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SolarEclipseRoadTrip – Day 7 [Grand Forks/ND & MN: Bicycling the Greenway of Greater Grand Forks]

Friday, August 25, 2017: Mary had chosen this trail, and with that also Grand Forks as one stop on our SolarEclipseRoadTrip, because we could here in one stroke get two states on our list of US-states in which we have bicycled more than 10 miles as Grand Forks is situated on both banks of the Red River [“Red River of the North”, to be exact], and thus as well in North Dakota [the larger part of the city] as in Minnesota [East Grand Forks], and as the Greenway of Greater Grand Forks is a kind of a circle on both sides of the Red River. So, after a good breakfast again, we drove to Riverside Park, one of the trailheads, where you can find one of the two bridges across the Red River solely dedicated to pedestrians and bicyclists.

SolarEclipseRoadTrip – Tag 7 [Grand Forks/North Dakota & Minnesota: Radeln auf dem Greenway of Greater Grand Forks]

Freitag, 25. August 2017: Diesen Radweg, und damit auch Grand Forks als eine Station auf unserem SolarEclipseRoadTrip hatte Mary ausgesucht, weil wir damit gleich zwei Bundesstaaten der USA auf unsere Liste der Bundesstaaten bekommen würden, in denen wir schon mindestens 10 Meilen geradelt sind, denn Grand Forks liegt auf beiden Seiten des Red River [“Red River of the North”, um es genau zu sagen], und damit sowohl in North Dakota [der größere Teil] als auch in Minnesota [East Grand Forks], und der Greenway of Greater Grand Forks ist ein Rundkurs auf beiden Seiten des Red River. Und so ging es nach einem wieder guten Frühstück los, zum Riverside Park, einem der Endpunkte des Trails, wo eine der beiden ausschließlich für Fußgänger und Radler bestimmten Brücken über den Red River zu finden ist.

It was a sometimes sunny, sometimes slightly overcast day, and we had a good breeze: ideal for bicycling. The wind didn’t affect us very much, as we had enough shelter from it from the trees, and so – after unloading the bicycles – off we went. Here are the pictures:

Es ist ein mal sonniger, mal etwas bedeckter Tag, und es weht ein gute Brise: ideal zum Radeln, denn der Wind macht nicht viel aus, da es genügend Abdeckung durch Bäume gibt, und so laden wir die Raeder ab und machen uns auf den Weg. Hier sind die Bilder:

While I ride all the way up to the southern end of the trail – a tad farther, in fact, than the trailhead, as the bicycle path continues along the road – Mary turns around at a construction site where the trail is blocked. I had simply gone around it through town: it was only a few hundred feet with sidewalks and bicycle lanes – no problem. Later, I cross to the Minnesota side and there, after while, meet with Mary. We look at the Red Lake River and bicycle/walk down to the confluence of the two rivers, and take a few pictures. Then, as Mary feels quite exhausted and doesn’t think she is up to doing 10 miles on that side of the river, she sits down in the shade of a big tree while I ride on the Minnesota side back to our car, to come and pick her up. Well, when I reach the spot where I had left her: no Mary to be seen wide and far! It was only then that I checked my cell phone and found a text message from here, saying she had got her second wind and found a nice and flat neighbourhood area to ride around and complete her 10-plus miles of Minnesota. I didn’t want to unload my bicycle again and go chasing here, especially as I had no idea where exactly she was riding around. So I first waited some time in the car, and then drove to the church and the parking-lot she had mentioned in another text as a spot to meet. Which we did. So, she got her 10-plus miles in Minnesota, whereas I, to tell the truth, ended up about half a mile short of that goal. Had I looked at my cellphone earlier, before getting in the car, I would have ridden that short distance. But I was really afraid because she was definitely not feeling well when I left her and I wanted to get back and pick her up as fast as possible. Well, as I did more than 10 miles in North Dakota and as I ended up only about half a mile shy of 10 in Minnesota, we still take Minnesota as done even for me.

Während ich den ganzen Radweg bis zum südlichen Ende – sogar noch ein wenig weiter als bis zum offiziellen Anfang, den der Radweg ging an der Straße entlang noch weiter – gefahren bin, hat Mary an einer Stelle, an der der Radweg wegen Bauarbeiten gesperrt war, umgedreht. Ich hatte diese Sperrung einfach umfahren, durch die Stadt: es war nur ein paar hundert Meter, und man konnte auf den Bürgersteigen und Radspuren fahren – kein Problem. Später bin ich dann auf die Minnesota-Seite gewechselt und habe dort, nach einer Weile, Mary wiedergetroffen. Von einer Brücke aus haben wir uns den Red Lake River angesehen, und sind auch zum Zusammenfluss vor Red River und Red Lake River geradelt bzw. gegangen und haben da ein paar Bilder gemacht. Danach, weil Mary sich reichlich erschöpft fühlte und nicht glaubte, sie könne ihre 10 Meilen in Minnesota so Ende bringen, hat sie sich im Schatten auf einer Bank ausgeruht, während ich auf der Minnesota-Seite zurück zum Auto geradelt bin, um dann sie dann mit dem Wagen abzuholen. Na ja, als ich da ankomme, wo ich sie zurückgelassen hatte, ist sie weg! Keine Spur von ihr weit und breit! Erst dann habe ich auf meinem Handy nachgeschaut und siehe da, ich hatte eine SMS: sie hatte ihren zweiten Wind bekommen und eine schön flache Gegend in einem Wohngebiet nahe bei gefunden und war dabei, ihre 10 Meilen in Minnesota doch noch zu schaffen. Ich hatte allerdings wenig Lust, mein Rad wieder abzuladen und mich auf die Suche nach ihr zu begeben, vor allem, weil ich gar nicht genau wusste, wo exakt sie sich herumtrieb. Also habe ich zunächst eine Weile im Auto gewartet und bin dann auf einen Parkplatz in der Nähe gefahren, den sie mir als Treffpunt getextet hatte. Und dort haben wir uns dann auch nach kurzer Zeit wieder getroffen. So hat sie dann ihre 10+ Meilen in Minnesota doch noch geschafft. Ich dagegen, um ehrlich zu sein, das nicht ganz. Mir fehlte am Ende etwa eine halbe Meile. Hätte ich früher, nämlich sofort als ich am Auto ankam, auf mein Handy geschaut und ihre Nachricht gelesen, dann wäre ich mit Sicherheit schnell noch diese kurze Strecke in Minnesota geradelt. So aber war ich etwas zu sehr in Sorge, weil sie sich nun wirklich nicht gut gefühlt hatte, und wollte ganz einfach so schnell wie möglich zu ihr zurück. Na ja, da ich aber das Ziel von 10 Meilen nur ganz knapp verpasst hatte und ich in North Dakota deutlich mehr als 10 Meilen geradelt war, sehen wir Minnesota trotzdem als geschafft an.

Here three more pictures of items I found too interesting to “hide” them away in a gallery:

Hier noch drei Bilder, die ich einzeln stellen möchte, damit sie nicht in der Galerie untergehen:

The Red River didn’t look like too spectacular a river to us, but it can reach quite a flood level!

Der Red River, der, als wir da waren, recht unscheinbar aussah, kann auch eine ganz schöne Höhe erreichen!

This warning sign looks a tad exaggerated to me:

Dieses Warnzeichen hier scheint mir nun doch etwas übertrieben:

Grand Forks

Now That’s a Dangerous Downhill Passage, Isn’t It?

After this a little longer ride [21.1 miles for Mary and 21.9 for me] it was time to drive back to the motel, but not – how else could it be with Mary on board – without stopping at another Cabela’s with their penny press machine! At our motel we got some rest, and I started with my “favourite pastime” on this trip – mending tires. All those that still had punctures.

Nach dieser doch etwas größeren Strecke [für Mary insgesamt 33,92 Kilometer und für mich 35,24] war es dann Zeit, wieder zurück zum Motel zu fahren, aber nicht – wie könnte es schon anders sein – ohne für Mary noch bei Cabela’s mit einer Penny Press Maschine anzuhalten! Wir haben uns etwas ausgeruht, und ich bin meiner “Lieblingsbeschäftigung” auf dieser Tour nachgegangen und habe mal wieder Schläuche geflickt: alle, die immer noch ein Loch hatten.

After some rest and some food Mary went out again, to look at a special house, Lustron House. Nowadays it is a museum. This type of building had been developed at the end of WWII and is made of prefabricated steel parts. It was meant to quickly build many homes for returning soldiers after the war. But due to manufacturing delays and political problems, that project never took off and the company went bankrupt in 1950.

Mary hat sich dann, nachdem wir geruht und auch etwas gegessen hatten, noch auf den Weg gemacht, um sich ein besonderes Haus anzusehen, das Lustron House. Das, jetzt ein Museum, war gegen Ende des zweiten Weltkriegs entwickelt worden, zusammengebaut aus vorgefertigten Stahlteilen, um damit schnell viele Wohneinheiten für aus dem Krieg zurückkehrende Soldaten errichten zu können. Verzögerungen in der Herstellung und politische Probleme haben allerdings dazu geführt, dass aus diesem Projekt nichts geworden ist und dass die Firma 1950 bankrott gegangen ist.

Later that evening we planned our next day, the drive to Sioux Falls/SD, and then it was beddy-time again, after another perfect day.

Später haben wir dann noch unsere Fahrt für den nächsten Tag – nach Sioux Falls in South Dakota – geplant, und dann war es mal wieder Zeit zum Schlafengehen, nach einem wieder einmal gelungenen Tag.

49 responses to “SolarEclipseRoadTrip – Day 7 [Grand Forks/ND & MN: Bicycling the Greenway of Greater Grand Forks]

  1. Da war noch Sommer…seufz. Schöne Bilder.

    LG Mathilda ❤

    • Freut mich, dass die Bilder Dir gefallen. Apropos Sommer: wir sind hier ganz froh, dass der so langsam voruber ist und die Temperaturen wieder ertraeglich werden.

      • Ja, du hast mal geschrieben, dass es unerträglich heiß sei. Dafür hatten wir keinen Sommer und jetzt tobt ein ganz böser Sturm.

        Alles Liebe von Mathilda ☼

        • Hatte ich gerade im GMX-Portal gesehen, dass ihr jetzt ein Orkantief habt.
          Zu den Temperaturen hier: Fredericksburg ist ja schon kuehler als Karnes City, wo wir frueher gewohnt haben – so etwa 5 bis 10 Grad weniger im Durchschnitt – und trotzdem faellt es mir immer schwerer, die Temperaturen hier zu ertragen. Liegt vielleicht am zunehmenden Alter. Unser Sommer in diesem Jahr war gar nicht so besonders heiss, jedenfalls nicht fuer texanische Verhaeltnisse, aber wir hatten sehr haeufig eine deutlich hoehere Luftfecuhtigkeit als normal. Dss macht es dann doch reichlich unangenehm.
          Liebe Gruesse, und lass’ Dich nicht wegwehen,
          Pit

          • Das stimmt. Die Luftfeuchtigkeit ist schwer zu ertragen und in D haben wir das viel zu oft.
            Sommer ohne diese Schwüle gab es selten. Ansonsten könnte man trockene Hitze ertragen.
            Auf den Kanaren herrscht noch gutes Wetter…. 🤗👍

  2. Wieder so tolle Fotos, manche erinnern mich ein wenig an meine Fototouren in Kanada. Ganz feiner Bericht, was ihr alles erlebt habt, inklusive Schlauchflicken. Ach, mit dem Rad durch die Natur radeln, das ist doch wunderschön.
    Danke auch für diesen tollen Bericht
    Liebe Grüsse
    Thomas

  3. Those pictures with the blue skies – they make me want to get in the car and head west!

  4. I’ve heard the cowboy song “Red River Valley” but never seen pictures of this region before, so thank you, a very interesting day and very nice photos. Also glad to learn of these “Lustron Houses” — I’ve run across some Sears kit houses, but those were very traditional — a kit for an enameled steel house is almost hard to believe!

    • I;m not sure if that cowboy sonf refers to this Red River [the Red River of the North] or to the Red River between Oklahoma and Texas.
      An interesting concept, houses made of prefabricated steel parts, isn’t it?

  5. Hi lieber Pit,
    letzte Nacht bin ich mit einem kleinen Herbststurm in Cley angekommen. Jetzt ist der Sturm vorei und das Wetter is schön, aber immer noch sehr winding.
    Was das Bloggen betrifft; endlich habe ich wieder eine gute WLAN Verbindung! 🙂 Unterwegs habe ich mehrmals abbrechen müssen wegen schwächelnde, komplett überlastete Netze. Jetzt werde ich eure Reise in Ruhe betrachten und eure Eindrücke genießen. Klausbernd sammelt gerade Äpfel im Garten (zum zweiten Mal) und lässt dich und Mary lieb grüßen. Ich scrolle zurück zum Anfang der Reise. Bis später!

    • Hallo liebe Dina,
      schoen, dass Du trotz Sturm gut angekommen bist. 🙂 Freut mich, dass Du Dir jetzt die Bilder und Berichte von unserer Reise hier ansehen wirst. Es kommen noch 4 Tage. Zwei davon aber fast ohne Bilder, denn das waren reine Reisetage.
      Guten Appetit mit den Aepfeln, und liebe Gruesse, auch an Klausbernd,
      Pit

  6. Good to hear that you’re enjoying life!

  7. What a beautiful ride! Love those clouds.

  8. Helmut Hartmann

    Ein wunderbarer Radweg, den Du uns hier beschreibst. Die schönen Bilder dazu sagen meht als tausend Worte. Da möchte man auch mal hin.
    Und das Wetter war Euch auch gut gesonnen, um die:
    ´”10 miles in North Dakota and 10 in Minnesota”´
    zu schaffen. Gratulation Ihr Beiden.
    Liebe Grüße aus Overath

    • Danke fuer die Gratulation! 🙂
      Die Radwege, die Mary und ich gemeinsam ausgesucht hatten, waren wirklich prima.
      Manches in Amerika lohnt die Reise wirklich.

    • Hallo Helmut,
      zum Bild von der Bruecke und dem Wasserstands”denkmal” hattest Du angemerkt, das Wasser muesse damals ueber der Brueck gestanden haben. Hier [https://en.wikipedia.org/wiki/1997_Red_River_flood] kannst Du sehen, dass Du Recht hattest.
      LG,
      Pit

  9. I have deja vie – you and Mary failing to meet up in the right place has featured before! The pictures of the trail look great.

  10. You’re certainly right about the flooding that can take place in that part of the country. I well remember the flood of 2008, when everything — rain, snow melt, and so on — conspired to put that area under water.

    You had quite the opposite experience, I’d say. That blue sky and those lovely paths do look inviting. When you can add in good food and penny presses — well, what could be better?

    • I just checked [https://en.wikipedia.org/wiki/1997_Red_River_flood]: the river crested at 54 ft. in Grand Forks during the 1997 flood. At that time, btw, the levees were 49!

  11. Your photograph of the Red River near Riverside Park makes it look like at least some of the stones in the river have been lined up. Do you know whether people have done that or whether it’s natural?

    Your words “alle, die immer noch ein Loch hatten” reminded me that my grandmother used to say, when referring to something undesirable, “I need it like a loch in kopf.”

    • It looks the same way to me. I have to check up on that “dam”.
      There are different idioms like these in German. I remember a diffeent one: “Das ist so ueberfluessig wie ein Kropf” [= That’s as unnecessary as a a goiter”]

  12. The riverside looks a nice place to cycle, Pit. It must be quite difficult to match your pace and ability to Mary’s sometimes. 🙂 🙂

    • That was a really great bicycle path, on both sides of the river.
      It’s not really difficult for me to match my pace to Mary’s. I can go slow. 😉 But quite often we go at our own speeds, keep contact with our phones, and meet somewhere on the trail or at the end. No problems.

  13. That is a beautiful trail to bike. Beautiful photos of the buildings and river.

Hi, what's your take on this? Let me know. - Hallo, und was meinst Du? Schreib' doch mal.

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