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Hiking in Palo Duro Canyon State Park

I’m combining two days here. On our first day we did the Rojo Grande Trail, and on our second the Kiowa Trail. Mary had chosen these two trails from the map and description we had been given at the park’s office. Our requirements were threefold. One, the trail had to be designated “easy” or “moderate”. Two, it couldn’t be too long [less than 3 hours round trip]. Three, it should have – at least partly – some shade. More we didn’t want to take upon us, even if other trails would certainly have been attractive, in the heat of the canyon that can reach 1020 degrees Fahrenheit and more during the day.

Wandern in Palo Duro Canyon State Park

Hier fasse ich zwei Tage zusammen. An unseren ersten Tag sind wir den Rojo Grande Trail gewandert, und am zweiten den Kiowa Trail. Mary hatte diese Wanderwege anhand der Karte, die wir im Büro des Parks bekommen hatten ausgewählt, und zwar nach den drei Gesichtspunkten, dass sie erstens als “leicht” oder “gemäßigt” klassifiziert waren, zweitens nicht zu lang [unter drei Stunden für Hin- und Rückweg] seien, und drittens auch Schatten bieten würden – wenigstens zum Teil. Mehr als das wollten wir uns, obwohl auch die anderen Wege sehr reizvoll gewesen wären, in der Hitze des Canyons, die tagsüber durchaus 50 Grad Celsius und mehr erreichen kann, nicht zutrauen.

All right: let’s drive down to the canyon floor, about 3 miles, down a sometimes very steep road [13% max.], from our cabin to the trading-post. Here’s a video of that drive:

Fahren wir also mal runter in den Park. Von unserem Häuschen aus waren es ca. 3 Meilen, eine z.T. ziemlich steile [maximal 13%] Straße hinunter bis zum Boden des Canyons am Trading Post. Hier ein Video davon:

There are 25 miles of running and hiking-trails, and actually 19 of these 25 miles are – to a great part – the work of J.M. “Big Red” Spicer [June 1, 1932 – August 22, 2008], who, over the last 25 years of his life, spent more than 22000 volunteer hours building and maintaining trails. Palo Duro Canyon was his “backyard”, and where he saw land, he saw a trail, as it is said. In the words of a former superintendent of the park, “Palo Duro Canyon was formed by wind, water, and Big Red”.

Es gibt 25 Meilen an Lauf- und Wanderpfaden, und etwa 19 dieser 25 sind – zu einem großen Teil – das Werk von J.M. “Big Red” Spicer [1.6.1932 – 22.8.2008], der während der letzten 25 Jahre seines Lebens mehr als 22000 freiwillige Arbeitsstunden damit verbracht hat, diese Pfade anzulegen und in Stand zu halten. Palo Duro war sein “Hinterhof”, und man sagt, wenn er Land sah, sah er einen Pfad. In den Worten eines ehemaligen Superintendenten des Parks, ” Palo Duro wurde geschaffen vom Wind, vom Wasser, und von Big Red”.

rojo grand trail

The Rojo Grande Trailhead

According to the description it was of moderate difficulty, slightly more than a mile long, and would take about an hour one way. Just a few pictures here:

Lt. Beschreibung war er “mäßig” im Schwierigkeitsgrad, etwas über eine Meile lang, und die Wanderzeit für diese eine Strecke wurde mit einer Stunde angegeben. Hier nun einfach eine Reihe von Bildern:

I must admit that I did only a very short portion of the trail. After about .3 miles I threw in the towel and turned back to the car because I could not escape the mosquitoes and flies.

Ich bin allerdings nur einen ganz kleinen Teil dieses Trails gewandert, sondern habe schon nach etwa 0,3 Meilen das Handtuch geworfen und bin umgekehrt, weil ich mich der Mücken und Fliegen nicht erwehren konnte.

Let’s listen to Marys diary:

“We drive along Park Road 5, admiring the sights. We stop at the trailhead for the Rojo Grande Trail. We apply more sunscreen and begin our walk on the Rojo Grande. […] In the description it says that this shady scenic trail runs through the rusty red Quartermaster geological formation at the canyon bottom. It mentions not one word about the thousands of flies that accompany your every step! About .3 miles into the trail, Pit heads for the car as the flies are eating him up! He even has blood dripping down his leg, just below his knee! I continue on my own, and reach the trail’s end. It was a gorgeous trail, a bit treacherous in spots. I’m happy to have my walking stick. At the end, I phone Pit to let him know I’m ok and to make sure he hasn’t been packed off by a giant fly brigade! I hike back to the car, we chat awhile, then we drive back through the park to the Sorenson cabin.”

Lassen wir hier wieder einmal Marys Tagebuch sprechen:

“Wir fahren die Park Road 5 entlang und bewundern die Aussichten. Am Ausgangspunkt für den Rojo Grande Wanderpfad halten wir an. Wir cremen uns mehr mit Sonnencreme ein und fangen unsere Wanderung auf dem Rojo Grande Trail an. […] In der Beschreibung heißt es, dass dieser schattige Pfad durch die rostrote geologische Quartermaster Formation verläuft, am Boden des Canyons. Es findet sich kein Wort über die tausende von Fliegen, die einen auf Schritt und Tritt begleiten! Nach ungefähr 0,3 Meilen auf dem Trail macht Pit sich zurück auf den Weg zum Auto, weil die Fliegen ihn auffressen. Es läuft ihm sogar Blut am Bein herunter, knapp unterhalb des Knies! Ich wandere alleine weiter und erreiche das Ende des Pfads. Es war ein großartiger Weg, etwas trügerisch an einigen Stellen. Am Ende rufe ich Pit an, um ihn wissen zu lassen, dass ich ok bin und um sicher zu gegen, dass er nicht von der Riesenfliegenbrigade entführt worden ist! Ich wandere zurück zum Wagen, wir unterhalten uns eine Weile, dann fahren wir zurück zur Sorenson Cabin.”

We rested for some time, but Mary wanted to do more hiking. While I stayed “at home”, she drove down back into the canyon and did the one-mile-long Juniper Riverside Trail.

Hier haben wir uns dann etwas ausgeruht, aber Mary wollte noch mehr wandern. Während ich “zuhause” geblieben bin, ist sie wieder runter in den Canyon gefahren und den eine Meile langen Juniper Riverside Trail.

For supper we drove into the city of Canyon again, but that’s another post.

Zum Abendessen sind wir dann wieder in die Stadt Canyon gefahren, aber das kommt in einem anderen Beitrag.

The next day we did the Kiowa Trail together, and this time I was better prepared, with long denim jeans and a long-sleeved shirt. It was only a little hotter than in t-shirt and shorts, but it was worth it: no more fly attacks on my exposed skin.

Am nächsten Tag sind wir zusammen den Kiowa Trail gewandert, und dieses Mal war ich besser vorbereite, mit langen Jeans und einem Hemd mit langen Ärmeln. Das war nur ein wenig wärmer als T-Shirt und Shorts, aber es war es wert: keine Fliegen- und Moskitoattacken auf meine nackte Haut.

As indicated above, the Kiowa Trail was not easy to find. It didn’t have a clearly marked trailhead, and we stumbled around the Hackberry Campground where it was supposed to end. We found it – pure guesswork – in the end and followed it to its beginning. Would you believe that this was its marker?

Wie oben schon angedeutet, war der Kiowa Trail nicht leicht zu finden. Es gab keinen deutlich markierten Anfangspunkt und wir sind eine Weile auf dem Hackberry Campground herumgestolpert, wo der Pfad enden sollte. Wir haben ihn am Ende auch – reines Ratespiel – gefunden und sind ihn dann eben zu seinem Anfang gefolgt. Sollte man glauben, dass das der Wegweiser ist?

marker

Would You Consider THAT a Trail Marker for the Kiowa Trail?

And even if we had followed this, where would we have been supposed to go at this intersection?

Und auch wenn man diesem “Wegweiser” gefolgt wäre, wo hätten wir dann an dieser Kreuzung hin gesollt?

where to go

Where Were We supposed to Go Here?

Well, we didn’t get lost and enjoyed another great trail with gorgeous vistas.

Nun, wir haben uns nicht verirrt, sondern einen weiteren Wanderpfad mit großartigen Ausblicken genossen.

On my way back, near the end of the trail at the Hackberry Campground, I encountered first a snake [non-poisonous as I later found out on the Internet], slithering across the trail right in front of me, and then a gaggle of wild turkeys.

Auf dem Rückweg, kurz vor Ende des Trails am Hackberry Campground, kam mir zuerst eine Schlange [ungiftig, wie ich später im Internet herausgefunden habe] über den weg, und danach ein paar wilde Truthähne.

turkeys

A Gaggle of Wild Turkeys

In the evening we drove down into the Canyon again for supper and the musical “Texas” in the amphitheatre there. But that, again, is another post.

Am Abend sind wir dann zum Abendessen und zum Musical “Texas” ins Amphitheater unten im Canyon gefahren. Aber auch das ist ein weiterer Beitrag.

28 responses to “Hiking in Palo Duro Canyon State Park

  1. Such a beautiful place. Funny how the advertising always leaves out the part about the flies and mosquitoes.

    • Who wants to advertise those nasties?! But, come to think of it: we’re going to Denali at th end of this month, and they DO tell you to bring plenty of insect repellent.

  2. Amazing photos Pit. I rode all the way down to the bottom of the Canyon. You better check those shocks. Oh, that’s right. You have a Ford. Love the red dirt too,

  3. Sagenhaft schöne Landschaften!!

    • Man muesste laenger stehen bleiben koennen und geniessen. Aber die Hitze! So muss es denn die Nachbetrachtung auf den Bildern bringen.

  4. Mücken und Fliegen … das kenne ich auch, wenn ich mich irgendwo länger verstecke und auf Tiere warte. Wer schöne Bilder machen will, muß leiden.
    LG Jürgen

    • Bei mir haben die Muecken und Fliegen zu einigen verwackelten Aufnahmen gefuehrt! Und so ein “echter” Fotograf bin ich nucn nicht, dass ich mich wegen schoener Bilder zerstechen lasse.
      Liebe Gruesse,
      Pit

  5. Die Gegend ist ja faszinierend schön.
    Aber wegen der Hitze und den Mücken käme es für mich nicht in Frage.

    • Es ist wirklich eine ganz beeindruckende Landschaft. Ich wuerde wieder hin, auch im Sommer, und mich halt gegen die Muecken schuetzen. Die Hitze ist schon enorm, aber machbar.

      • Ich fand bei uns 38 Grad schon grausam.
        Nein geht bei mir gar nicht.
        Aber du bist ja mehr Hitze gewohnt.

        • Ich stelle bei mir fest, dass ich mit zunehmendem Alter die Hitze nicht mehr so gut abkann wie frueher. Vor Allem nicht, wenn es schwuel ist. Aber da war es eher trockene Hitze, und manchmal hatten wir ja das Glueck, im Schatten eine kleine Brise zu erhaschen. Ich habe in meinen Jahre hier uebrigens festgestellt, dass es gar nicht falsch ist, bei der Hitze langaermelige Hemden und lange Hosen zu tragen. Sobald die etwas nass geschwitzt sind – und das ist ja nach ganz wenigen Minuten der Fall – bringt schon der kleinste Luftzug Kuehlung durch die Verdunstung. Besser als auf der blossen Haut. Und der zusaetzliche Vorteil: die Sonne kommt nicht an die Haut und man ist, auch ohne Sonnencreme, geschuetzt.
          Aber trotzdem: wenn es irgend geht, bin ich lieber drinnen, wo die Klimaanlage laeuft. 😉

  6. Guten Morgen lieber Pit. Das sind gigantische Landschaftsaufnahmen!

  7. Those look great hikes. Funny how the bugs prefer some people over others. In our case it’s me they love.

    • So you’re the unlucky one in the family with mosquitoes. 😦 The hikes are great. The signage could be improved, though. A lot for some hikes.

  8. Ein wunderbarer Beitrag, einer phantastischen Region . Landschaftsformen die mir völlig fremd sind und mich begeistern . Vielen Dank für die tolle Beschreibung und die einmaligen Fotos. Gruß Werner

    • Danke, lieber Werner! Es freut mich, dass Dir die Fotos so gut gefallen, und dass ich Dir eine Region praesentieren konnte, die fuer Dich neu und fremd ist.
      Liebe Gruesse,
      Pit

  9. Beautiful photo of the Canyon. Looks green there under 102 F. Thanks for the video. 🙂

    • Glad you like pictures and video. I was really surprised, how green the bottom of the canyon looks in many places. It’s amazing what a little water can do.

  10. What a lovely hike. Love the red landscape. I think I’d have stayed on the porch quaffing a nice cold brew. Me and flies do not go together! 🏃🏽‍♂️

  11. Helmut Hartmann

    Eine fantastische Landschaft und obwohl es recht warm ist, grünt es dort sehr schön. Hätte ich so nicht vermutet.
    Mückenschutz muss man immer vor Ort kaufen, denn nur die Einheimischen wissen was hilft…..
    Bitte mehr Bilder und danke Pit, das wir Euch begleiten durften.
    HG Helmut

    • Das Gruen haette ich auch nicht vermutet. Erstaunlich, was so ein kleines Rinnsal ausmachen kann. Ich glaube, ich haette an dem Morgen mit Mueckenschutz duschen sollen! 😀
      LG,
      Pit

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