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Meanwhile Across the Road

Unfortunately, now it is happening what we have always been dreadening: the property just across the road, which had been abandoned for years, is being developed. Of course we knew that it was bound to happen – after all, there had been a sign with the name this development would have ever since we moved here. But then, nothing was happening for a few years, and we had heard that the developer lacked the money to start anything there, and meanwhile the property, on which at some time cows were kept, became a really nice wilderness area, much to our and the deer’s delight. But now it looks like either this guy has gotten into some money again or someone else has taken over. Anyway: for a few weeks now machinery has been going on there, and they’re clearing large swaths of that area, leaving only a few mature trees. We only hope now that it’ll be a nice development with friendly and well-behaved people moving in there. Well, that should be the case with prices for houses as high as they are in Fredericksburg. And we also hope that they’ll keep the entrance where it used to be, which is a little down the road towards the city. That would mean that the new and increased traffic would not have to pass by our house. Well, it canot be helped and we’ll just have to make do with it. One question/concern, btw, is what it will mean to the flood levels of our wet weather creek when such an area will be sealed off. The flash floods are bound to get higher then. And we’re also concerned with the deer: they’ll lose a fantastic area to roam, to browse, and to hide in.

Zwischenzeitlich auf der anderen Straßenseite

Leider passiert jetzt das, was wir immer, seit wir hierhin gezogen sind, befürchten mussten: das Gelände gegenüber von uns, auf der anderen Seite der Lower Crabapple Road, wird erschlossen. Natürlich hatten wir damit rechnen müssen: schließlich stand da ja schon immer ein Schild mit dem künftigen Namen dieses Wohngebiets. Aber es war nun einmal über Jahre hinweg nichts passiert, und wir hatten gehört, dem Unternehmer sei das Geld ausgegangen. So war das Grundstück, auf dem zwischenzeitlich sogar einmal Kühe geweidet wurden, in eine prächtige Wildnis übergegangen, sehr zu unserem und der Rehe Wohlwollen. Aber nun sieht es so aus als ob der Mensch wieder zu Geld gekommen ist, oder ob jemand anders das Projekt übenommen hat: jedenfalls sind seit ein paar Wochen Baumaschinen dort unterwegs und roden das Ganze. Nur ein paar ältere Bäume lassen sie stehen. Wir können nur hoffen, dass sich freundliche und gesittete Nachbarn dort einkaufen. Na ja, das ist bei den aktuellen Grundstücks- und Häuserpreisen hier in Fredericksburg eigentlich zu erwarten. Wir hoffen auch, dass die Zufahrt in dieses Wohngebiet dort bleibt, wo sie schon immer war: ein wehig die Straße hinunter Richtung Innenstadt. Damit käme dann der zunehmende neue Verkehr wenigstens nicht direkt an unserem Haus vorbei. Aber wie auch immer: wir können uns nur damit abfinden. Ein weiterer Punkt der Besorgnis – in gewisser Weise – ist, was das Versiegeln einer großen Bodenfläche dort drüben im Falle eines Wolkenbruchs mit unserem Bach anstellen wird. Der wird mit Sicherheit schneller und höher ansteigen. Und natuürlich sind wir auch besorgt wegen der Rehe: die werden ein fantastisches Gebiet zum Herumstromern, Futtern und Verstecken verlieren.

And now a few pictures. The dark clouds on the day I took them are fitting, but hopefully they don’t forewarn of dark times to come.

Und nun ein paar Bilder. Ich finde, die dunklen Wolken an dem Tag der Aufnahmen passen sehr gut. Ich hoffe nur, sie sind kein böses Omen.

 

47 responses to “Meanwhile Across the Road

  1. Hei Pit,
    das ist leider sehr unschön. Denn selbst mit netten Nachbarn ist die Natur dann weg. Wir hatten in umserer gemütlichen Sackgasse am Ende eine schöne Streuobstwiese. Mit Schafen 😉 Jetzt ein, wenn auch kleines, Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage. Das hatte deutliche Auswirkungen auf die Anzahl der Vogelarten 😦 Da können die durchaus freundlichen Bewohner nicht für, aber weg ist weg.
    Dann wollen wir mal hoffen das dort kein Wallmart hin kommt.
    Viele Grüße,
    Kalle

    • Tja, Kalle, sa kann man machen nix – wie meine Mutter zu sagen pflegte. Aber ein Walmart wird’s mit Sicherheit nicht werden. Aus verschiedenen Gruenden. Zum ersten ist da die bebauungsordnung: das ist als reines Wohngebiet ausgewiesen. Und Walmart wuerde sich hier, an so einer kleinen Strasse, die eigentlich fast ins Nichts fuehrt, auch gar nicht ansiedeln wollen. Wir haben an anderer Stelle auch schon einen hier. Was es werden wird, ist eine Siedlung mit Einfamilienhaeusern – davon gehe ich jedenfalls mal aus. Aber dann, der Baukosten und Grundstueckspreise wegen, mit viel zu viel Haus auf viel zu wenig Grundstueck – so denke ich jedenfalls. Was in der letzten Zeit in der Nachbarschaft so gebaut wird: da wuerde ich nicht wohnen wollen. Wenn man da ums Haus gehen will, so geht das nur seitwaerts zwischen Hauswand und Bretterzaun zum Nachbarn. Wenn in dem einen Haus jemand auf’s Ko geht, wischt der Nachbar sich den Hintern ab! 😀 Es duerfet allerdinsg ein gepflegtes Wohngebiet werden. Obwohl: die absolut ungepfegte Natuyr da drueben war mir lieber.
      Mach’s gut,
      Pit

  2. It happened to us here too. You get used to it because you have to. The only other option is to move, and if you love living there, you won’t do that.

  3. Hallo Pit,
    das liest sich nicht gut. So ein schönes Gelände zu verlieren ist sehr Schade. Es wird sicher einige Veränderungen geben.
    LG Jürgen

    • Hallo Juergen,
      ob das Gelaende gegenueber ein schoenes war, darueber streiten sich natuerlich die Geister. Uns aber war die Wildnis wesentlich lieber als ein Wohngebiet. Aber was soll’s: aendern koennen wir es nicht. Also muessen/werden wir es nehmen, wie es kommt.
      Liebe Gruesse, und hab’ ein feines Wochenende,
      Pit

  4. Hi Pit, die Bilder mit den dunklen Wolken passen. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Dagmar

    • Hall Dagmar,
      aber so dunkel wie die Wolken ist unsere Stimmung zum Glueck nicht. Bis das Gelaende vollstaendig bebaut ist kann Jahre dauern. Etwas weiter stadteinwaerts gibt es auch eine grosse Flaeche, die vollstaendig erschlossen ist. Das war sie schon, laengst bevor wir hierher gezogen ist, aber trotzdem ist noch mehr als die Haelfte nicht bebaut.
      Auch Dir ein schoenes Wochenende,
      Pit

  5. Oh je, jetzt also doch … jetzt müsst ihr erst einmal mit Baulärm leben, zuschauen wie ein Stück Wildnis urban gemacht wird, nicht schön! Leben ist Wandel, ja, aber mancher Wandel ist schwer auszuhalten. Ich wünsche euch nette NachbarInnen und schöne Häuser gegenüber…
    herzliche Grüße, Ulli

    • Ja, liebe Ulli, jetzt kommt das. Aber wie ich gerade zu Dagmar geschrieben habe, geht das hoffentlich nicht so schnell. Was die “Nachbarn” angeht: so ganz nah werden sie nicht sein. Es wird jedenfalls bestimmt kein direkter Kontakt werden. Es ist ja nicht so, dass Grundstueck an Grundstueck grenzt. Ob die Haeuser schoen werden? Kommt drauf an, in welcher Preisklasse die sein werden. Sie werden zwar mit Sicherheit einen individuellen Grundriss haben, aber die Daecher koennten alle in derselben Farbe sein. Und wenn die Haueser dann auf (sehr) kleinen Grundstuecken nahe beieinander stehen, dann kann es doch etwas eintoenig aussehen. Na ja, warten wir mal ab.
      Sei herzlichst gegruesst,
      Pit

  6. Oh Pit, it must be sad to see this development taking place on this once wild property, and wondering what kind of development it will be and what kind of people will become your neighbors. The pictures do look beautiful with that dramatic sky.

  7. DOD doesn’t only stand for Department of Defense. It also stands for dread of development, which afflicts many of us. I’ve lived with a view of brick walls, and it’s not something I would choose. On the other hand, I once had a view into Michael DeBakey’s scrub room, which was pretty interesting — but not nearly so pleasant as sky and trees.

    I suppose the good news is that you do live in Fredericksburg, and I can’t imagine the powers that be approving a flat ugly development. It’s true that some of the construction on the north end of town on 16 looks pretty depressing, but the last time I saw it, it was in the early stages, so it’s hard to judge.

    • Well, Linda, we’ll have to cope with it, come what may. But I’m not too pessimistic. I don’t expect a really ugly development. But not a posh gated community either. Very likely just a collection of single-storey, ranch-style houses, in tyhe typical Frefreicksburg way, in the Hill Country limestone. We have something like that – albeit with two-storey houses – a tad further out.
      What development out north on 16 were you thinking of. I don’t know of any that looks really depressing to me there.
      Have a great weekend,
      Pit

      • I’m trying to remember exactly where it was: nearly out of town, as I recall. And there’s no question that being in the earliest stages of development didn’t help: there were plenty of dirt piles, lumber piles, bare earth, and so on. What I do remember is our commenting to one another that it looked huge. I suppose it might be apartments or condos.

        • Maybe you’re thinking of the two-storey apartment buidings on 16 between Lower Crabapple and Driftwood Drive, just across from the cemetery. That place certainly didn’t look too nice while it was being developed. But now these houses don’t look too bad. But it wasn’t/isn’t really huge.

  8. So sorry to hear that. Fredericksburg is not the same as I saw 10 years ago. I can understand your concerns.
    Have a great weekend. 🙂

    • I agree, Amy: Fredericksburg has changed a lot, even in the few years we have been living here. And it hasn’t changed for the better. But that’s as it is, and we have to take it.
      Have a nice weekend, too,
      Pit

  9. Es ist leider überall das Gleiche…. und bei uns im Ort ( St-Lazare, QC )bekommen diese

    • … ups, da habe ich auf die falsche Taste gedrückt!…
      also, bei uns im Ort bekommen diese neuen Siedlungen dann immer so „schöne“ Namen, wie „Le Sanctuaire“, „ Place Verde“…..
      Aber leider kann man diese Entwicklung nicht aufhalten!
      Hoffentlich gewöhnen sich Rehe UND Leute aneinander!
      Viele Grüsse
      Christa

      • Hallo Christa,
        wie dieses Gebiet einmal heissen wird, das weiss ich noch nicht. Ich glaube, mich zu erinnern, dass da, bevor die jetzt mit der Erschliessung angefangen haben, ein Schild mit “The Edge” dranhing. Nicht besonders prosaisch, oder. Aber ob der Name bleibt, das weiss ich natuerlich nicht. So schoen klingende Namen hat es hier nicht unbedingt. “Stoneridge” hier in der Nachbarschaft klingt doch nicht so doll, oder?
        Nein, aufhalten koennen wir diese Entwicklung wirklich nicht. Wir und die Rehe muessen uns schon damit abfinden. Die Rehe werden sich, so wie ich es sehe, davon nicht sehr beeindrucken lassen. Sie ziehen ja hier ueberall durch die Gaerten rum, bis sogar mitten in die Stadt zuweilen. Es wird allerdings darauf ankommen, wie stark die Grundstuecke eingezaeunt sein werden. Wenn es die haeufig vorkommenden ganz kleinen Grundstuecke sind, dann ist das oft mit einerm Bretterzaun zum Nachbarn hin – voraussichtlich also auf drei Seiten. Das wuerde die Bewegungsfreiheit der Rehe natuerlich sehr einschraenken. Aber mal sehen. Hoechstwahrscheinlich geht das mit dem Ausbau gar nicht so schnell. Es koennte sich, wenn man andere Bauvorhaben hier als Massstab nimmt, ueber Jahre hinziehen.
        Liebe Gruesse, und mach’s gut in Kanada,
        Pit

    • Neugierig wie ich nun mal bin, habe ich gleich mal bei Google Maps nachgeschaut, wo das denn nun ist. Schoen viel Wasser nahe bei, oder?

  10. Ugh! I hope the result is as good as it can be. At least with the deer, they seem to do well among people (and thrive, if those people plant flowers and vegetables they like).

    • We hope so, too. It might take a few years before that’s finished. As to what the deer eat: it is difficult to plant something the do NOT eat. 😀

      • It’s a good thing we have Choppy, or I’m pretty sure we wouldn’t have any plants. She at least seems to keep them away from the area right around the house (says someone who saw a deer mere feet away from the house at the bird feeders).

  11. Helmut Hartmann

    Hättest Du den Streifen nicht auch kaufen können?
    Schade, jetzt müssen Eure Rehe vielleicht umziehen. Hoffentlich ziehen sie nicht weg, obwohl sie bei Dir so gut gefüttert werden.
    Drücken alle Daumen, das es noch ganz lange dauert, obwohl die Bauwagen schon recht nahe stehen.
    HG Helmut

    • Hallo Helmut,
      Tja, wenn ich da ein paar Millioenchen locker gehabt haette, wer weiss? 😉 Kaufen und als Wildnis lassen, das waere schon was gewesen.
      Richtig umziehen werden die Rehe nicht muessen: es gibt ja genuegend Platz fuer sie, immer noch. Sie wandern hier durch die gesamte Nachbarschaft, solange keine Zaeune sie behindern. Und Zaeune mussen schon recht hoch sein, wenn sie nicht drueber kommen sollen. Je nachdem, wie die Bebauung drueben aussieht, rechne ich allerdings mit Bretterzaeunen an drei Seite der Grundstuecke. Da bleibt den Rehen dann eben nur der Vorgarten. Bei uns werden sie auf jeden Fall weiter erscheinen, denn unser Grundstueck mit dem tief eingeschnittenen Bachlauf und den vielen Baeumen und Bueschen am Ende, aber auch die Grundstuecke der Nachbarn, vor Allem jenseits des Baches, sind einfach ideal.
      Dass die Bauwagen (schon) nahe stehen, das hat zum Glueck nicht viel zu sagen. Noch sind sie ja nur beim Roden da. Und auch das laengst nicht jeden Tag. Das Bebauen selber wird, wenn ich ein anderes Gelaende ganz nahe als Beispiel nehme, moeglicherweise noch sich ueber Jahre hinziehen. Es ist zum Glueck nicht so, dass die Kaeufer hier Schlange stehen.
      Liebe Gruesse, und hab’ einen feinen Sonntag,
      Pit

  12. Sorry you will have to live with…ahem…dare I say…some progress. Hopefully it will all turn out nicely for everyone concerned. Fingers crossed for you, Mary and the deer.

    • Thanks for keeping your fingers crossed. I hope that it will take some years to totally finish that project. And I’m sure that the deer will keep visiting. They roam all the neighbourhood here, houses or not.

  13. Das sind in der Tat, dramatische Aufnahmen, lieber Pit. Ich drücke die Daumen, dass es nicht so schlimm kommt.

    • Danke fuer’s Daumen druecken, liebe Peggy. Wir hoffen auch, das es einigermassen ertraeglich bleibt. Es werden hoffentlich Einfamilienhaeuser werden, und es ist ja auch die Strasse dazwischen. Ausserdem wird es erfahrungsgemaess Jahre dauern, bis das voll ausgebaut ist. Schliesslich muss sich ja, bei den Haus- und Grundstueckspreisen hier, erst einmal ein Kaeufer finden.
      Liebe Gruesse aus einem ziemlich heissen Fredericksburg,
      Pit

  14. Die Fotos sind fantastisch in ihrer Farb-/Tiefenwirkung! Nichtsdestotrotz wünsche ich euch, dass es glimpflich abgeht und mit möglichst wenig Beeinträchtigung für euch. Für die Rehe tut es mir natürlich leid. Und was den Bach angeht wird man wohl abwarten müssen, was dann im Falle von Regengüssen passiert.

  15. I hope it turns out well for you, Pit. (and for the deer 😦 )

Hi, what's your take on this? Let me know. - Hallo, und was meinst Du? Schreib' doch mal.

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