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Thursday’s Retrospective

Donnerstägliche Retrospektive

Dieses hier wird nun mein vorletzter Beitrag zu Buster in der Rubrik “Donnerstägliche Retrospektive” sein. Heute, in der Wiederholung eines Beitrags vom Dienstag, dem 22. Juni 2011, aus meinem früheren Blog “Pit’s Musings and Ramblings from a Big Country: Mein persönliches Blog mit ‘Updates aus Texas'”, geht es um sein Verschwinden. Seit diesem Tag – immer noch in trauriger Erinnerung – haben wir ihn nicht mehr gesehen.

This here will be my last-but-one contribution about Buster in my “Thursday Retrospective” series. Today I’m going to repeat a post I originally published on Tuesday, June 21, 2011, in my previous Blog “Pit’s Musings and Ramblings from a Big Country: Mein persoenliches Blog mit ‘Updates aus Texas'”, about Buster’s final disappearance. We have never seen him again after this day, which is still a sad memory for us.

Buster ist weg

Seit gestern morgen gegen 09:30 haben wir Buster

Buster

That’s Him on his 11th Birthday

nicht mehr gesehen und wir wissen nicht, was mit ihm passiert ist. Und das kam so: beide, Buster und Sally, hatten die halbe Nacht draußen unter einem Baum gesessen und einen Waschbären, der da oben drin saß,“bewacht“. Am Morgen wollte ich den Waschbären dann verjagen. Ihn aus dem Baum zu schütteln hat nicht geklappt. Und da habe ich dann mein Schrotgewehr geholt und einfach nahe bei ihm in die Luft geschossen. Das hat aber auch nicht geklappt, denn davon hat er sich nicht beeindrucken lassen. Also habe ich ihn dann – so leid es mir tat – gezielt erschossen. Ich weiß, das ist nicht die „feine englisch Art“, mit diesen putzigen Tierchen umzugehen, aber die hatte hier während unserer Abwesenheit wirklich „die Sau rausgelassen“: alle Vorräte an Katzen- und Hundefutter aufgefressen, Futterbehälter umgeworfen, Futtersäcke in den Garten gezerrt, und auch überall in der Garage ihre „Verdauungsrückstände“ hinterlassen. Und auch nachdem wir wieder da waren, ging das weiter. Und das war ich nun wirklich leid. Eine andere Möglichkeit, um diese Plagegeister loszuwerden, als sie zu erschießen, habe ich einfach nicht gesehen. Meine Schüsse auf den Waschbären haben nun beide Hunde so erschreckt, dass sie erst einmal das Weite gesucht haben. Sally ist dann nach ca. 2 1/2 Stunden wieder erschienen, aber Buster bis jetzt [morgens um 06:39] immer noch nicht. Ich bin gestern im Laufe des tages zwei Mal auf der Suche gewesen und habe unser Grundstück und Nachbargrundstücke abgesucht und ihn gerufen, aber nichts … absolut nichts. Ich kann mir gar nicht erklären, was da passiert ist. Das er erst einmal vor Schreck weggelaufen ist – ok. Aber dass er nicht zurückkommt, wo er doch Futter und ganz besonders Wasser braucht, kann ich mir nicht erklären. Ich kann es mir nur so erklären, dass ihm etwas passiert sein muss. Ob er einen Hitzekollaps bekommen hat? Schließlich ist es tagsüber ja fast 40 Grad. Sally kam jedenfalls ganz außer Atem und japsend hier an und hat eine ganz Zeit gebraucht, bis sie wieder normal atmete.

Mal sehen, was wird. Ich gebe zwar die Hoffnung noch nicht ganz auf, aber viel Hofffnung mache ich mir nicht mehr, dass mein bester Freund noch einmal auftaucht: traurig, das Ganze. Und jetzt mache ich mir natürlich Riesenvorwürfe, dass ich die beiden Hunde nicht ins Haus geholt habe, bevor ich losgeballert habe.

Read this posting in English here.

Buster Has Gone
Posted on 

Since around 09:30 yesterday morning we haven’t seen Buster any more and we don’t know what happened to him. And this is what happened: Buster and Sally had been out quite a bit during the night, guarding a raccoon in a tree. In the morning, I wanted to chase that raccoon away and went out with my shotgun and just shot in the air close to it. And that must have scared the dogs enormously, as they immediately took off and disappeared in the bushes. Sally returned after about 2 1/2 hours, but we haven’t seen any sign of Buster yet [06:55].

Twice yesterday I walked across our and neighbouring properties, calling for him, but no response. And in the evening we drove around in the car, covering a much larger area, but again to no avail.

I have absolutely no idea what may have happened. I can easily imagine that he took off in a fright, but not very far. I would assume that he’d stay on the property – just in hiding. And I really cannot imagine that he’d not come back since he needs his food and – even more – his water, especially in this heat [around 100 Fahrenheit]. I can only imagine that something must have happened to him – maybe a heat stroke? When Sally came back she was really panting for quite a while.

So now I can only hope that he’ll be back but hope is diminishing by the minute and I’m abolutely devastated that my best friend may have gone for ever. Of course, now, with hindsight, I’m berating myself that I didn’t get the doggies in the house before shooting off the shotgun.

Um diesen Eintrag in Deutsch zu lesen, hier klicken

 

14 responses to “Thursday’s Retrospective

  1. Oh no! This is devastating 😰

  2. Ach je. Und du hast nie heraus gefunden was mit ihm passiert ist?
    Hat ihn keiner gesehen, ich mein er ist ja schon ein auffälliger Hund.

    • Ist schon wirklich eine traurige Geschihte. Und nein, wir haben nie herausbekommen, was mit ihm passiert ist. Wir sind noch Tage danach immer wieder unterwegs gewesen und haben uns (fast) heiser gerufen, aber nichts war. Unsere damalige Haushaltshilfe meinte, ihn einmal im Ort gesehen zu haben, und wir sind mehrfach da rumgefahren, aber auch da kein Erfolg. Nachbarn, die man haette fragen koennen, gab es uebrigens nicht. Wir wohnten zu weit draussen.
      Meine Vermutung ist, dass er einer Horde Wildschweinen begegnet ist. Davon [Javalinas sind das bei uns, eine Art Wildschwein] gab’s ein Rudel ganz in unserer Naehe, und er und Sally sind genau in die Richtung abgehauen, in der dieses Rudel lebte. Normalerweise ist Buster diesen zwar ausgewichen, aber ich vermute, dass er in seiner Panik einfach ins Rudel geraten ist und sie ihn so gestellt haben, dass er nicht mehr weg konnte. Was dafuer spricht: als Sally nach ein paar Stunden wieder erschienen ist, hatte sie eine Wunde am hinteren Rumpf, die so aussah, als ob sie von einem Wildschwein-Hauer stammen koennte.

  3. Das endete ja wirklich traurig, Pit … Manchmal denkt man in so einer ungewöhnlichen Situation einfach nicht konzentriert und weit genug voraus bezüglich aller möglichen Folgen.
    Dass Sally damals schon verletzt wiederkam, spricht tatsächlich für eine Begegnung auch Busters mit anderem Getier (Wildschweinen).

    LG Michèle

    • Es hat lange gedauert, bis ich den Verlust ueberwunden hatte. Noch Jahre danach habe ich wider alle Vernunft gehofft, er wuerde uns wieder schwanzwedelnd begruessen, wenn wir die Einfahrt rein fahren.
      Mit den Wildschweinen hatte er uebrigens schon vorher einmal eine “intensive” Begegnung, die ihn fast das Leben gekostet hat. Damals hat der Tierarzt ihn gerade noch retten koennen. Und Sally hatte einmal eine tiefe Wunde von einem Hauer, bei der es ein Jahr gebraucht hat, bis sie gehelit war. Diese Javalinas waren schon eine Plage.

  4. Helmut Hartmann

    Einen guten Freund so zu verlieren, fällt doppelt so schwer.
    Dann noch Dein Erinnerungsblog, da kommen all diese Erinnerungen wieder hoch.
    Haben unsere beiden ersten Hunde auf unserem Grundstück vergraben und dadurch auch immer ganz nahe.
    Run free Buster…..
    HG Helmut

    • Ja, lieber Hartmut, die Erinnerungen kommen immer wieder hoch, denn er ist immer noch in meinem Herzen.
      Hier in Fredericksburg haben wir keines unserer Haustiere begraben koennen. Es sind einfach zu viele Wurzeln da, durch die ich nicht komme.
      Ruby, Busters Schwester, liegt in Karnes City. Da kam ich tief genug in die Erde.
      Danke fuer Deinen Wunsch “Run free, Buster” – das gefaellt mir sehr.
      Liebe Gruesse,
      Pit

  5. Schon sehr traurig, da bricht einem das Herz!

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