuerlich anders aus. Da mutet es schon seltsam an, wenn man auf die hier sehr uebliche Umarmung verzichten muss und sogar noch nicht einmal die Hand reichen kann. Aber es ist eben nicht nur zum eigenen Schutz.
      Gestern waren wir noch einmal in unserem Supermarkt, und da klappt es mit Abstand halten ganz und gar nicht. Selbst wenn wir es wollten, die meisten Leuten kommen einem zu nahe – ausser an der Kasse. Das wirkliche Problem dabei ist: wenn einem in den Gaengen jemand entgegen kommt, dann ist es unmoeglich, den angeratenen Abstand einzuhalten. Der Supermarkt sollte da mal “Einbahnstrassen” einfuehren. Na ja, wir werden in der naechsten Zeit nicht hin muessen. Nach einre ziemlich umfangreichen Lieferung ans Haus am Samstag und unserem ebenso umfangreichen persoenlichen Einkauf gestern haben wir fuer eine ganze Zeit genuegend Vorraete. Nur unsere Rehe sind dumm dran: deren Mais haben wir gestern vergessen. Ich ueberlege nun, ob ich dafuer noch einmal in den Supermarkt soll. Noch ist die Ansteckungsgefahr meiner Meinung nach nicht besonders hoch, weil wir in ganz Gillespie County noch keinen bestaetigten Fall einer Infektion haben. Mal sehen, was ich mache.
      Liebe Gruesse, haltet die Ohren steif, und bleibt gesund,
      Pit

      • Lieber Pit,
        wir dachten auch zuerst, die Ansteckungsgefahr sei nicht so groß, jedoch täuscht man sich da schnell. Das ist ja das Heimtückische an dem Virus.
        Liebe Grüße sendet euch Susanne

        • Liebe Susanne,
          Du hast natuerlich vollkommen Recht: das Heimtueckische an diesem Virus ist, dass man es schon uebertragen kann lange bevor man Symptome spuert, und dass manche Mensche sogar gar keine Symptome zeigen trotz einer Infektion.
          Gestern im Supermarkt haben wir alles uns moegliche getan, mit Einmal-Handschuehe, Desinfektionsspray und -tuechern. Und wir haben auch immer, so gut es uns moeglich war, Abstand gehalten.
          An den Kassen haben wir jetzt auf dem Boden Abstandsmarkierungen und das Personal achtet daruf, dass man die einhaelt. Die Kassiererinnen sind mittlerweile durch einen Plastik-Spuckschutz geschuetzt, man muss aber sogar davon noch Abstand halten und darf erst ans Kartenlesegeraet, wenn man dazu aufgefordert wird, nachdem Alles eingescannt ist. Und wie es frueher immer ueblich war, wird einem auch die gesamte Ware eingepackt und in den Einkaufswagen gestellt. Selber an-/zufassen wird nicht mehr geduldet. Ich hoffe instaendig, dass damit das Personal ausreichend geschuetzt ist.
          Sei herzlichst gegruesst,
          Pit
          P.S. apropos Mais fuer die Rehe: mittlerweile habe ich umgedacht. Entweder lassen wir uns den ans Haus bringen, oder die Rehe muessen eben warten. Sie haben den Mais ja auch gar nicht noetig, sondern es ist nur, um sie anzulocken. Von dem bisschen, was wir streuen, koennten sie ohnehin nicht leben.

          • Lieber Pit,
            ich hatte immer den Eindruck, dass euch die Rehe eine große Freude sind und gerade in Zeiten der Quarantäne ist es schön, diese “heimischen” Freuden zu haben und zu erhalten. 🙂
            Bei uns sieht es in den Supermärkten ebenfalls so aus wie du beschreibst.
            Ich bin immernoch in einem guten Arbeitsrhythmus. Es entstehen viele Zeichnungen und ich freue mich darüber.
            Liebe Grüße auch an Mary von Susanne

            • Liebe Susanne,
              die Rehe sind uns wirklich eine grosse Freude, und irgendwie werden wir schon an Mais kommen.
              Schoen, dass Du in einem guten Arbeitsrhythmus bist. Hier bin ich – wie Du ja wohl gesehen hast – in einem guten “Alaska Bilder” Rhythmus. 😉
              Lasst es Euch gut gehen, und liebe Gruesse, auch von Mary, und auch an Micha,
              Pit

  4. Helmut Hartmann

    Gut gemacht Pit.
    Liebe Grüße auch aus dem Bergischen Land. Ja,wir unterstützen auch unser kleines Lieblingsrestaurant, das jetzt eine Ausserhaus-Karte anbietet, damit sie besser überstehen können. Übrigens gibt es bei Euch noch Hefe? Ist nicht zu bekommen, damit man selbst Brot oder Pitza backen könnte.

    HG Helmut

    • Lieber Helmut,
      wir tun was wir koennen fuer die oertlichen Geschaefte. Ist doch selbestverstaendlich.
      Ob es hier noch Hefe gibt? Ich weiss es nicht. Ebensowenig wie ich weiss, ob es noch Mehl gibt. Darauf habe ich heute im Supermarkt nicht geachtet. Obwohl wir gestern eine Lieferung ans Haus bekommen haben, waren wir heute trotzdem selber im Supermarkt, umd das einzukaufen, was wir entweder vergessen hatten oder noch zusaetzlich haben wollten. Es ist doch einfacher, an den Regalen vorbeizugehen und zu schauen, was da ist.
      Wir haben versucht, Abstand zu halten, aber laengst nicht Alle tun das. Am Eingang und an der Kasse steht Personal und achtet darauf, aber in den Gaengen denken viel Leute nicht daran. Na ja, da wir in ganz Gillespie County noch keinen (bekannten) Fall haben und us auch sonst vorsehen, sollte es eigentlich gut gegangen sein.
      Liebe Gruesse, und bleibt gesund,
      Pit

  5. That we have been doing because they need the help right now!

  6. It’s slowly warming up around here, and that ice cream counter is looking pretty great!

    • Here, spring has really arrived, and, as usual at this time of the year, temps are up and down, but no freezing any more. Well, we coul have that till way into April still. On the other hand, we’ve already been up to 87!
      We both LOVE that ice cream counter! 😉

  7. Applaus, Pit!
    Einer für alle, alle für einen. Supi, freu mich!
    Bleibt gesund!

    • Danke, liebe Brigitte! Wir machen weiter so, und wechseln die Restaurants ab. Wir bleiben dabei bei den kleinen lokalen. Grosse Ketten wie Whataburger oder Pizzahut brauchen wir wirklich nicht zu unterstuetzen. Die haben jetzt eh mehr Kundschaft als vorher.
      Bleibt auch gesund,
      Pit

  8. I agree with your article – but I have to mention Gardner in the movie. I got the biggest kick out of him perpetually saying, “I’m just passing through on my way to Australia.”

  9. Witzig, lieber Pit, Masterchen hatte einen Englisch-Lehrer am Gymnasium, der kölsches Englisch sprach. Auch eine abenteuerliche Mischung.
    Sweetkoffie scheint ja aus der Gegend zu kommen wie Masterchen. Mer hät ja süss nüx im Läwe, sagte auch man bei uns. Siri 🙂 und 🙂 Selma sind große Eistanten. Dina und Masterchen lieben Zitronensorbet (und das vorzugsweise mit Wodka).
    Auch wir unterstützen die örtlichen Geschäfte jetzt.
    Wünsche euch einen wunderbaren Sonntag, haltet euch gesund
    The Fab Four of Cley
    🙂 🙂 🙂 🙂

    • Lieber Klausbernd,
      was Englisch mit Akzent angeht, da muss ich mich an die eigene Nase fassen. Wenn ich Englisch rede, kommt immer noch mein rheinische Akzent durch. Wenn ich hier gefragt werde, woher mein Akzent kommt, dann antworte ich immer, “It’s British English with a Cologne accent”. 😉
      Sorbet mag ich nicht so gerne. Im Augenblick bin ich bei Eis amd Stiel, und zwar Magnum Scholade und/oder Karamell.
      Also dann, um im Rheinische zu bleiben,
      Maat et jood, on blivvt jesonk,
      Pit

  10. Eine gute Idee den Restaurants in dieser schwierigen Zeit zu helfen und Eis kann man immer essen 😋
    LG Andrea

    • Mit Eis bin ich etwas anderer Ansicht. Meine Frau isst es auch im tiefsten Winter [sofern es den hier im suedlichen Texas ueberhaupt gibt], aber ich doch lieber in der waermeren/heisseren Jahreszeit.
      Liebe Gruesse, und bleib’ gesund,
      Pit

  11. Eis … immer lecker. Aber mal zum Ernst der Sache. Ich finde es gut, dass Ihr Eure kleinen Unternehmer ein wenig unter die Arme greift. Hoffentlich machen da viele Menschen mit, sonst bringt es nicht viel.
    LG Jürgen

    • Wir hoffen auch, dass da viele Menschen mitmachen. Und nicht einfach bei den grossen Ketten wie Whataburger oder so bestellen oder den Drive Through benutzen. Da sind die Schlangen in den vergangenen Tagen naemlich reichlich lang geworden.
      Liebe gruesse und bleib’ gesund,
      Pit

  12. We’ve been doing the here and I’m kind a liking the curbside delivery to my vehicle. I hope these small businesses survive!

  13. We’ve done this a couple of times already and are going to again tonight for our anniversary dinner.

  14. Another way to help is with the purchase of gift certificates that can be redeemed in the future. It puts cash in the hands of the owners, and is a way for people who don’t want to do pick up or delivery to still help out.

  15. Curbside delivery is a pretty popular thing with our statewide shutdown. From a nice meal to keeping folks employed, it’s a great way to help. Kudos for the suggestion!

    • Ja, diese Eiskremetheke sieht echt lecker aus, nicht wahr? Im Augenblick kann man da eber keine Hoernchen oder kleine Becher mehr kaufen, sondern nur noch groessere Gebinde, mindestens 1 Quart [= 0,94 Liter]. Ist das nun ein Vorteil oder ein Nachteil? 😀

      • Eindeutig ein Vorteil. Das fällt für mich unter Grundnahrungsmittel 😎

      • Ein Nachteil.
        Das verführt zu unnötigem Verzehr 😀

        • Meine Omma hätte gesagt: Mer hät ja süss nüx im Läwe
          😇

          • Doa hoat sa recht koabt 🙂

          • Dat stimmp! Um es mal versuchsweise auf Platt auszudruecken. 😉

          • Wo kam Deine Oma her? Das hier klingt mir so rheinisch. 😉

            • Wir sind am Fuß des bergischen Landes zwischen Köln und Düsseldorf 😀

              • Hi Sweetkoffie
                Unser Masterchen kommt ursprünglich auch aus dem Bergischen Land, nämlich aus Remscheid. Jetzt leben wir allerdings schon seit zig Jahren an der Küste von North Norfolk.
                Liebe Grüße vom kleinen Dorf am großen Meer
                The Fab Four of Cley
                🙂 🙂 🙂 🙂

                • Hallo Klaus, dann kennst du auch bestimmt Leichlingen😉
                  Liebe Grüße zurück von der Wupper 🙋🏻‍♀️

                  • Klar doch kenne ich Leichlingen 🙂
                    Grüße von der stürmischen Nordseee heute an die Wupper
                    Klsausbernd 🙂

                    • Nach 2 Wochen Frühling kommt heute der Winter von der Nordsee angeflogen.
                      Ich google gleich mal wo ungefähr du lebst.
                      😊

                    • Ich bin in Remscheid geboren, wuchs aber teilweise in Schweden auf. Nach dem Studium u.a. in Schweden, Finnland und Canada, lebten wir viele Jahre in Montreal. Also, lange Rede kurzer Sinn, ich lebte nur kurz im Bergischen. Jetzt lebe ich seit etwa 40 Jahren in Norfolk in East Anglia, das ist an der Ostküste Englands ein wenig südlich der Wash. Es ist eines der größten Seevogelschutzgebiete Europas und berühmt für seine riesige Seehundkolonie. Es ist ein AONB (area of outstanding natural beauty). Unsere Provinz-Hauptstadt ist Norwich, ein Literary City of the World (Unesco). Norwich findest du sicher auf deiner Karte. Wir leben genau in der Mitte zwiscen Cromer und Wells-next-the-Sea in Cley next the Sea.
                      Nun weißt du alles.
                      Liebe Grüße
                      The Fab Four of Cley
                      🙂 🙂 🙂 🙂

                    • Danke, ich schau mal wo das liegt 👍🏼😊

                    • Lieber Klausbernd,
                      Cley-next-the-Sea und sogar die Church Lane sind prima auf Google Earth zu finden. Und da ich ja schon einmal da war, finde ich bei entsprechender Vergroesserung sogar Euer Hus.
                      Liebe Gruesse,
                      Pit

                    • Klar doch, lieber Pit. Die Beschreibung war für Frau Sweetkoffie.
                      Wir waren gerade doch noch im Garten.
                      Liebe Grüße
                      The Fab Four of Cley
                      🙂 🙂 🙂 🙂

                    • Ich weiss, aber ich muss mich ja immer und ueberall eim=nmischen! 😀

                    • Besser als stets die Klappe zu halten 😉

                    • Danke fuer die Ermunterung zu weiterem Schwaetzen! 😀

                    • 🙂 🙂 🙂 🙂

              • Danke fuer die Antwort, 🙂 Das Bergische Land ist mir, als ehemaligem Rheinlaender, ja durchaus ein Begriff. Und wir leben hier ja auch sozusagen im “Bergischen Land (von Texas)”, will heissen in Texas Hill Country. Unsere Gegend hier erinnert mich durchaus etwas ans Bergische Land bzw. an die Eifel, mit dem Profil und mit den Taelern, wenn auch die Vegetation hier eine ziemlich andere ist.

                • Ich dachte, Texas, das ist weite Prärie und Rinderherden 🤔
                  😉

                  • Das habe ich frueher auch gedacht, ehe ich hierhin gezogen bin und das Land als sehr vielfaeltig kennengelernt habe, vom subtropischen East Texas an der Grenze zu Louisiana ueber die Gegend wie bei uns [huegelig] bis zu den weiten und trockenen Halbwuestenebenen von West Texas, wo es allerdings auch Berge von fast 3000 Metern gibt. Und dann sind da noch die wunderbare lange Kueste [Golf von Mexiko] und das “Panhandle”, die Hochebene um Amarillo, wo es im Winter lausig kalt sein kann, und wo immer wieder Blizzards toben.
                    Kurzum: ein Land voller Abwechslung.

                    • Kein Wunder, dass du dich da do wohl fühlst. Hast du noch Familie in Deutschland und kommst du auch hierher zu Besuch?

                    • Im Prinzip habe ich zwar noch Verwandte in Deutschland, aber den Kontakt haben ich schon vor Jahrzehnten verloren, sogar als in noch in Deutschland gelebt habe. Was ich noch an Kontakten dort habe, sind Freunde aus meiner Seglerzeit und ehemalige Kollegen. Eigentlich wollte ich immer wenigstens einmal pro Jahr nach Deutschland kommen, aber das klappt nicht immer. Im vergangenen Jahr im Januar war ich zu routinemaessigen Arztbesuchen da, und die fuer August diesen Jahres geplante Deutschlandreise [zusammen mit meiner Frau] haben wir wegen Corona abgesagt.

                    • Es wundert mich gerade, dass du zum Arztbesuch nach Deutschland kommst. Wie ist das denn mit der Krankenversicherung, bist du bei einer deutschen Krankenkasse?
                      Entschuldige bitte meine Neugier😊

                    • Du brauchst Dich doch nicht zu entschuldigen! Ich kann mir gut vorstellen, dass Du es als ungewoehnlich empfindest, dass ich fuer Arztbesuche nach Deutschland fliege.
                      Frueher habe ich es oft mit “normalen” Aufenthalten verbunden. Im vergangenen Januar war der Anlass, dass mein guter Freund und jahrzehntelanger Kardiologe seine Praxis aufgab und ich noch einmal bei ihm vorstellig werden wollte, obwohl ich auch hier einen guten Kardiologen habe. Den Aufenthalt habe ich dann auch gleichzeitig zu einem Besuch beim Urologen genutzt. Mein hiesiger ist zwar gut und kompetent und ich vertraue ihm auch, aber die urologischen Untersuchungen hier sind weitaus oberflaechlicher als in Deutschland. Aehnlich gruendlich wie in Deutschland sind Zahnarzt, Augenarzt und Dermatologe.
                      Was die Versicherung angeht: als ehemaliger Landesbeamter bin ich auch im Ausland beihilfeberechtigt, solange ich deutscher Staatsbuerger bin, und auch meine private Krankenversicherung zahlt – beide sowohl fuer Behandlungen hier in den Staaten als auch in Deutschland. Sie sind allerdings nur verpflichtet, die Kosten nur in der Hoehe zu ersetzen, die die Behandlung auch in Deutschland kosten wuerde, waren aber da bisher ziemlich grosszuegig. Was mir holft, ist, dass ich hier einen “Selbstzahler-Rabatt” [ja, so seltsam es klingt, Aerzte und Krankenhaeuser geben Rabatt!!!] bekomme. Das Maximum waren bisher fuer meine Stent-OP vor ein paar Jahren vorneweg 85% und dann, auf den Restbetrag, noch einmal 15% bei sofortiger und vollstaendiger Barzahlung (bei der Aufnahme ins Krankenhaus). Nur so bin ich da auf einen Betrag gekommen, der mir – weil aehnlich hoch wie in Deutschland – erstattet wurde. Was das in Zahlen heisst: der Voranschlag war ueber $70000 (!!) fuer das Krankenhaus alleine fuer OP-Nutzung und 1 1/2 Tage Aufenthalt. Uebrig geblieben sind dann fuer mich bzw. meine Krankenkasse noch etwas ueber $10000. Und das, nach Umrechnung auf Euro, war in einem Rahmen wie in Deutschland.

                    • Ach, das finde ich ja höchstinteressant mal zu erfahren. Danke für deine Offenheit, Pit💕
                      Hier habe ich mitbekommen, das viele US-Bürger sich gar keine Krankenversicherung leisten können und deshalb auch, wenn irgendwie geht, Arzt- und Krankenhausbesuche vermeiden müssen.
                      Da merkt man erstmal, welche Absicherungen wir on Deutschland haben und das die keineswegs selbstverständlich sind.
                      Übrigens habe ich vorhin den Bescheid über die Soforthilfe erhalten und denke, dass das Geld ( 9000€ für 3 Monate) spätestens übermorgen auf meinem Konto ist. So was gab es noch nie!!! Ich bin sehr dankbar dafür🙏🏼

                    • Gern geschehen.
                      Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, sind es hier in den USA 30 Millionen ohne Krankenversicherung – einige davon, weil sie meinen, sie seien ja jung und gesund und koennten spaeter eintreten, andere, und das sind die meisten, weil sie es sich nicht leisten koennen. Und die gehen dann erst in die Notaufnehme, wenn es absolut nicht mehr anders geht. Und da es auch keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt [ein Gesetz dazu, das aber bei Weitem nicht jJeden absichert,hat Trump erst gestern unterzeichnet], sind sehr viele trotz Symptomen eben zur Arbeit gegangen. Kein Wunder, dass sich das Virus hier rasend ausgebreitet hat.
                      Es freut mich, zu hoeren, dass Deine Sofoerthilfe bewilligt worden ist und so schnell bei Dr eintrifft.

                    • P.S. apropos Rinderherden: das Gute hier ist, dass Rinder nur das bekommen, was sie draussen finden. Es wird nicht zugefuettert – ausser, kurz vor der Schlachtung manchmal Mais. Aber kein Knochenmehl oder aehnliches Dreckszeug. Weswegen hier in den USA auch Rinderwahnsinn nicht vorgekommen ist. Ach ja, in Zeiten der Duerre wird manchmal Heu zugefuettert.
                      Dass sie nur bekommen was sie finden ist auch ein Grund fuer die riesigen Ranches. Die haben oft einige Quadratkilometer fuer gerade einmal hundert Rinder oder so noetig.

        • Bei Eis kann der Verzehr niemals unnoetig sein! 😀

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