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Watering Restrictions

For a long time, I think for two years or even more, we have been at stage three of watering restrictions here in Fredericksburg.I don’t want to go into all the details, just that for us it means we can water our lawn only once a week, on Wednesdays, for four hours in the morning [5AM to 9AM] and for four hours in the evening [7PM to 11PM]. As we have quite a large lawn [my guess is about 2 acres], that means a single spot gets only about 20 to 30 Minutes of water – not exactly much during our present heat wave.

Bewässerungseinschränkungen

Schon seit Längerem, wenn ich mich richtig erinnere seit mindestens zwei Jahren, sind wir auf Stufe drei der Wasserregulierung hier in Fredericksburg. Ich will hier nicht ins Detail gehen sondern nur so viel: für uns heißt das, wir dürfen unseren Rasen nur zwei Mal in der Woche wässern. und zwar mittwochs, morgens für 4 Stunden [von 5 bis 9] und abends für 4 Stunden [von 7 bis 11]. Da wir einen ziemlich großen Rasen haben [ca. 8.000 Quadratmeter], bedeutet das im Endeffekt, dass jede Stelle nur etwa 20 bis 30 Minuten lang Wasser bekommt – nicht gerade viel bei der jetzigen Hitze.

As we found out lately, these regulations are enforced quite strictly. We believed – we had been informed so when we purchased the property – that we were not bound by these regulations as we are not on city water but have our own well. Still, we used to comply with the regulations because water should be conserved and, even if we use out own well, it “all comes out of the same pot”, so to speak. Anyway: lately I had changed things a bit, and watered on Wednesday mornings and Thursday mornings, and a little longer than 9AM. Well, we got a note that we were in violation of the water restrictions, and when I looked things up, I found out that indeed we had been misinformed when we bought the property. The water restriction ordinance applies to everybody within the city limits, even if they have their own well.

Wie wir nun vor ein paar Tagen herausgefunden haben, wird diese Regulierung ganz schön strikt durchgesetzt. Wir glaubten – so war es uns jedenfalls vor dem Kauf unseres Anwesens gesagt worden – dass wir von dieser Einschränkung ausgenommen seien, weil wir kein städtisches Wasser beziehen, sondern unseren eigenen Tiefbrunnen haben. Trotzdem haben wir uns im Prinzip an die Regelung gehalten, weil wir es für gut halten, kein Wasser zu verschwenden, und weil es ja, auch wenn man einen eigenen Brunnen hat, im Grunde “aus demselben Topf” kommt. Dennoch hatte ich unsere Sprinkleranlage vor einiger Zeit ein wenig anders eingestellt, und hatte jetzt mittwochs morgens und donnerstags morgens gewässert, und auch ein wenig länger als bis 9 Uhr. Nun ja, letzte Woche flatterte uns eine Nachricht von der Stadt ins Haus, dass wir gegen die Regulierung verstoßen würden, und als ich einmal nachgeschlagen habe, stellte sich heraus, dass dem tatsächlich so war. Wir waren falsch informiert worden, und die Regulierung gilt für jeden, der innerhalb der Stadtgrenzen wohnt, ob er nun städtisches Wasser bezieht oder seinen eigenen Brunnen besitzt.

And when I talked to the person in charge at the city, I found out quickly, how strictly these regulations are enforced: even the first violation is automatically sent to court and will very likely result in a fine. A second violation will defintely result in a fine, and a much heavier one at that. And on a third violation the city has the right to cut off the water supply to your property completely! Sounds quite harsh to me, even if I’m very much in favour of conserving water and even if I know that without any enforcement regulations are a toothless tiger.

Und als ich dann mit dem zuständigen Mitarbeiter der Stadt telefoniert habe, fand ich schnell heraus, wie strikt diese Regulierung angewendet wird: schon die erste Übertretung wird automatisch ans Gericht weitergeleitet und zieht höchstwahrscheinlich eine Geldstrafe nach sich. Eine zweite Übertretung wird mit Sicherheit mit einer Geldstrafe geahndet, und zwar mit einer wesentlich höheren als beim ersten Mal. Und bei einer dritten Übertretung hat die Stadt das Recht, die Wasserversorgung zum Anwesen komplett zu sperren! Ich bin zwar wirklich für’s Wasser Sparen, und ich weiss auch, dass eine Regulierung, die man nicht durchsetzen will, absolut nutzlos ist, aber das Wasser total abzusperren erscheint mir doch als etwas sehr hart.

Anyway: I have of course changed our sprinkler settings and am now in compliance with the regulations. Hopefully the lawn will survive.

Wie dem auch sei: ich habe natürlich die Zeiten für unsere Rasensprinkleranlage geändert und nun stimmen sie mit den Vorschriften überein. Hoffentloich überlebt der Rasen.

 

58 responses to “Watering Restrictions

  1. We just let our grass go brown and it always comes back when the rains begin.

    • That’ of course, is an idea. Our grass, btw, is brown in some spots, and just dried out like straw in others, even where it os watered. I’m wondering if that’s just drought, or if it might be some disease. We’ll have a gardener over soon, to check.

      • I think more and more people are letting their grass go brown in an effort to conserve water, and it no longer means you are neglecting the care of your property. It has begun to mean that you are environmentally aware of doing the right thing.

        • I think it’s a very good trend. What we’re planning here is to have more of our garden as xeriscaping so that we need even less watering than now. But unfortunately is had been such a drought now, that even two of our ancient oaks and two fully-grown and mature maples need soem additional water as our arborist told us. I don’t know how ee can reconcile this with water conservation efforts.

  2. Hi Pit, das ist ja interessant. Im Sinne von Wasser sparen sicher richtig, aber auch recht stringent. Habe mich lange nicht gemeldet, da ich in Kuba und Mexiko unterwegs war. Deinen Blog habe ich dennoch – soweit das spärliche Internet es zuließ – mit Interesse verfolgt. Liebe Grüße, Dagmar

    • Kuba und Mexiko?! WOW! Das muss aber interessant gewesen sein. Da freue ich mich schon riesig, darueber etwas auf Deinem Blog lesen zu koennen. 🙂 Es freut mich auch sehr, dass Du trotz schlechten Internetzugangs meine Blogs verfolgt hast. 🙂
      Dass Wasser sparen sehr, sehr noetig ist, da stimme ich zu. Es wird hierzulande viel zu wenig getan, wenn ich da z.B. an Luftaufnahmen mancher Staedte im trockenen Suedwesten denke, und das ist ein swimming-pool neben dem naechsten zu sehen, oder auch an gruene Golfplaetze mitte in (Fast)wuestengebieten. Ich bin im Grunde froh, dass man das hier in Fredericksburg sehr konsequent umsetzt. Da koennen sie aber noch mehr tun, denn wir sehen oft hier in der Nachbarschaft, dass sogar bei Regen noch der Rasen gewaessert wird, weil die Automatik eben so eingestellt ist. Da muessen sie hier auch noch staerker kontrollieren.
      Liebe Gruesse,
      Pit

  3. You’re all in the same boat, aren’t you, Pit? Even though that’s a terrible analogy in the circumstance. There are a lot of brown lawns here too, though ours is doing ok and we actually had rain last night. 🙂 🙂

  4. Puh, das klingt wirklich “strikt”! Ich wünsche euch von Herzen, dass der Rasen dennoch überlebt.
    Und ich wünsche uns allen, dass Wasserprivatisierung nirgends auf der Welt durchgesetzt wird, sonst wird es herb. Mit Jefta, das schon mal unterzeichnet wurde, würde derartiges kommen können. Noch muss das Europaparlament zustimmen…

    • Das ist es, und ich frage mich, ob sie das wirklich durchsetzen koennten. Aber ich wuensche wirklich, dass man so strikt ueberall vorgehen wuerde. Wie ich schon oben zu Dagmar gesagt habe: leider ist das bei Weitem nicht ueberall in den Staaten der Fall – ganz im Gegenteil. Da faellt mir z.B. noch der Colorado ein, der wegen der extremen Wasserentnahme den Golf con Kalifornien gar nicht mehr erreicht, ebenso wie der Rio Grande, der den Golf von Mexiko nur noch als spaerliches Rinnsal erreicht.
      Danke fuer den Hinweis auf Wasserprivatisierung und JEFTA. Davon hatte ich noch nie gehoert. Muss ich mich mal informieren.
      Liebe Gruesse,
      Pit

      • Ja, mit dem Wasser sollte in der Tat nicht leichtfertig umgegangen werden, es ist eins unserer Lebenselixiere.
        Nur wünschte ich, es würde auch gegenüber Wirtschaftsinteressen genauso hart durchgegriffen, wenn es um Wasser für alle geht, wie bei euch gegenüber Privaten.

      • In diesem Sommer fragt man sich in Deutschland, ob nicht auch solche Gesetze Sinn hätten. Ich wünsche mir hier so etwas…Bisher kannte ich sie nur in Hitzewellen in Italien.

        • Es macht wirklich Sinn, aber nur, wenn man es auch durchsetzt, und auch, wenn man es nicht nur auf das Wasser fuer den Garten bezieht. Aber wenigstens ist es ein Anfang.

  5. In meinem Ort (St. Lazare, QC) gibt es diese Wasserrestrikitonen auch. Sie sind eigentlich den ganzen Sommer über in Kraft, immer mit dem Hinweis, dass die Stadt kontrollieren würde. Mit sogenanntem „ non treated water“ darfst du aber giessen, wann du Lust und Laune hast, was ich auch nicht unbedingt richtig finde, da dieses Wasser den vielen kleinen Wasserläufen und Rinnsalen entnommen wird, oder Brunnen, die manche Leute haben, die nicht an das örtliche Netzt angeschlossen sind. Und wenn es lange nicht regnet und ich sattgrüne Rasen sehe, dann stelle ich mir schon so manche Fragen.
    Mein Rasen vor dem Haus der mehr eine Wiese ist, wird nicht gegossen und hinter dem Haus ist er mehr oder weniger nicht vorhanden, denn da rennt mein Hund. Da wir viel Sand hier haben, nenne ich meinen „ back yard“ meine Wanderdüne!
    Aber ansonsten kommt eigentlich jeder braune Rasen zurück, ausser natürlich ein ganz frisch angelegter.
    Mit den Swimmingpools ist es hier das Gleiche, meiner Meinung nach viel zu viele und das Auffüllen kostet $ 20,00 und ach ja, wir haben keine Wasserzähler!! Wie willst du da die Leute zum Wassersparen anregen?!
    Viele Grüsse
    Christa

    • Hallo Christa,
      wie im Artikel schon gesagt: unsere Restriktionen hier sind schon so lange in Kraft, dass ich mich gar nicht mehr erinnern kann, seit wann. Sie gelten fuer alles Wasser, egal wo es herkommt. Sogar fuer “grey water”, also z.B. das aus Wasch- und/oder Spuelmaschine, braucht men hier eine Genehmigung der Stadt, wenn man es zum Waessern nutzen will.
      Auch hier gibt es immer wieder Leute, die sich nicht an die Vorschriften halten, und die sogar bei Regen noch ihren Rasen sprengen. Na ja, ich darf ja eigentlich nichts sagen, denn ganz genau habe ich es fuer ein oder zwei Monate mit den Vorschriften auch nicht genommen. Aber richtig Wasser verschwendet haben wir nun wirklich nicht.
      Wir muessen mal sehen, ob wir etwas weniger Rasen haben werden. Es ist ohnehin kein sehr gepflegter – nur eben Gras.
      Ein echtes Problem aber ist, dass unsere Baumspezialisten mir neulich gesagt haben, das sogar zwei unserer schoenen alten Eichen mittlerweile Duerreschaeden zeigen und dringend gewaessert werden muessten. Wie ich das mit den Vorschriften in Einklang bringen kann, das weiss ich noch nicht. Aber uralte Eichen eingehen lassen will ich nun wirklich auch nicht.
      Liebe Gruesse, und hab’ ein feines Wochenende,
      Pit

      • Oh, das mit den Eichen ist ja nicht so schön und könnte ein Problem werden, in jeder Hinsicht! Ich drücke dir mal die Daumen, dass du eine passable Lösung funden wirst!

        • Ich denke, ich werde auf “drip irrigation” ausweichen: das darf ich an jedem Tag der Woche zwischen 5 und 9 morgens und zwischen 7 und 11 abends. Von Hand per Schlauch zu waessern waere auch erlaubt, aber wer steht schon gerne stundenlang mit dem Schlauch in der Hand im Garten? 😉

  6. Ganz schön harte Restriktionen, aber zum Wasser sparen bestimmt wichtig. Bei uns ist gerade auch Hitzewelle und mein Rasen ist auch schon ziemlich verbrannt
    LG Andrea

    • Ich gebe Dir Recht: erstens ist Wasser sparen wirklich notwendig – ueberlebensnotwendig fuer die Menschheit sogar – und zweitens nutzen Vorschriften nichts, wenn man sie nicht auch durchsetzt.
      Liebe Gruesse,
      Pit

  7. We have restrictions here too and I have considered them a fact of life. We received a small shower a few days ago and the next morning I can’t tell you how many aromatic sprinkler systems were pumping water all over. I wish enforcement was better here, mostly it’s done with surcharges on the water bill but clearly it doesn’t seem to make much of a difference. Sigh Try to stay cool this weekend.

  8. Better safe than sorry on those regulations. No point in taking a chance But I do understand your urgency for your lawn, flowers, etc.

    • I definitely don’t want to pay a (hefty) fine. But apart from that, I really don’t want to waste water. Our lawn will survive, of that I’m pretty sure. And we don’t have many flowers. We can’t have them, becasue the deer eat (most of) them. What worries me, though, are our tress. Our arborist informed me lately that two of our opld and fully mature oaks show signs of drought stress and need to be watered. I have no idea yet of how to do that with our watering-restrictions. Maybe drip irrigation – which is basically allowed – may be the solution.

      • What a dilemma! We’ve had a good balance of rain and sunshine this summer, but it’s not always that way. Best wishes for finding water however you can.

        • Well, the solution might be to water the oaks and maples with a separate sprinkler during our allowed watering times, and do drip irrigation and/or handheld hose on other trees/shrubs that need it. Bothy methods are allowed every day of the week, during the regular watering hours.
          Thanks for your good wishes.

  9. My friend outside Kerrville has a well, too, and even though she isn’t restricted by regulations about its use, she’s exceedingly cautious, since a dry well would put an end to a number of household activities. She has glorious gardens when it rains, but just now she has quite a collection of dry, dying, and dead plants.

    On the other hand, she’s been moving toward natives over the past ten or fifteen years, and has been noticing that they’re the ones that hang on the longest through drought — so your move toward xeriscaping will bring you some pleasure, I think. It doesn’t have to be just gravel beds, cacti, and yuccas — plenty of colorful flowers are available, too.

    • Usually, we are very cautious, too. Not only because we don’t want our well go dry, but also because, as I said in my post, all the water here comes “out of the same pot”.
      As to our well: that’s something I need to find out. How long can we expect it to still supply sufficient water. It was dug in 1979, when the house was built, to a depth of 135′, with the pump at 90′, At that time it delivered 35 gallons per minute, which is a hell of a lot for wells in the Texas Hill Country. I’m wondering, though, how far the water table might have sunk in the years between then and now.
      We have – with a few exceptions, only natives here ourselves, and the non-natives don’t seem to suffer in our conditions. Unfortunately, though, the drought has been that extensive lately that we should – as our arborist advised us – even water two of our age-old fully mature oaks. We really don’t want them to die. My plan is to have some drip irrigation for these.
      And as for xeriscaping: I know that that can be done in very lovely ways. With flowers, though, we need to find out which the deer won’t eat. But there should be some around, too.

      • Oh — I always forget about the deer: those appetites on four legs. One of the interesting things about my friend’s well is that it’s dug on property on the ridge just above where my favorite little hill country cabin was. There were three springs on that property, and they never have run dry — at least, in anyone’s memory. After my friend’s husband constructed a small dam, a small pool was created that always was deep enough for the submersible pump that sent water to the barrel in the tree that provided gravity fed “running water” through a hose to the cabin. Gosh, I miss that place!

  10. Helmut Hartmann

    Ja, das Wasser wird uns noch sehr beschäftigen.
    Wo es momentan auch bei uns sehr heiß ist, spüren wir es hautnah. Durch unseren Umbau habe ich die Regentonne noch nicht wieder anschließen können. Da wir für Leitungswasser gleich das doppelte bezahlen (nämlich für das Abwasser !) haben wir das Regenwasser gerne für den Garten verwendet und müssen jetzt das teure Leitungswasser nehmen. Da kommt unser Rasen nun zu kurz.
    Auch die Bäume leiden und werfen jetzt schon teilweise ihre Blätter ab.
    Hoffe Du kannst Deine wichtigen Eichen retten.
    Schon mal was darüber gegoogelt?
    HG Helmut

    • Hallo Helmut,
      was die Menschheit – um es einmal so pauschal zu sagen – nicht begreift: ohne Wasser ist Leben unmoeglich. Aber wir kuemmern uns lieber um Oelvorraete, obwohl wir ohne Oel ueberleben koennen. 😦 Und “unser Chef” haelt die Klimaveraenderung ja eh fuer einen von den Demokraten erfundenen Scherz. Wenn es in Washington schneit, lehnt der sich doch aus dem Fenster des Weissen Hauses und bruellt, “Seht ihr, es schneit. Was soll denn das Geschwaetz von Erderwaermung. Alles nur fake news der Luegenpresse!”
      Regenwasser zu sammeln jaben wir auch schon mal ueberlegt. Wir wuerden von Haus- und Garagendach eine Menge sammeln koennen. Trotz der (extremen) Duerre haetten wir in diesem Jahr schon ueber 90.000 Liter gehabt – die man natuerlich nicht komplett sammeln kann, weil ja immer Verlust dabei ist. Aber bei den grossen Dachflaechen kommt schon Einiges zusammen. Das Problem ist nur: es muesste ein riesiger Tank her, wegen der zwischenzeitlichen Duerreperioden. 20.000 bis 30.000 Gallonen muessten es schon sein. Und wo den unterbrigen, einmal abgesehen von den Kosten. Man rechnet einen Dollar pro Gallone Speicher.
      Da werden wir mal weiterhin auf unseren Tiefbrunnen zurueckgreifen und hoffen, dass der nicht versiegt.
      Fuer alle Baeume habe ich mir seit gestern Schlaueche fuer Tropfbewaesserung zugelegt. Das ist zwar immer nur wirklich sehr wenig, was da rauskommt, aber ich darf es an jedem Tag insgesamt 8 Stunden tun, nicht nur mittwochs, wie beim Rasensprengen. Das sollte reichen.
      Liebe Gruesse,
      Pit

  11. Lieber Pit, ich finde es gut, dass bei euch in Fredericksburg die Wasserregeln eingehalten werden. In Kapstadt war im Hostel nur eine Empfehlung zum Wassersparen an den Badezimmerwänden gepint. In Sizilien dagegen hatten wir einen Tank auf dem Dach, der nur alle zwei Tage gefüllt wurde. Wenn alle, dann alle 🙂 also tatsächlich eine strikte Wassersperrung. 😉
    Viele Grüße aus dem sehr sonnigen Berlin von Susanne

    • Liebe Susanne,
      das mit dem Kontrollieren und Durchsetzen der Wassersparmassnahmen gilt aber – leider – nur fuer Bewaesserung. Alles Andere ist unreguliert. Ich moechte nicht wissen, wieviel Wasser da in den vielen Hotels und B&Bs, die wir hier in Fredericksburg haben, verschwendet wird. Und natuerlich auch in Privathaushalten. Wassersparende Toilettenspuelungen z.B. kommen erst langsam in Gebrauch. Noch ein Beispiel aus der Hotelbranche: in vielen Hotels findet sich im Bad mittlerweile der Hinweis, die Hand- und Badetuecher mehrfach zu nutzen und sie auf den Boden zu werfen, wenn man neue haben will, ansonsten sie eben wieder auf den Haken zu haengen. Wir tun das auch, nur um dann die Erfahrung zu machen, dass das Reinigungspersonal sich nicht drum kuemmert und tagtaeglich neue Hand- und Badetuecher aufhaengt.
      Liebe Gruesse aus einem ebenfalls sonnigen – und viel zu trockenen – Fredericksburg,
      Pit

      • Lieber Pit, dann ist es bei euch wie überall. Mit den Handtüchern haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht, haben wir sie hängen lassen, wurden sie auch nicht ausgetauscht. Egal in welchem Land wir waren.
        Einen schönen Morgen von Susanne

        • Liebe Susanne,
          leider ist das Thema “Umweltschutz” noch bei viel zu wenigen Leuten im Bewusstsein angekommen. Und was hierzulande im Augenblick viel schlimmer ist: die Trump-Administration tut ja ihr Bestes, jede – auch die kleinste – Massnahme zum Umweltschutz wieder zurueckzunehmen, und die globale Erwaermung als grosse Luege darzustellen.
          Liebe Gruesse,
          Pit

          • Ich bin jedesmal wieder über die Berichte über Trump in den Medien entsetzt. Noch entsetzter bin ich über seine Tweets.
            Die Auswirkungen des Klimawandels sind so extrem zu spüren und auch die der Umweltverschmutzung, dass es unglaublich ist, sie zu verläugnen.

            • Es ist wirklich zutiefst erschreckend, was zur Zeit hier vorgeht, ob das nun Klimaschutz ist, oder Einschraenkung der Pressefreiheit bis hin zum Aufruf zu Gewalt gegen missliebigen Journalisten, oder die Besetzung von freiwerdenden Richterposten durch stramm rechtsorientierte Kandidaten, oder die Einschraenkung des Wahlrechts fuer Waehler, die voraussichtlich demokratisch waehlen wuerden, um nur ein paar Themen zu nennen. Ich koennte noch stundenlang referieren. Selbst wenn die Demokraten im November in beiden Haesern die Mehrheit gewinnen wollten und/oder wenn wir Trump in der naechsten Praesidentschaftswahl loswerden [was beides noch laengst nicht sicher ist], so hat er jetzt doch schon auf Jahrzehnte hinaus die amerikansiche Politik weit, weit nach rechts verschoben. “Konservativ” reucht da als Begriff nicht mehr aus. Es grenzt schon an Rechtsradikalismus. 😦

  12. puh, sobald hier Regenwolken auftauchen, schiebe ich ein paar ganz dicke zu euch rüber. Wie kommend die frei lebenden Tiere bei euch mit der Trockenheit zurecht?

    • Das waere prima! 😉
      Ich denke, die Tiere schaffen es ohne grosse Probleme. Immerhin fliessen noch ein paar Baeche nahe bei. Der am naechsten gelegene ist mal gerade zwei Meilen entfernt, und die Rehe koennen im Prinzip sogar hin, ohne ueber die Strasse laufen zu muessen.
      Vor ein paar Wochen schon hatten wir aber angefangen, unsere Vogeltraenke ein paar Mal pro Tag zu fuellen, weil sie gerne daraus trinken. Und letzte Woche haben wir dann einen grossen Trog [fast 200 Liter Fassungsvermoegen] angeschafft und in den Garten gestellt. Den haben die Rehe aber noch nicht so recht angenommen. Da muessen sie sich wohl etwas dran gewoehnen. Es sieht aber so aus, als ob sie mehr und mehr daraus trinken.
      Auch anderswo in der Nachbarschaft werden Rehe so versorgt.
      Und andere Wildtiere koennen diese Gelegenheiten ha auch nutzen.

Hi, what's your take on this? Let me know. - Hallo, und was meinst Du? Schreib' doch mal.

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