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Meanwhile in the Garden: Removing Thistles

Yesterday and today I was in the garden, removing hundreds – no, that’s not exaggerated – of thistles. I had left it way too long, and thus they had proliferated like mad. It’s the first time I tried to remove them by digging them out or just cutting the stems off just at ground level, and not, like in the years before, by spraying them with a weed-killer. I really don’t like that chemical stuff in the garden, unless there’s absolutely no way around it. I’m afraid of the deer and our kitties who might be poisoned, and well, it might be us, too, as we have our (deep) well for our water supply in the back yard.

In der Zwischenzeit im Garten: Disteln entfernen

Gestern und heute war ich im Garten und habe hunderte – das ist nicht übertrieben – von Disteln entfernt. Ich hatte das viel zu lange schleifen lassen, und so hatten sie sich wie wild augebreitet. Dieses war das erste Mal, dass ich sie “mechanisch” entfernte habe, durch Ausgraben bzw. Abstechen ganz eben unter der Erdoberfläche, und nicht durch chemische Mittel [Unkrautvernichter-Spray]. Letzteres mag ich nun einmal gar nicht im Garten, außer es ist absolut unumgänglich. Ich habe Angst, unsere Rehe und Katzen könnten sich daran vergiften. Und auch für uns bin ich da etwas besorgt, denn schließlich haben wir den Tiefbrunnen für unsere eigene Wasserversorgung auch im hinteren Teil des Gartens.

I know that thistles would be useful for insects to feed on, and also that we don’t actually have a (well-manicured) lawn but more or less just some grassland, but still I don’t want to have thistles taking over. We keep thistles in the wildflower part of the property. There we let things grow as they like. We don’t even mow – as long as the city doesn’t interfere: there’s an ordinance that grass may not be taller than 12 inches on properties within the city limits. Anyway: it wasn’t hard work, but I still feel it after I haven’t done any bodily work for months. I’m happy, though. It feels good to have accomplished something. And now here are some pictures, and in the end, a short video, a panning view of our back yard.

Ich weiß ja, dass Disteln im Grund recht nützlich für Insekten sind, und ich bin mir auch bewusst, dass wir nun einmal keinen richtig gepflegten Rasen wie auf dem Golfplatz haben, sondern eine bessere Wiese, aber ich wollte doch nicht, dass sich die Disteln unkontrolliert ausbreiten und eine immer größeren Teil des Gartens übernehmen. Wir lassen Disteln schon ungestört wachsen, das aber in dem Teil des Grundstücks, den wir als Wildblumen-Areal halten. Da lassen wir Alles wachsen wie es will. Wir mähen nicht einmal – jedenfalls solange die Stadt uns lässt: es gibt nämlich eine Verordnung, dass auf innerstädtischen Grundstücken das Gras nicht höher als 30 Zentimeter sein darf. Wie auch immer: es war zwar keine schwere Arbeit, aber ich fühle es doch, denn ich hatte ja schließlich seit mehreren Monaten nicht mehr körperlich gearbeitet. Aber ich bin trotzdem happy. Es fühlt sich gut an, etwas geschafft zu haben. Und jetzt zu ein paar Bildern, und, am Ende, zu einem Video, einem Schwenk über das Garundstück hinter dem Haus.

Move the cursor over a picture to see the caption. A click on any of the pictures in the gallery will open a slide show. Those views will also allow you to read a more detailed description as well as some of the exif-data, allow you to see the picture in its full resolution and leave a comment.

Um die Bildunterschrift zu sehen genügt es, den Cursor über ein Bild zu bewegen. Ein Klick auf eines der Bilder in der Galerie öffnet diese dann als Diashow. Diese Ansichten erlauben es nicht nur, eine weitaus detailliertere Beschreibung des Bildinhalts zu lesen sowie Exif-Daten zum Bild einzusehen, sondern auch das jeweilige Bild in voller Auflösung anzusehen und auch einen Kommentar zu hinterlassen.

And the rest is … compost
Und der Rest ist … Kompost:

And now let’s take a look around the back yard:

Und jetzt sehen wir uns einmal den Garten hinter dem Haus an:

 

29 responses to “Meanwhile in the Garden: Removing Thistles

  1. With the moisture we’ve received I suspect the weeds will be most prolific. I use agricultural strength vinegar to keep them at bay-works well and no chemical toxins. Good luck keeping up with yours.

    • Here, we haven’t had much rain, not al all, In fact, so far it has been quite dry this year. But the weeds don’t care. Absolutely not. I think I’ll be able to keep up with the thistles, and will very likel let the other weeds grow. We don’t have to have a golf link with a well-manicured lawn outside. A nice green meadow will do even better. Just in some spots, weher I need to get rid of our terribly invasive Bermuda grass I’ll have to use chemical weed killer.

  2. Helmut Hartmann

    Ja, da warst Du aber sehr fleißig. Aber warum machst du denn keinen Salat daraus? 🙂

    Kleingehackten jungen Blätter lassen sich ohne Stacheln gut einem grünem Salat beimischen, auch die Blütenblätter. Die jungen Blätter lassen sich wie Spinatgemüse kochen.
    Auch von den Gänsedisteln : http://unkrautgourmet.blogspot.com/2014/06/nudeln-mit-gansedisteln.html

    HG Helmut

    • Hallo Helmut,
      nur ein wenig fleissig. Ich muss mich erst noch ans Arbeiten gewoehnen. Echt! Danke fuer das Rezept. Aber wie kriege ich die Stacheln denn ab? Trotz Lederhandschuhen habe ich mich naemlich des oefteren ganz schoen – bzw. weniger schoen – gepiekst beim Einsammeln. 😉 Ob ich das meinem Magen zumuten soll? Ich denke, eher nicht. Der wuerde doch nur sagne, “Da haben wir den Salat!” 😀 Und wer soll eigentlich auch so viel Salat essen? Ich habe doch mehrere der kleinen Anhaenger voll.
      Hab’ ein feines Wochenende, und liebe Gruesse,
      Pit

  3. Disteln sind ein Geschenk des Himmels für Vögel, Schmetterlinge, Marienkäfer und mehr. Ich habe hunderte Schmetterlinge in einem Distelfeld gesehen und viele Distelfinken die Samen futtern.
    Aber ich kann verstehen, dass du nicht überall Disteln haben möchtest.
    Schön, dass du welche stehen lässt 😀
    Der Unkrautvernichter soll ja
    nicht nur Wildkräuter (Unkraut, der Name gefällt mir gar nicht gut 😉) vernichten, sondern auch für Krebserkrankung verantwortlich sein, wie man jetzt in der Presse lesen und sehen konnte 😕
    Ein großes Grundstück habt ihr.
    Sehr hübsch 😊

    • Was die Disteln angeht, liebe Brigitte, da stimme ich Dir zu: eigentlich sind sie ein Geschenk des Himmels fuer alle moeglichen Tiere. Aber wie Du auch sagst: wir koennen sie nun mal nicht ueberall haben – auch nicht, wenn unser “Rasen” nur eine bessere Wiese ist. Aber sie nahmen wirklich ueberhand.
      Was den Unkrautvernichter angeht: ich kenne das Risiko und ich nutze dieses Zeugs nun wirklich nur sehr ungern, aber gegen unser invasives Bermudagras hilft einfach nichts Anderes.
      Und ja: unser Grundstueck ist wirklich ganz schoen gross. Und es macht mehr Arbeit, als ich zu Anfang gedacht habe. Damals war ich der Meinung, es muesse ja nur ab und zu mal der Rasen gemaeht werden. Dass das aber 4 bis 5 Stunden dauert und manchmal eigentlich zweimal die Woche noetig waere, das habe ich mir nicht vorgestellt. Und auch nicht, dass, obwohl wir so gut wi keine Zierblumen(rabatte) haben, dennoch eine Menge Arbeit ausser dem Maehen anfaellt. Aber es macht auch sehr viel Freude.
      Liebe Gruesse, und hab’ ein feines Wochenende,
      Pit

      • Solange du das körperlich noch schaffst ist es doch in Ordnung.
        Ich musste unsere 1.500 qm leider irgendwann aufgeben.
        Cest la vie, gell.

        • Nun ja, dass ich alleine Alles nicht mehr schaffe – koerperlich – das ist mir in den vergangenen Tagen klar geworden. Aber da gibt es hier Hilfe, bezahlte natuerlich. Es annoncieren hier sogenannte “Handymen”, als “Maedchen fuer Alles”. Wieso eigentlich “Maedchen”? Muesste man heutzutage wohl umbenennen. 😉 Aber wie auch immer sie heissen moegen, ich werde wohl einen engagieren. Die richtig schwere Arbeit, die ansteht:
          (1) rund um (fast) alle Eichen das Gras entfernnen, und dann die ferigelegten obersten Wurzeln mit Kompost und Mulch abdecken.
          (2) Dasselbe, einschliesslich Zaeune erst entfernen und dann, in einem grosseren Umfang, wieder anbringen, bei alle Baeumen und Baeumchen, die wir hier haben pflanzen lassen.
          (3) An allen Stellen, an denen der Rasen tot ist, die Reste [in Handarbeit per Rechen] entfernen.
          Ich denke mal, das schaffe ich nicht mehr, oder nur zu langsam.
          Was ich in den naechsten Tagen mal probieren werde, das ist, unseren lebenden Weihnachtsbaum zu pflanzen. Mal sehen, ob ich das Loch noch buddeln kann.
          Tja, so ist das Leben auf einem grossen Grundstueck. Aber, wie ich schon mehrfach geschrieben habe: es macht auch wahnsinnig viel Freude.

  4. Good article and very nice blog …….. Congratulations.
    I invite you to see my artistic creations.
    welcome 🙂

  5. Now, that’s a project. I’ve seen two species of invasive thistle already flowering; getting any thistles out when they’re ‘babies’ is the way to go.

    • And it’s a continuing project. I’m sure I missed quite a few, which will grow and show up better, and then it’s me and out with the spade again. 😉 It’s easier to see them when they’re not “babies” any more.

  6. Ganz große Klasse, wie ich finde, dieser Bericht.
    Ich hatte ja unlängst so eine Riesendistel fotografiert.
    Um mein Grundstück entferne ich Unkraut nur mechanisch, ich nutze kein R…p. Diese 40 Minuten Arbeit alle 3 -4 Wochen kann ich mir leisten.
    Auch schön das Video, ihr könnte euch glücklich schätzen, wie ich finde.

    • Bei unseren Disteln denke ich gleich an Dein Foto. Irgendwo in einem meiner Blogs habe ich, hlaube ich, auch eines. Muss ich mal suchen.
      Ganz um die Chemie komme ich nicht herum, weil unser Bermudagras so unheimlich invasiv ist und man es nicht ausreissen kann – jedenfalls nicht total. Und bleibt auch nur das kleinste Stueck Rhizom zurueck, dann waechst das weiter. Da hilft – leider – nur Unkrautvernichter. Und mit 40 Minuten alle 3 bis 4 Wochen komme ich leider nicht aus. Aber das haette ich mir ja denken koennen, bevor wir uns hier angesiedelt haben.
      Schoen, dass Dir unsere Ecke gefaellt. Und ich stimme Dir zu: wir sind gluecklich, dass wir es so schoen angetroffen haben.

  7. Bei der Größe des Gartens finde ich es sehr gut eine Ecke der Natur zu überlassen. Die Disteln hätte ich auch entfernt, da hast du eine Menge zu tun gehabt
    LG Andrea

    • Es ist auch gut mit den Wildblumenteil, dass der nicht gewaessert werden muss, und dass ich da nicht maehen muss. Das dauert eh schon lange genung [4 bis 5 Stunden]. Dass es eine Menge Arbeit war, das hat mir mein Rucken heute Morgen klar gemacht: ganz schoen steif, die Musklen beim Aufstehen. 😉
      LG,
      Pit

  8. Oh wow, so viele Disteln! Denen wäre ich im Garten auch zu Leibe gerückt. Aber es sieht wunderbar aus bei euch!

  9. I’ve been in this situation but it does get better. Wear gloves!!!!

  10. Ich finde es gut wie Ihr es macht. Ein Ecke ganz für die Natur und ansonsten ein Zwischending zwischen Rücksichtsnahme auf die Natur und eigenem Empfinden.
    LG Jürgen

    • Hallo Juergen,
      das Einzige, was eigentlich immer noch nicht ok ist, das ist der Wasserverbrauch fuer den Rasen. Auch wenn es eine bessere Wiese ist, so muss er doch gewaessert werden. Einmal die Woche fuer insgesamt 8 Stunden ist erlaubt. Und eigentlich braeuchten einige der Eichen auch zusaetzliches Wasser, aber das ist kaum zu schaffen. Und wir haben auch Sorge, dass das unseren Tiefbrunnen zu sehr belasten koennte.
      Liebe Gruesse,
      Pit

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