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SolarEclipseRoadTrip – Day 8 [Grand Forks/ND to Sioux Falls/SD]

Saturday, August 26, 2017: Today it was to be another day on the road. To begin with: Mary had chosen Sioux Falls because that city, too, had nice bicycle paths, and because from here it was only a short side trip into Iowa. There she wanted to do the remaining ca. 7 miles which she hadn’t been able to do on our RailTrailsRoadTrip last year because of two punctures in her tires [I narrated this here], so that she could add Iowa to the list of states in which she had bicycled more than 10 miles. As it turned out, Sioux Falls had to offer way more than “just” a wonderful bicycle path: Falls Park with the Big Sioux River cascading down the steep rock ledges was a fantastic sight, and the plenty sculptures in the city were ever so attractive.

SolarEclipseRoadTrip – Tag 8 [Grand Forks/North Dakota nach Sioux Falls/South Dakota]

Samstag, 26. August 2017: Heute war es wieder einmal ein “day on the road”. Um es vorweg zu sagen, Mary hatte Sioux Falls ausgesucht, weil es hier wieder einmal einen schönen Radweg gab, und weil es von hier nur ein kurzer Abstecher nach Iowa hinein war. Dort wollte sie nämlich die restlichen ca. 7 Meilen nachholen, die sie auf unserem RailTrailsRoadTrip im vergangenen Jahr wegen zweier geplatzter Schläuche [ich habe hier darüber berichtet] nicht geschafft hatte, damit sie auch Iowa in die Liste der Staaten aufnehmen konnte, in denen sie mehr als 10 Meilen geradelt ist. Wie es sich herausstellen sollte, hatte Sioux Falls bei Weitem mehr zu bieten als “nur” fantastische Radwege: Falls Park mit den Wasserfällen des Big Sioux River, der dort über die Felsen stürzte bot einen fantastischen Anblick, und die vielen Skulpturen in der Stadt wären an und für sich schon alleine die Stadt wert gewesen.

But now about the drive there: this morning both of us woke up – different than other mornings – at the same time, around 6:30, and then went down for breakfast at around 7. I had quite a substantial breakfast again: 5 sausages [well, breakfast sausages certainly are on the small side], hash browns, scrambled eggs, a blueberry muffin, and – of course – coffee. Mary ate more health-consciously: one slice of low-calorie bread, a hard-boiled egg [well, the yolk rather, as she doesn’t like egg whites], four sausages, and – as usual – water only to drink.

Aber nun zur Fahrt: an diesem Morgen sind wir beide, anders als sonst, etwa gleichzeitig aufgewacht, gegen 6:30 Uhr, und sind dann gegen 7 runter zum Frühstück. Ich habe mal wieder zugeschlagen: sage und schreibe ganze 5 Würstchen [na ja, das “-chen” hat schon seine Berechtigung, denn sie sind wirklich ziemlich klein], hash browns, Rührei, einen Blaubeer-Muffin, und natürlich Kaffee. Mary dagegen hat da mehr auf die schlanke Linie geachtet: eine Scheibe kalorienarmes Brot, ein hart gekochtes Ei [genau gesagt, nur das Eigelb, denn das Weiße mag sie nicht], vier Würstchen, und – wie immer – nur Wasser.

And then, at 08:24 AM, we get the show on the road – first to the gas station just around the corner. The morning is overcast, with a slightly misty sky and a very light fog. Maybe more like some hazy mist. The forecast had predicted some rain for later, and that started at about 8:40, but luckily it remained very light mostly and didn’t last too long, so that it didn’t really hinder us. We encountered quite a few and somewhat longish construction areas on I-29, but in spite of these we made good progress. At 10:32 we cross from North into South Dakota, and again the speed limit is raised to 80 mph, but we are content with just 75 as before: the gas mileage is bad enough even then, as the car uses quite a bit more gas as soon as we drive faster than 70 mph. What we also noticed in South Dakota along the highways: there are quite a few pro-life, anti-abortion billboards by the wayside.

Und dann, um 8:24 Uhr, ging es los, zuerst zur Tankstelle gleich um die Ecke. Der Morgen war bedeckt, mit einem leicht diesigen Himmel und ganz leichtem Nebel. Für später war auch Regen angesagt, der dann so gegen 8:40 Uhr auch einsetzte, zum Glück aber nur relativ leicht blieb und uns kaum behinderte – auch weil dieser Nieselregen nicht lange andauerte. Auf diesem Stück Autobahn gab es zwar eine Menge Baustellen, aber es ging dennoch zügig vorwärts. Um 10:32 überqueren wir die Grenze zwischen North und South Dakota, und von hier hätten wir einmal mehr 80 Meilen pro Stunde [knapp 130 Km/H] schnell fahren dürfen, was wir aber wie schon zuvor, nicht getan haben. Wir haben uns mit 75 Meilen pro Stunde [120 Km/H] begnügt: der Spritverbrauch war auch so schon hoch genug, sobald wir mehr als 70 Meilen pro Stunde [112 Km/H] gefahren sind. Was uns in South Dakota noch auffiel: entlang der Autobahn gab es eine ganze Reihe von “Pro-Life” Werbetafeln, also gegen Abtreibung.

At around 10:45 AM it begins to clear up in the south and in the east, with even some (small) patches of blue sky appearing now and then. Shortly after 11 we stop at the Wilcot Rest Stop, where we obtain maps and brochures of South Dakota and Sioux Falls, and where we gaze across the wide South Dakota landscape – our hair ruffled by quite a strong wind.

So gegen 10:45 Uhr wird es dann im Süden und Osten immer heller, und gelegentlich zeigt sich sogar schon der eine oder andere blaue Flecken am Himmel, und gegen kurz nach 11 Uhr halten wir am Wilcot Rastplatz an, wo wir Karten und Broschüren über South Dakota und Sioux Falls bekommen und, zerzaust von einem ganz schön kräftigen Wind, den Blick in die Ferne schweifen lassen:

From here Mary spells me at the wheel for the remainder of our drive to Sioux Falls, where we arrived at 01:20 PM. Before we go to the motel [we can only check in after 2 PM anyway], we look at the statue of David in Fawick Park, a replica of Michelangelo’s David, donated to the city of Sioux Falls by inventor and automobil builder Thomas Fawick.

Hier löst mich Mary dann am Steuer ab für den Rest der Fahrt nach Sioux Falls, wo wir gegen 1:20 nachmittags eintreffen. Bevor wir ins Motel fahren [wir können ja ohnehin erst frühestens um 2 Uhr einchecken], sehen wir uns noch die Nachbildung – gestiftet vom Erfinder und Automobilbauer Thomas Fawick – der Statue des David von Michelangelo an, die hier im Fawick Park zu sehen ist:

Our motel room turns out to be absolutely spacious, with a sitting area with four armchairs plus a coffee table, two additional armchairs in the bedroom area with its two queen-size beds [which we usually book], plus a writing desk with an office chair. We don’t get settled in though, but change into bicycling togs and are on our way to Falls Park, from where we ride on the Sioux Falls Bike Trails. But that is another story.

Unser Motelzimmer erweist sich als absolut großzügig mit einer Sitzecke mit vier Sesseln und einem Couchtisch, und dazu noch zwei Sesseln bei den Betten – zwei Queen-Size [153 x 203 cm]  Betten, wie wir sie normalerweise buchen – und dann noch einem Schreibtisch plus Bürostuhl. Aber wir lassen uns gar nicht erst häuslich nieder, sondern ziehen die Fahrradklamotten an und machen uns auf den Weg zum Falls Park, von wo aus wir auf den Sioux Falls Bike Trails radeln wollen. Aber davon im nächsten Bericht.

29 responses to “SolarEclipseRoadTrip – Day 8 [Grand Forks/ND to Sioux Falls/SD]

  1. Hi Pit, folge Dir auch weiter gerne auf Eurer beeindruckenden Reise. Da habt Ihr ja wirklich viel vom Land gesehen. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Dagmar

    • Hallo Dagmar,
      freut mich, dass auch dieser Bericht Dir wieder gefaellt, und dass ich damit eine Eindruck von diesem Land und seiner Schoenheit hier geben kann. Ja, wir haben wirklich viel gesehen, auch wenn diese Tour viel zu kurz war.
      Auch Dir ein schoenes Wochenende,
      Pit

  2. Wieder einmal mehr, wundervolle Fotos und Dein Reisebericht, bei dem ich immer wieder ein Stück USA näher kennenlerne. Danke lieber Pit

  3. Hallo Pit,
    das ist ja echt mitten im Nirgendwo 🙂 Aber der Park sieht gut aus. Da kann ich mir gut vorstellen das die Hotels günstig und das Radfahren gut ist. Was mich nur wundert ist deine Bemerkung über en Verbrauch. Bei dem tempo kann doch selbst dein (für deutsche Verhälnisse ) unvernünftiges Auto nicht viel verbrauchen. Wenn es dir auf die sparsamkeit angekommen wäre hättest du doch vermutlich ein anders Fahrzeug gekauft. Ist das bei 0,70 € pro Liter nicht fast egal ? Und kalorienarmes Brot und Wasser mit Würstchen kombinieren erscheint mir rein Kalorientechnisch auch nicht sehr zielführend, LOL. Aber wenn es ihr Spaß macht…
    Jedenfalls kommt ihr so in Gegenden die bestimmt nur selten Touristen sehen.
    Viele Grüße aus dem Herbst !

    • Hallo Kalle,
      ja, stimmt: auf dieser Tour waren wir mehrfach “in der Pampa”, wie ich gerne sage. Aber Sioux Falls ist mit etwa 175.000 Einwohnrn denn doch nicht ganz so klein. Und es gehoert zu den am schnellsten wachsenden Staedten der USA.
      Zu den Motelpreisen: wir suchen uns immer nicht gerade die billigsten, aber dennoch preisguenstige aus, normalerweise Best Western oder La Quinta, und die findet man in fast jeder (groesseren) Stadt.
      Ob es gute Radelmoeglichkeiten gibt, das haengt nicht unbedingt von der Groesse der Stadt ab, sondern von der Einstellung der Bevoelkerung und/oder den Verantwortlichen. Sowohl hier in Sioux Falls als auch vorher in Grand Forks und Casper hat da Alles gepasst. Ich wuenschte, das waere hier in Fredericksburg auch so. Aber San Antonio z.B. ist da erheblich besser [mit u.A. dem Missions Park, der mittlerweie ein Unesco Weltkulturerbe ist], und Austin erst recht.
      Das mit dem Verbrauch muss ich noch genau nachrechnen. Und das tue ich am Ende dieses Reiseberichts, wie auch bei dem vom vergangenen Jahr [http://tinyurl.com/y93duw9f]. Durchschnittsverbrauch auf der damaligen Reise 10, 21 Liter auf 100 Kilometer. Bisher ist es nur eine grobe Einschaetzung ausser fuer den Tag von Casper nach Billings [http://tinyurl.com/y8rr5m3j]. Da war es ein echt guenstiger Verbrauch von nur 8,86 Litern auf 100 Kilometer. Klar, bei unseren Spritpreise ist das Ganze wirklich kein richtiges Problem, aber wir achten doch schon drauf.Im Endeffekt laeppert es sich, wie man so schoen sagt. Und klar, der Spritverbrauch war nicht das wichtigste Kriterium beim Kauf dieses Wagens, aber wir schielen doch immer drauf.
      Was die Wurstchen angeht: ich glaube, da war mein schlechtes Beispiel schuld, dass Mary auch zugeschlagen hat. Das mit dem Wasser hat ganz persoenliche Gruende, und ist weniger den Kalorien geschuldet.
      Was Touristen angeht: ich glaube, es gab doch eine ganze Menge davon. Und das nicht nur in Casper wegen der Sonnenfinstenis.
      Liebe Gruesse in den Hebrst aus einem mittlerweile auch herbstlichen [auch wenn unsere Tageshoechsttemperatur von 29 Grad das nicht unbedingt ahnen laesst] Fredericksburg,
      Pit

  4. So anschaulich wie du eure Touren beschreibst, vermittelst du das Gefühl, man wäre selbst mit dabei gewesen. Deine Berichte sind echt toll zu lesen. Das mußte ich jetzt endlich mal schreiben, 🙂

    Viele Grüße
    Dieter

    • Freut mich, lieber Dieter, dass meine Berichte Dir so gut gefallen, und dass Du so unsere Reise(n) miterleben kannst. Danke fuer Dein Lob: es spornt zum Weitermachen an.
      Hab’ ein feines Wochenende,
      Pit

  5. Helmut Hartmann

    Hallo Pit,
    Deine Bilder zeigen sehr viel freies und dünn besiedeltes Land. Auch an den Raststellen sieht es nicht sehr voll aus.
    Was mir immer wieder angenehm auffällt ist diese absolute Sauberkeit.
    Auch das Schild im Fawick Park “no alcohol permitted” ist unübersehbar.
    Wieder viel gesehen und miterlebt durch auf Deine schöne Reisebeschreibung. Bin auch gespannt auf den zweiten Teil.
    Wünsche ein schönes Wochenende.
    Bei uns wird es jetzt wohl wirklich Herbst.
    Liebe Grüße Helmut

    • Hallo Helmut,
      es stimmt: die USA haben, als Ganzes betrachtet, wirklich keine hohe Bevoelkerungsdichte. Das Land ist einfach riesig. Auch wenn ich nun schon seit 9 Jahren hier lebe, und vorher 9 Jahre lang immer wieder hier war und hier herumgereist bin, so faellt es mir trotzdem immer noch schwer, mich an diese Dimensionen zu gewoehnen: das es z.B. schon eine Tagesreise von hier aus ist, um ueberhaupt aus Texas herauszukommen. Oder dass wir auf dieser Tour hier in gerade einmal 11 Tagen die “Kleinigkeit” von uber 6000 Kilometern “abgerissen” haben.
      Schon auf der Fahrt hatten Mary und ich uns ueber die geringe Bevoelkerungsdichte unterhalten, und ich habe mir vorgenommen, am Ende dieses Reiseberichts unter der Rubrik “Daten” auch etwas dazu zu schreiben.
      Die Rastplaetze [einschliesslich der Toiletten uebrigens] und die Parks waren wirklich ausgesprochen sauber. Sehr angenehm!
      Ja, auf Alkohol in der Oeffentlichkeit wird hier geachtet: das ist normalerweise nicht nur verpoent, sondern sogar strafbar.
      Ich freue mich, dass ich Dich mit meinen Berichten an der Tour teilhaben lassen kann. Der zweite Teil ueber Sioux Falls [unsere Radtour da] ist uebrigens gerade online gegangen. Viel Spass beim Lesen. Wie ich es jetzt sehe, kommen da noch drei weitere Teile: Marys Radtour in Iowa, Bilder von Falls Park und den Wasserfaellen da sowie Bilder vom “sculpture walk” in der Innenstadt von Sioux Falls. In Sioux Falls habe ich wie ein Wilder geknipst. Obwohl ich schon kraeftig ausgemistet habe, sind immer noch mehr als 150 Fotos von da auf meiner Festplatte. Tja, die digitale Fotografie! 😉
      Hier kommt der Herbst auch, aber etwas anders als bei Euch. Auch im Herbst haben wir, wie z.B. heute, oft noch Temperaturen um die 28 Grad. Aber manche Blaetter welken schon.
      Hab’ einen feinen Sonntag,
      Pit

  6. I love the photos of the wide open spaces, and I get such a kick out of “reading” the German language entries here. Of course I don’t understand a thing, except for occasional words and phrases, but it tickles me to see so many long words. Sometimes it seems as though German makes new words by adding one word to another (and then another, and another). One example is Tageshoechsttemperatur It’s pretty easy to pick out “temperature,” although I haven’t a clue what the rest means.

    Of course, the good news is that I know Ein bier, bitte, and Danke!

    • Glad you get a kick out of reading my German texts here. 🙂 As to our way of making long words: Mark Twain commented anbout that in his essay “The Awful German Language”, when he noted that “some German words are so long that they have a perspective” and that “they are alphabetical processions […] marching majestically across the page.” In case out might want to read that essay [which I think is quite funny], you can find it here: http://tinyurl.com/ya9bmnco
      s to those long words: we’ve always made fun of these and tried make up longer and loger combinations. It all started with the real word “Donaudampfschifffahrtsgesellschaft” Danube Steamshipping Company]. And the we went on, like, theu must have captains. So that makes it “Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitaen”. And if the captain was married and dies, he is likely to leave a widow behind, which takes us to “Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitaenswitwe”. This woman then may be entitled to a pension. So let;’s add that and we get “Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitaenswitwenrente”. I could go on with that, but I think that here will do for now. 😉
      Well, as you said, you know “ein Bier, bitte”. That at least makes sure you won’t die from thirst in Germany! 😀

      • Pit, I’m just rolling with laughter. In the first place, it tickles me that I spotted the way some of your words are constructed, despite not knowing much about the language. Not only that, your explanation is funny — and enlightening — as can be. Now, I’m off to read a little Twain, and laugh some more.

        • Glad you enjoyed my answer! Btw, I simply LOVE that essay by Mark Twain, even if he is not always correct in his argumentation. But it’s so funny.

    • As to the longest word in German you might want to check out the Oxford University Press website here: http://tinyurl.com/y75q7g37

  7. Sorry, I’m about a week behind in blog reading (if you couldn’t tell) but these pics are quite lovely. And the weather looked perfect!

  8. Look at those beautiful blue skies!

Hi, what's your take on this? Let me know. - Hallo, und was meinst Du? Schreib' doch mal.

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