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Thursday’s Retrospective

Donnerstägliche Retrospektiven

Machen wir einmal weiter mit einem weiteren Beitrag über Buster, meinen besten Freund, einen Beitrag, den ich ursprünglich [am Samstag, dem 10. April] für mein Blog “Pit’s Musings and Ramblings from a Big Country: mein persönliches Blog mit ‘Updates aus Texas‘” geschrieben hatte. Es geht wieder einmal um Buster’s wiederaufgenommene Gewohnheit, uns – manchmal – unsere Zeitung vom Viehgatter an der Straße zu bringen. Darüber hatte ich ja schon einmal hier berichtet: Donnerstägliche Retrospektive, 18. April 2019.

Let’s go on with another post about Buster, my best friend, a post I originally [on Saturday, April 10] wrote for “Pit’s Musings and Ramblings from a Big Country: mein persönliches Blog mit ‘Updates aus Texas’”. It’s again about his newly re-acquired habit of – sometimes – bringing us our newspaper from the cattle guard. Previously I had written about that here: Thursday’s Retrospective, April 18, 2019.

Buster und die Zeitung
zuerst eröffentlicht am Samstag, April 10, 2010

Seit wir wieder eine Tageszeitung [jedenfalls am Wochenende] bekommen, hat Buster auch wieder seine frühere Gewohnheit aufgenommen, gelegentlich die Zeitung an der Straße aufzulesen und zum Haus zu bringen. Nach welchen Kriterien er da vorgeht, d.h. wann er sie bringt und wann nicht, das hat er mir bisher nicht verraten. Und es wird auch wohl weiterhin sein Geheimnis bleiben. Es ist einfach zu unregelmäßig: mal bringt er die Zeitung an allen drei aufeinander folgenden Tagen [freitags, samstags, und sogar die dicke Sonntagsausgabe], manchmal auch gar keine. Wir hatten schon einmal gedacht, er sieht, wenn der Bote vorbeikommt und sie hinwirft. Aber das kann nicht sein, denn wir haben auch schon gesehen, dass sie da lag, als wir weggefahren sind, ohne sie aufzuheben, und sie war am Haus, als wir zurückkamen. Und er geht auch nicht so einfach ganz ohne Grund bis an die Straße. Da ist er, seit seine Schwester Ruby vor Jahren dort totgefahren worden ist, sehr vorsichtig, um nicht zu sagen scheu. Möglich vielleicht, dass er sie riecht? Könnte ja durchaus sein, bei dem extrem guten Geruchssinn von Hunden. Etwas Anderes kann ich mir eigentlich kaum vorstellen.

Am vergangenen Wochenende hat er die Freitagsausgabe richtiggehend apportiert: als ich aus der Hintertür kam, war er da, hatte die Zeitung im Maul und bot sie mir an. Hat natürlich viel Lob und einen Knochen dafür bekommen.

Gestern hat er uns dann, wie früher schon öfters, richtiggehend gefoppt: Es war nirgendwo im Garten rund ums Haus eine Zeitung zu sehen. Also bin ich dann zur Straße getigert, aber da war auch keine. Und trotz (ziemlich) genauen Suchens habe ich keine Zeitung gefunden. Erst am Spätnachmittag hat Mary sie dann entdeckt: schön verbuddelt unter unserem neuesten Weihnachtsbaum, im Vorgarten, unter der Lage Mulch. Sie war wirklich kaum zu sehen. Manchmal früher hatte ich übrigens (fast) das Gefühl, dass es ihm irgendwie diebisch Spaß gemacht hat, wenn er die Zeitung versteckt hatte und wir sie gesucht haben.

Heute muss ihm dann, nachdem er die Zeitung an der Straße aufgelesen hatte, etwas dazwischen gekommen sein, denn halbwegs zwischen Straße und Haus hat er sie einfach mitten im Weg fallen gelassen. Aber wenigstens war sie da deutlich sichtbar.

Und so warte ich dann einmal ab, was er morgen früh anstellt.

Buster and the Newspaper

first published on Saturday, April 10, 2010

Ever since we are getting a daily paper again [well, at the weekends at least] Buster has taken up his previous habit of sometimes picking up the newspaper at the street and bringing it to the house. We have no idea what his criteria are to sometimes bring it and sometimes not. So far he has not told me, and it looks as if that will be his secret forever. It simply is too irregular for us to determine: sometimes he brings the newspaper on all three consecutive days [on Friday, Saturday, and even the large one on Sunday], and sometimes not at all. We had been thinking he might possibly see the deliveryman and then run and get it. But that can’t be as sometimes we’ve seen the paper lying at the street when we were leaving, without picking it up, and then, upon returning, found it at the house. And normally he doesn’t amble over to the highway without a reason. He’s become extremely cautious with that ever since, years ago, his sister Ruby was run over by a car there and killed. Can it be possible that he smells the newspaper? Maybe, as dogs have an extremely keen sense of smell. I really can’t think of any other reason.

Last weekend re really made a point of delivering it right into my hand: when I came out of the back door, he was waiting there with the newspaper in his mouth and offered it to me. Of course, he got a lot of praise for that and a nice bone.

Yesterday, though, he really made fools of us, as he has done more than once before: nowhere in the garden around a house there was any sign of a newspaper. So I moseyed over to the highway, but there was no newspaper to be found either. I checked and checked but couldn’t find it. it was only late in the afternoon that Mary discovered it: nicely buried under our newest Christmas tree, in the front yard, under the mulch, barely to be seen. Sometimes I believe that he really enjoys himself fiendishly when he has hidden the newspaper and we’re desperately looking for it everywhere.

Today, though, something must have detracted him after he had picked the newspaper up at the street: we found it lying in the splash dab in the middle of the driveway halfway between the street and the house.  But at least easily to be seen.

And now I’m waiting for his antics tomorrow morning.

16 responses to “Thursday’s Retrospective

  1. Manchmal möchte man doch in die Köpfe der Fellnasen schauen und wissen was in ihnen vorgeht 😀 Dann wüsstest Du jedenfalls warum er sie manchmal geholt hat und nicht immer 😉 Liebe Grüße, Frauke

    • Ich denke, Buster war nur ein wenig vertrottelt – liebenswert vertrottelt – und haette bestimmt selber nciht gewusst, warum er manchmal die Zeitung gebracht hat und manchmal nicht. 😉
      Liebe Gruesse,
      Pit

  2. Je nachdem was drinstand hat er sie gebracht, auf halben Weg liegen lassen oder verbuddelt.
    Ein kluger Hund.
    Wie traurig, dass seine Schwester überfahren wurde. Wie ist sie denn auf die Straße gelangt?
    Sicherlich habt ihr doch der Hunde wegen euer Grundstück eingezäunt. Hat jemand das Tor offen gelassen? 😔

    • Ob er die Zeitung vorher gelesen und sich dann entschieden hat? 😉

      Richtig eingezaeunt, sodass die Hunde nicht weg konnten, war das Grundstueck in Karnes City nicht. Es war/ist halt eine ehemalige Farm, [Ich zeige es spaeter einmal in dieser Serie.] So gab es dann nur einen Stacheldrahtzaun am Highway entlang. Der war natuerlick fuer die Hunde ueberhaupt kein Hindernis. Genauso gut konnten sie die Einfahrt raus, weil es kein Tor gab/gibt. Im Prinzip war/ist nach allen Seiten hin Alles offen. So waren die Hunde damals oft unterwegs, manchmal mehr als einen Tag. Ruby war uebrigens unserer Meinung nach die Aktivere. Buster ist immer eher “mitgezockelt”. Was ich inreressant finde: nachdem Ruby vor dem Grundstueck ueberfahren worden war, ist Buster nie wieder ueber den Highway gelaufen, sondern maximal eben jenseits des Zauns, einige Meter von der Strasse weg. Wenn er – und das kam durchaus haeufiger vor – gestreunt ist, dann immer nach hinten raus ueber die Wiesen.
      Mehr zu Buster kommt in weiteren “Donnerstaeglichen Perspektiven”.

      • Unvorstellbar für mich. 😕

        • Ja, hier ist Manches anders. Auch hier in Fredericksburg ist unser Grundstueck ja in keiner Weise eingezaeunt. – Was die Rehe freut! 😉

          • Ohne Haustiere finde ich das super. Das ist etwas, was ich sehr gemocht habe in den USA. Man konnte es immer sehr gut beim Überfliegen des Landes sehen.
            Nur einen Hund oder eine Katze würde ich mir bei den Gefahren an einer Straße niemals anschaffen.

            • Kann ich verstehen, dass Du um Haustiere Angst haben wuerdest. Hatten wir auch in Karnes City, und haben wir hier immer noch wegen unserer Katzen. Zum Glueck hat sich selbst unsere Streunerin, Savannah, angewoehnt, nicht ueber die Strasse zu laufen. Aber eine gewisse “Restsorge” bleibt.
              Apropos “anschaffen”: bis auf Savannah, die wir vom Sohn meiner Frau uebernommen haben, als er nach Kalifornien auf ein Boot gezogen ist, sind uns alle unsere Haustiere zugelaufen. Da blieb uns dann ja gar keine Wahl, denn sie mussten ja ein Zuhause bekommen.

  3. Helmut Hartmann

    Eine schöne Erinnerung an einen unberechenbaren Hund. Dafür, das er das apportieren nie gelernt hat.
    Warscheinlich habt Ihr ihn immer gut im Futter gehalten, das er es nicht nötig hatte die Zeitung zu bringen, um sein Fressen zu bekommen….
    HG Helmut

    • Also zu fressen hat er natuerlich immer mehr als genug bekommen. Aber auch wenn ich ihn nach dem Apportieren einer Zeitung mit Lob ueberschuettet und ihm leckere Knochen gegeben habe, so hat er nie gelernt, was ich denn von ihm wollte. In dieser Hinsicht war er “schwer erziehbar”. 😉
      LG,
      Pit
      P.S.: Das Stevens in dem Bild habe ich mittlerweile verkauft.

  4. Maybe he only wanted to share good news? 😉

  5. Maybe the news was so bad that it was best buried.

  6. Buster sounds like a great friend! I wish my dog would fetch the paper to me.

Hi, what's your take on this? Let me know. - Hallo, und was meinst Du? Schreib' doch mal.

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