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Thursday’s Retrospective

Last Thursday I had started reporting about my efforts to get a Green Card and had mentioned that we were off to see an immigration lawyer. Here’s now my account of that actual meeting:

Donnerstägliche Retrospektive

Am vergangenen Donnerstaghatte ich ja damit angefangen, über meine Bemühungen um eine Green Card zu berichten, und ich hatte geschrieben, dass wir auf dem Weg zu einem Einwanderungsanwalt seien. Hier nun mein Bericht von diesem Treffen:

„Coaching“ – …

… oder auch nicht. Sehr viel mit „Coaching“ war beim Termin mit der Anwältin wirklich nicht. Sie hat uns zwar ein paar der üblichen Fragen genannt, die beim Interview auf uns zukommen werden, und auch noch einmal bestätigt, dass wir – sollte der Beamte wirklich Zweifel hegen – auch getrennt zu denselben Fragen gehört werden würden, ansonsten aber ging es nur um die Belege, die wir noch einreichen müssen, um zu beweisen, dass wir auch wirklich zusammen leben. Die Anwältin meinte aber, dass es bei unserer doch ziemlich aufwendigen Hochzeit nicht wirklich Zweifel geben könne. Aber besser sei es doch, wenn wir z.B. noch Bestätigungen von Verwandten und Bekannten beibringen würden, dass wir auch wirklich zusammen leben. Und ich werde noch Gesichter lernen müssen: da wir auch Hochzeitsbilder beibringen (sollten), werde ich wohl gefragt werden, wer das dann jeweils ist. Und da habe ich, bei Mary’s doch großer Verwandtschaft hier, noch Einiges zu lernen. Ach ja, da fällt mir noch ein Detail ein: wenn wir getrennt befragt werden sollten, könnte eine Frage auch sein, wer in der letzten Nacht auf welcher Seite im Bett geschlafen hat!  😉

“Coaching”- …

Posted by Pit on Monday, January 18, 2010

… or is it? There really wasn’t a lot of “coaching” at our appointment with the immigration lawyer. She indeed told us a few of the usual questions that we might be asked in the interview to come, and once again confirmed that we – should the immigration officials really have doubts that ours might have been a marriage of convenience, just for me to obtain my Green Card – might be heard separately on the same issues, but other than that it was all about the documented evidence we will have to submit to prove that we actually live together. The lawyer, however, said that there would be no doubt, considering our pretty large wedding. But it might be adviseable all the same for us to provide endorsements by friends and relatives stating/proving that we actually live together. And I will yet have to learn faces: since we should also bring wedding pictures I will probably be asked who that is in each case. And therefore, because of Mary’s huge number of relatives and friends, I’ll have to learn quite a lot of names. And btw, I’ve just remembered one more detail: if we are to be interviewed separately, one question might be a who slept on which side of the bed on the night before the interview! Quite nosy, those immigration guys, aren’t they?

32 responses to “Thursday’s Retrospective

  1. 😳Eek! What is that expression, ‘you don’t look behind the door unless you’ve stood there yourself?’ Makes you wonder about those immigration officers, doesn’t it?

    • Well, on the one hand I can understand that they want/need to exclude a marriage of convenience, but on the other hand, it sure is somewhat intrusive, isn’t it. Btw, we were not asked any really personal question, as I will explain in my next posting about the process of getting my Green Card. And it’s not the immigration officers who are to blame, but the system, the bureaucracy, and – of course – political considerations, especially nowadays.

  2. Lieber Pit,
    sehr interessdant zu lesen. Ich muß aber etwas schmunzeln, denn ich dachte bisher, bürokratischen Idiotismus gäbe es nur hier bei uns in Germany. Das ist ja wirklich hart – und in meinen Augen entwüdigend – da bei euch, in diesem klassischen Einwanderungsland. Selbst 25 Jahre bei der hiesigen Ausländerbehörde beschäftigt gewesen, weiß ich, daß es hier bei aller Bürokratie wesentlich humaner abgeht.

    Viele Grüße
    Dieter

    • Lieber Dieter,
      was die amerikanischen Buerokratie angeht, da habe ich immer gesagt, “Die haben es bei ‘Pruessens’ gelernt, und dann noch ganz erheblich verfeinert.” 😀
      Aber Du hast Recht: eigentlich waren die USA ein ganz klassiches Einwanderungsland und waeren es eigentlich noch immer. Aber um des Stimmengewinns auf der dumpfbackigen rechten weissen Seite wegen ist die Regierungspolitik – oder sollte ich sagen, Praesidentenpolitik – mittlerweile ganz anders. Und was die (in)humane Seite angeht: Inhumanitaet wird hier ganz bewusst als Abschreckungsmittel eingesetzt.
      Liebe Gruesse,
      Pit

  3. What a long process, ridiculously long…

    • Well, for me, actually, it wasn’t that long.

      • It just sounds so tedious…

        • That it is!
          I had two basic options:
          (1) Stay in German and apply for a fiancee’s visa [which would at that time have taken anything between 7 and 15 months for approval – talk of tedious there!], with that travel to the US and marry within 90 days, and after that apply for a Green Card here.
          (2) As I did it: come over on a tourist visa, valid for 6 months, marry within those six months, and then apply for the Green Card.
          Both ways were/are legal, but the way I chose allowed me to be together with Mary from the very beginning of that process.

  4. For the life of me, especially in this country, I cannot understand how and why immigration became such “a hostile environment!” I am and have been “sad” about this since the current administration has …well, administered! It is what it is of course, but…… M 😦

    • Thanks for stopping by and commenting! 🙂 I can’t understand the present administration’s attitude either. I think that’s just pandering to immigration-hostile instincts in some of the electorate. Instincts that are totally wrong, of course, but seem to be widespread. In Germany (and in the whole of Europe), too.

  5. Das alles erinnert mich an den Film „Green Card“
    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Green_Card_(film)
    Wie gut, dass wir wissen, dass bei euch alles gut ausgegangen ist, aber spannend ist es trotzdem!
    Viele Grüsse
    Christa

    • Danke fuer den Link, liebe Christa. Zum Glueck brauchten Mary und ich ja nicht “Zuflucht” in Deutschland zu nehmen. 😉 Obwohl Mary sich durchaus haette vorstellen koennen, mit mir in Deutschland zu leben. Ein wesentlicher Gesichtspunkt, der allerdings dagegen sprach: in Deutschland haette sie keine Krankenversicherung gehabt. Ihre amerikanische zahlt nicht fuer Auslandsbehandlungen. Meine deutschen Krankenversicherungen [sowohl die staatliche Beihilfe (fuer mich als pensionierten Staats”diener”) als auch die private] zahlen meine Behandlungs- und Medikamentenkosten hier in den USA. Und ja: prima, dass es ohne Problem gut ausgegangen ist. Jetzt steht dann in 2022 die Verlaengerung an. Aber wie ich schon oben zu Ulli geschrieben habe: wer weiss, wie dieses [eigentlich ja nur eine Formsache] dann aussieht, bei unserem jetzigen Praesidenten.
      Liebe Gruesse,
      Pit

      • Könntest du nicht die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen?

        • Ja, ich koennte. Da eine doppelte Staatsbuergerschaft moeglich ist, braeuchte ich dann auf meine deutsche nicht zu verzichten und wuerde so meine Pensionsberechtigung nicht verlieren. Staatliche Pension bekommen naemlich nur deutsche Staatsbuerger.

          • Wäre das dann nicht einfacher, als alle paar Jahre die Green Card zu erneuern?
            Hier in Canada war vor 9/11 der „permanent residenr“ status unbefristet, dann sind sie auf die glorreiche Idee gekommen, ihn auf 5 Jahre zu befristen und natürlich hat die Verlängerung auch jedes Mal was gekostet. Ganz zu schweigen von dem Papierkram, den du jedes Mal wieder bringen musstest. Ach ja und zuvor, da war das dein Originaldoukument, dass du dann, wenn dein deutscher Pass abgelaufen war, einfach wieder in den neuen geheftet hast! War recht praktisch!
            Als dann das mit der neuen aufkam, da habe ich mich irgendwann um die kanadische Staatsbürgerschaft bemüht. Da war es dann mittlerweile möglich, die deutsche zu behalten – auf Antrag!!
            Der damit zusammenhängende Papierkram hat sich auch alle Fälle gelohnt!

  6. Na das klingt schon heftig und ich weiß noch die Geschichten von meinem Bruder, der seine Greencard auch erst nach vielen Jahren erhalten hat
    LG Andrea

    • Ja, die Einwanderunsgbuerokratie hierzulande. Je nachdem aus welchen Gruenden man die Green Card beantragt, kann es schon lange dauern. Per Heirat geht es {relativ) schnell, wenn man eben nicht aussortiert wird. Dann ist es aber auch endgueltig. Einmal abgelehnt – fuer immer draussen. Jedenfalls soviel ich weiss.

  7. Gut ist es, in allen Dingen vorbereitet zu sein!

  8. Was die immer alles wissen wollen, ist doch unglaublich! Ich drücke dir die Daumen, lieber Pit!
    Herzliche Grüße
    Ulli

    • Das ist doch schon lange Geschichte, Ulli! 🙂
      Aber gut, das alles aufgehoben zu haben.

      • Um meinem naechsten Post vorzugreifen: was ganz enorm geholfen hat war die Tatsache, dass ich dem Beamten beim Interview meinen gesamten Email-Austausch mit Mary seit wir uns 1998 kennengelernt hatten, anbieten konnte. Hatte ich Alles noch auf dem Computer. Als er das hoerte, hat er die noch nicht einmal sehen wollen, sonern war auch so ueberzeugt. Soweit zum Thema “alte Nachrichten aufheben”. Uebrigens: die habe ich immer noch!

    • Liebe Ulli,
      ich kann schon verstehen, dass der Staat sich absichern will, dass es sich nicht um eine Scheinheirat handelt, denn das kommt ja durchaus vor. Aber Manches geht doch schon ziemlich weit, nicht wahrr? Um dem Interview vorzugreifen [Post dazu naechsten Donnerstag]: ich war froh, dass sie mich nicht nach der Farbe der Tapeten im Schlafzimmer gefragt haben, denn da haette ich mit meiner Rot-Gruen-Schwache Probleme gehabt. 😀
      Danke fuer’s Daumendruecken, liebe Ulli, aber die Green Card habe ich mittlerweile ja seit 7 Jahren. In 2022 muss sie allerdings verlaengert werden. Das sollte eigentlich nur eine Formsache sein, abe bei dem jetzigen Praesidenten weiss man ja nie. Schliesslich habe ich ja nicht so einen “Wert” fuer den Staat wie Melania. 😀 Wenn mir diese spitze Bemerkung mal erlaubt sein darf.
      Sei herzlichst gegruesst und mach’s gut,
      Pit

      • Danke dir Pit für deine Ausführlichkeit, es scheint, als hätte ich da nicht gründlich gelesen?! Wusste nicht, dass es schon änger währt und sich um eine Verlängerung handelt, wunderte mich schon …
        liebe Grüße
        Ulli

        • Aber gerne, liebe Ulli!
          Es steht ziemlich klein gedruckt jeweils unter der Ueberschrift, dass diese Posts urspruenglich schon am 18. Januar 2010 erschienen waren. Muss ich mal etwas deutlicher machen. Bisher hatte ich, glaube ich, nur bei meinem ersten Posting zu “Donnerstaegliche Retrospektive” darauf hingewiesen, dass diese Reihe ausschliesslich aus Wiederholungen aus meinen beiden frueheren Blogs darstellt.
          Liebe Gruesse,
          Pit

  9. Very nosy! I remember long ago a friend who married a Russian taking her wedding album to the immigration officers (they are still happily married over 20 years later). Sadly these days, in the “hostile environment” (that’s actually the phrase they use) created by our current government, it’s a lot harder than showing a few wedding photos. There are often cases in the news of couples and families not allowed to be together.

    • Well, I can understand that they want to make sure it’s not a marriage of convenience. And for us – as my subsequent posts will reveal – it was easy.
      On creating a “hostile environment”: that seems to be the case here, too, and not only for Green Card applicants. I’m happy I got mine years ago. But I still will have to have it renewed in 2022.

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