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SolarEclipseRoadTrip – Day 1 [Fredericksburg/TX to Denver/CO]

Saturday, August 19, 2017: As we had planned, we got up really early, I at the “unchristian” time of 03:45 am, and Mary at 4, because we had expected really congested roads on the Saturday before the solar eclipse [the news had been full of warnings], and therefore had wanted to be on our way at 04:30 at the latest, to be able to make it to Denver that day, a distance of about 875 miles with a driving time of more than 13 hours as projected by Google Maps. We didn’t quite make that time, as packing and loading the last of our equipment, especially the ice chests with the provisions that needed to be kept cool, took a little longer than anticipated, but were able to get rolling at 04:45 am, the odometer reading 55,161.9 miles.

SolarEclipseRoadTrip – Tag 1 [Fredericksburg/Texas to Denver/Colorado]

Samstag, 19. August 2017: Wie wir geplant hatten, sind wir wirklich früh aufgestanden, ich schon zu der “unchristlichen” Zeit von 03:45 Uhr und Mary um 4, weil wir am Samstag vor der Sonnenfinsternis wirklich verstopfte Straßen erwartet hatten [die Nachrichten waren voll von Warnungen] und deshalb um spätesten 04:30 Uhr auf dem Weg sein wollten, damit wir es an diesem Tag nach Denver schaffen würden, eine Entfernung von etwa 875 Meilen mit einer Fahrzeit von mehr als 13 Stunden, wie von Google Maps prognostiziert. Wir haben diese Vorgabe allerdings nicht ganz geschafft, da Packen und Laden der letzten Ausrüstung, vor allem der Kühltaschen/-kisten mit den Vorräten, die kühl gehalten werden mussten, etwas länger dauerte als erwartet, konnten uns aber um 04:45 Uhr, bei einem Kilometerstand von  55.121 Meilen, auf den Weg machen.

car

All Set and Ready to Roll

We left Fredericksburg on TX 87 to the north, and as it was still dark, with dawn an hour or so away, I went slowly [55 mph] because we were afraid of hitting a deer, here in the Texas Hill Country. Mary has a really lovely, nearly poetic description in her diary of what it looked/felt like after we had crossed the San Saba River. Let me quote:

Wir haben Fredericksburg dann auf dem Texas Highway TX 87 Nord verlassen, und da es noch dunkel war, mit der Morgendämmerung noch ungefähr einer Stunde entfernt, bin ich relativ langsam gefahren [knapp 90 Km/H], da wir doch in Sorge waren, wir könnten – ganz besonders in der Dämmerung der frühen Morgenstunden – hier in Texas Hill Country ein Reh an- bzw. überfahren. Na ja, jetzt, wo ich umrechne, sieht das gar nicht so langsam aus, aber in Meilen [55] schon! Und wenn man an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit [70 Mp/H = 112 Km/H] denkt, dann ist es ja auch schon beträchtlich langsamer. Mary hat von dieser frühen Morgenstunde eine wirklich ansprechende, schon (fast) poetische Beschreibung in ihrem Tagebuch, wie diese Zeit sich darstellte, nachdem wir den San Saba River überquert hatten. Ich möchte das einfach einmal zitieren:

In the eastern sky there’s a thin moon rising, with a very bright morning star – perhaps Venus? As the morning sky lightens, the moon’s sliver of lightness begins to fade. The morning star fades less quickly. The eastern horizon has pinky-salmon-orange highlights and a few clouds; otherwise the sky above is clear. Looking east, we see the moon and the morning star slipping away in the sun’s oncoming rise. […] 7:00 in Paint Rock: intense eastern sky with approaching sun, and I catch a last glimpse of the moon and morning star. The sky is showing a few stratus clouds just above the horizon. Around 7:09 there’s the sunrise! An orange circle atop the horizon with one stripe of stratus cloud in the middle, as diameter marker. There are several fields of cotton along the highway. As we near Ballinger, the sun’s firey orange is glowing deeply, flashing its shine everywhere.”

“Am östlichen Himmel, mit einem sehr hellen Morgenstern – Venus vielleicht? – geht ein dünner Mond auf. Während der Morgenhimmel sich aufhellt, beginnt des Monds Scheibchen der Helligkeit zu verblassen. Der Horizont im Osten hat rosa-lachsfarben-orange Glanzlichter und einige wenige Wolken; ansonsten ist der Himmel über uns klar. Beim Blick nach Osten sehen wir den Mond und den Morgenstern in der aufgehenden Sonne verschwinden. […] 7 Uhr in Paint Rock: der Osthimmel färbt sich mit der kommenden Sonne intensiv, und ich erhasche einen letzten Blick auf den Mond und den Morgenstern. Der Himmel zeigt einige wenige Stratus Wolken gerade so eben über dem Horizont. Gegen 7:09 haben wir dann den Sonnenaufgang! Ein orangefarbener Kreis über dem Horizont mit genau einem Streifen einer Stratus Wolke in der Mitte, wie eine Markierung des Durchmessers. Entlang des Highways finden sich mehrere Baumwollfelder. Als wir uns Ballinger nähern, glüht die Sonne in tief-feurigem Orange auf und lässt ihre Strahlen überall hin scheinen.”

There’s not much to tell about our further trip up to the Texas Panhandle. Luckily, it was uneventful. We had our usual “pit stops” once in a while:

Über unsere weitere Fahrt das Texas Panhandle hinauf gibt es nicht viel zu erzählen. Zum Glück war die Fahrt wenig aufregend. Außer ein paar “Boxenstopps” gab es nichts Nennenswertes:

On this trip we did so much better food wise. Whereas before we had bought some junk [mostly sweets] at nearly every rest stop, we had now brought our own sandwiches, fruit, and granola bars. It was only coffee I bought at the rest stops, and Mary sometimes bought plain water or a diet soda. We really felt good that way.

Auf dieser Fahrt waren wir, was das Essen angeht, richtig gut. Während wir früher bei fast jeder Pause irgendwelchen Plunder [meistens Süßes] gekauft haben, so hatten wir dieses Mal unsere eigenen belegten Brote mitgebracht, sowie Obst und Müesliriegel. So war es dann ausschließlich Kaffee, den ich an den Rast-/Tankstellen gekauft habe, und Mary hat gelegentlich einen Diätdrink gekauft. Wir haben uns dabei richtig wohl gefühlt.

One interesting sight we encountered in the Panhandle Plains: the many wind turbines – real “wind parks”. I took some pictures and even a video from inside the moving car, and I think they turned out quite well, considering:

Einen interessanten Anblick gab es auf der Hochebene des Panhandle: die vielen Windturbinen – regelrechte “Windparks”. Ich habe – aus dem fahrenden Wagen heraus – ein paar Bilder und auch ein Video davon gemacht, und die sind, unter den gegebenen Umständen, erstaunlich gut geworden:

Mary and I talked about these turbines and disagreed – to a certain extent – if these wind parks spoil the views or not. I’m not absolutely certain what to think, but basically my idea is that, in a way, they don’t. Depending on where they are, the contrast between nature and technology can present interesting views, and – to my mind – these wind turbines in the Texas Panhandle did. What really spoils [luckily not here] the natural views are the necessary big power lines to transport the electric energy from where it’s produced by the wind farms to where it is needed/used. Anyway: it is really amazing how much wind energy is produced in Texas – and in other states here as well.

Mary und ich haben über diese Turbinen diskutiert und in einem gewissen Maße waren wir uneins darüber, ob diese Windparks nun die Aussichten verderben oder nicht. Ich bin mir nicht unbedingt absolut sicher, was ich dazu denken soll, aber im Grundsatz meine ich wohl, dass sie die Aussicht nicht verderben, sondern dass – je nachdem wo sie sich befinden – der Kontrast zwischen Technik und Natur durchaus interessante Ansichten bieten kann, und dass – meiner Meinung nach – die Windturbinen im Texas Panhandle genau das taten. Was meiner Meinung nach die natürlichen Ansichten der Gegend wirklich verschandelt [zum Glück nicht hier] sind die mächtigen Überlandleitungen, die nötig sind, um den erzeugten Strom dahin zu transportieren, wo er benötigt wird. Wie auch immer: es ist schon überraschend, wieviel Windenergie in Texas – und in anderen Bundesstaaten der USA – produziert wird.

From the northwestern corner of the Texas Panhandle [where, in Hereford, we smelled that we were in cattle country again] we passed into New Mexico, went over Raton Pass with its 7,834 Feet of elevation into Colorado, and stopped for gas in Trinidad/CO.

Von der Nordwestecke des Texas Panhandle [wo wir in Hereford einmal mehr gerochen haben, dass wir in Mastrindland waren] sind wir dann nach New Mexico hinein, und über den Raton Pass mit seinen 2.388 Metern Höhe nach Colorado hinein, wo wir in Trinidad für Benzin angehalten haben.

As we – if possible – do on our road trips, we wanted to see some roadside attractions on this trip, too, and so, near Colorado Springs, we left I-25 to see the world’s largest Hercules Beetle statue.

Da wir uns – wenn möglich – auf unseren Roadtrips Attraktionen am Wegesrand ansehen, und das auch dieses Mal  tun wollten, haben wir nahe Colorado Springs den Interstate Highway 25 verlassen, um uns die weltgrößte Herkuleskäfer-Statue anzusehen.

To me, that statue was a bit of a disappointment, on the one hand because it was impossible to get close enough to it for good pictures as it was a steep climb uphill and the statue was enclosed in wire fencing, and on the other hand because it was in some disrepair. But still, it was fun to have seen it.

Ich meinerseits fand diese Figur etwas enttäuschend, einerseits weil es so gut wie unmöglich war, nahe genug für gute Bilder heranzukommen, denn es war ein steiler Abhang, den man hinaufklettern musste, nur um dann vor einem Zaum zu stehen, der einen nicht um die Figur herumgehen ließ, und andererseits, weil diese Figur sich doch schon in einem etwas ramponierten Zustand befand. Trotzdem hat es Spaß gemacht, sich diese Figur anzusehen.

We then returned to I-25 for our last leg to Denver. On the way we saw some wonderful rainbows, which I tried to capture again from inside the moving car, but again I think the pictures are worth showing here:

Danach ging es dann wieder zurück zum Interstate Highway 25 für unsere letzte Etappe nach Denver. Auf dem Weg dahin sahen wir ein paar wunderschöne Regenbögen, die ich vom Auto aus zu fotografieren versucht habe, und ich denke, auch hier sind die Bilder ganz brauchbar geworden:

All things considered, we made good time and arrived in Denver [actually Lakewood] at cousin Jo Ann’s place,  somewhat tired, but happy that everything had gone well and that we had had no accident, at 07:50 PM, after 880.5 miles:

Alles in Allem sind wir gut vorwärts gekommen und waren um 19:50 Uhr, nach 1417 Kilometern, in Denver [genauer gesagt, in Lakewood] bei Cousine Jo Anns Haus, etwas müde schon, aber froh, dass Alles so gut abgelaufen war und vor Allem, dass wir keinen Unfall gehabt hatten:

Jo Ann's

Safe in Denver at Cousin Jo Ann’s Place

For my previous articles about this trip, check here:

Vorhergehende Artikel über diese Tour finden sich hier:

 

 

104 responses to “SolarEclipseRoadTrip – Day 1 [Fredericksburg/TX to Denver/CO]

  1. Great pics! Sounds like a good trip.

    • Thanks, Anneli! I’m glad you liked the pics. It was a great trip, even if it had some drawbacks. We had too little time. I’ll mention that in my postings, too. Maybe in my last one, when I sum up things.

  2. I see that the word PICS didn’t come out right. Can you fix it please?

  3. This is a great detailed read. And LOL, I never knew there exists “unchristian time”. Makes me laugh.

  4. I would like to borrow that Hercules beetle! I’ll leave it outside someone’s window!

  5. Die “Große Anfahrt” auf die Sonnenfinsternis 🙂 Ein strammes Reiseprogramm hattet ihr euch da vorgenommen. 1400 Kilometer sind ja kein Pappenstil. Stimmungsvolle Bilder sind euch da gelungen, lieber Pit. die Weite und der endlose horizont, wieder einmal bekomme ich einen Begriff von den schieren Dimensionen dieses Landes. ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

    Liebe Grüße nach Texas

    Achim

    • Stimmt, lieber Achim, es war schon eine wirklich “grosse Anfahrt”. Und ja, dieses Land ist riesig! Insgesamt waren es von hier bis nach Casper/Wyoming etwa 1850 Kilometer, wie ich in einem vorherigen Beitrag [http://tinyurl.com/ybhdyty7] geschrieben habe. Das Band der totalen Sonnenfinsternis zog sich nun einmal so ueber die USA, dass fuer unseine weite Anreise einfach unumgaenglich war. Dazu kam, dass die besten Chancen fuer einen klaren Himmel in der nordwestlichen Haelfte der USA zu finden waren. So haben wir uns eben fuer Casper entschieden, und es war eine gute Entscheidung. Wir wollten aber nicht nur “rauf und wieder runter”, sondern die Tour etwas ausdehnen, und sind dann auf der Rueckreise durch ein paar weitere Bundesstaaten gefahren und dort geradelt, damit wir wieder ein paar Staaten mehr auf unsere Liste von Bundesstaaten bekommen, in denen wir mehr als 10 Meilen geradelt sind. Das Ziel sind 10 Meilen in allen!
      Es freut mich, dass die Bilder Dir gefallen haben. Ein “Problem” auf der Reise war, dass wir einerseits doch zu wenig Zeit hatten, um viel anzuhalten und zu fotografieren, und dass man das andererseits auch gar nicht immer kann, wenn man eine “fotogene” Stelle erwischt. Trotzdem: es gibt noch einige Fotos, die ich hier zeigen werde. Fortsetzung folgt, wie man so sagt. Es freut mich, dass Du schon darauf gespannt bist.
      Liebe Gruesse,
      Pit
      P.S.: bei der naechsten totalen Sonnenfinsternis hier in 2024 werden wir es uebrigens viel einfacher haben. Da koennen wir uns hier bei uns zuhause auf’s Dach setzen, denn die Mitte des Kernschattens wird dann nur so etwa zwei bis drei Meilen noerdlich von Fredericksburg sein!

  6. Nearly 900 miles in one day! I bet you were both exhausted.

    • It was a long haul, but we weren’t really that exhausted – surprisingly. It helps such a lot when you can spell each other driving. The one not driving even managed to catch some napping-time. But still: it wasn’t anything we really liked. The reason to go up as far as Denver on the first day was that we had been warned that the roads would be a zoo on that weekend, and that we could stay with our cousin there. As ist turned out, the traffic was not a problem at all.

  7. Uneventful roads are always good. 🙂 Sadly there have not been many rainbows over NW Denver.. We are as dry as a bone just a few miles north of your exit to Lakewood. Sigh Nice pics though.

    • We were really surprised how little traffic there was on the roads that weekend, after all the hullabaloo in the news.
      I’ll keep my fingers crossed for rain for you – as well as for us here. Ever since we returned from our trip, there hasn’t been any.
      By the way, Mary is in Denver again, helping her cousin Jo Ann, who had to have a second surgery for her hip. The replacement she got 6 to 8 weeks ago didn’t work. It popped out several times. So they had to go in again and exchange the first implant. We hope it works fine his time.

  8. Mary needs to give me some journaling lessons – mine are nowhere near so descriptive and beautiful.

  9. Wunderbar auch diese Bilder. Schon enorm, was die heutigen Handys für eine Qualität mit ihren 12-megapixel Kameras aufzeichnen.
    Alle Achtung auch für diese enorme Strecke. 1400 Km sind kein Pappenstiel. Das waren, wenn ich richtig gerechnet habe ca. 15 Std (inkl. Pause) mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von ca. 95 Km/Std.
    Schön, das Du auch Dein Frau hast zu Wort kommen lassen. Ist auch wirklich ein passender und stimmungsvoller Text, der zeigt wie sie sich auf das kommende Ereignis eingestellt hat. Die Venus war auf jeden Fall bei Euch zu sehen. Doch etwas weiter rechts standen Saturn und noch weiter rechts Mars. Doch die sind nicht so hell wie der Morgenstern.
    http://news.astronomie.info/sky201708/thema.html
    Im Gedanken war ich bei Euch, denn die letzte partielle Sonnenfinsternis über Europa 20.03.2015, habe ich wegen schlechten Wetter nicht sehen können. Nur diese Mondfinsternis september 2015.
    http://www.fotocommunity.de/photo/mofi-2015-helmut-hartmann/36890670
    Freue mich schon jetzt auf weitere Bilder und interessante Geschichten.
    Liebe Grüße aus Overath

    • Hallo Hartmut,
      freut mich, dass Dir dieser Artikel und die Bilder gefallen haben. Was die Aufnahmequalitaet moderner Smartphones angeht: da stimme ich Dir voll und ganz zu. Waere da nicht das Problem, dass man auf dem Bildschrim so gut wie nichts sieht, wenn man draussen bei Sonnenschein fotografiert, so wuerde ich das Handy noch oefter/lieber nutzen.
      Interessant, dass Du unsere Durchschnittsgeschwindigekeit errechnet hast. Ich habe vor, am Ende des Reiseberichts einen Artikel mit Daten zu bloggen, so wie ich es auch schon fuer unseren letzten “RoadTrip” [http://tinyurl.com/y93duw9f] getan habe. 95 Km/H kommen mir allerdings ein klein wenig hoch vor. Ich persoenlich kalkuliere im Vorhinein immer mit ca. 80 – wenn es nicht ausschliesslich die grossen Interstaes sind, die wir fahren. Koennte diese Diskrepanz daran liegen, dass Colorado in einer anderen Zeitzone liegt? Ich “Mathegenie” kann allerdings nicht kapieren, wie das sich auswirkt. 😉
      Danke fuer den Link zum Sternenhimmel und zu Deinen ganz fantastischen Fotos. 🙂
      Liebe Gruesse,
      Pit

  10. Is there a logical reason why they would want a huge statue to a beetle?

  11. It all sounds very organised, Pit. In general I don’t mind wind farms (you might have noticed the offshore one in my Still waters post). They can be quite noisy up close, which can’t be any fun if you live near them.

    • Actually, I am in two minds about those windfarms. There is, as you mention, the noise – definitely. And they are also – as far as I know – dangerous to wirldlife. But then, on the other hand, they do help us to burn less fossil fuels.

  12. Bewundernswert, Pit, wieviele Kilometer ihr fahrt! Wir haben es in Sizilien wieder gemerkt, drei Stunden hintereinander im Urlaub im Auto für eine Strecke ist uns schon zuviel. Da kommt ihr in Amerika wahrlich nicht weit!
    Liebe Grüße aus Susanne

    • Ach ja, liebe Susanne, das ist ja nun wirklich eine ganz zweischneidige Sache. Einerseits ist das natuerlich eine gewisse Strapaze, und ich frage mich auch immer, ob es denn nun wirklich noetig ist, weil es doch auch Sprit verbraucht und nun einmal nicht unbedingt positiv fuer die Umwelt ist, aber andererseits gibt es hier ja so viel Schoenes und Interessantes zu sehen, und das Land ist eben riesig. Mit drei Stunden fahrzeit kommen wir ja noch nicht einmal aus Texas heraus! Zum Thema “Reisen” habe ich mich uebrigens gerade mit Klausbernd auf Dina’s/Hanne’s Blog etwas unterhalten.
      Liebe Gruesse, und hab’ eine feine Woche,
      Pit

      • Und einige Strecken fliegen, das wollt ihr nicht? Ich habe noch in Erinnerung, dass die Inlandsflüge ja nicht so wirklich teuer sind. Micha und ich fliegen meistens innerhalb Europas und leihen uns dann einen Wagen. Das klappt prima. Ich werde demnächst etwas in meinem Blog darüber schreiben, wenn ich auch über Sizilien berichte.
        Liebe Grüße und auch für dich eine schöne Woche, Susanne

        • Hallo Susanne,
          aber doch: wir fliegen haeufig. Du hast Recht: Inlandsfluege sind wirklich preiswert. Wenn wir rechnen, dann ist es fuer uns (fast) preiswerter, Marys Cousine in Denver per Flug als per Auto zu besuchen. Es sind ja nicht nur die Kosten fuer Benzin, das hier in den USA ja wirklich billig ist, sondern es sind die Gesamtkosten des Autos, und es kommen auf dem Hin- und Rueckweg jeweils eine Uebernachtung dazu, denn normalerweise [im Gegensatz zu diesem Mal] fahren wir die Strecke nicht in einem Rutsch durch. So sind wir z.B. auch im Mai nach Kalifornien geflogen statt mit dem Auto zu fahren. Aber dieses Mal, zur Sonnenfinsternis nach Casper, war es anders, weil wir auf der Tour auch radeln wollten. Und an verschiedenen Orten Station machen. Das geht dann eben nur mit Auto. Und hat eben Vor- und Nachteile.
          Ich freue mich schon auf Deinen Bericht ueber Eure Sizilienreise.
          Liebe Gruesse aus einem wieder ziemlich warmen [33 Grad] Texas, und habt ebenfalls eine schoene Woche,
          Pit

          • Ja, wenn ihr mit dem eigenen Rad fahren wollt, dann geht das nur per Auto! Mein Sohn nimmt sein Rad in einer Tasche/Koffer mit auf Reisen. Diese Taschen sind inzwischen relativ preiswert. Oder er leiht sich ein Fahrrad. In Europa ist das Fliegen ja auch relativ preiswert geworden. Außerdem hat mein Kind eine Bahncard 😉
            Dir auch eine schöne Woche von Susanne

            • Hallo Susanne,
              ich bion da – zugegeben – sehr eigen: ich moechte unbedingt immer mein eigenes Rad fahren. Eigentlich bloed, aber so bin ich nun mal. 😉 Die Idee, mir eine Tasche oder eienen Koffer fuer mein Rad zu besorgen, um es dann leicht im Flieger mitnehmen zu koennen, habe ich auch schon mal durchdacht. Moeglicherweise koennte es etwas sein, wenn ich auf eine laengere Reise zu einem einzigen Ziel gehe, an dem ich dann auch radeln will. Auch wenn das nicht immer ganz billig ist, fuer das zusaetzliche Gepaeckstueck. Aber auf den Touren hierzulande, wie der unsrigen vor ein paar Wochen, da geh es eben nur mit dem Rad hinten auf dem Radtraeger am Auto.
              Liebe Gruesse,
              Pit

              • Mein Kind bestellt immer bei Rose, einem Outdoor Online Laden, da kannst du dir verschiedene Koffer für das Rad anschauen. Aber soetwas gibt es sicher auch in den Staaten.

                • Rose Versand! 🙂 Da bestelle ich nach wie vor Vieles, auch von hier aus. Erstens sind die unheimlich gut sortiert und haben viel mehr im Angebot als Laeden, die ich hier kenne, und zweitens ist sehr viel Radzubehoer da auch wesentlich billiger als hier. Und ich spare ja auch die Mehrwertsteuer. Schon bei einer Bestellung von etwa 100 Euro aufwaerts habe ich damit die Versandkosten wieder raus. Und bishr habe ich weder einen Einfurhzoll noch eine hiesige Steuer zahlen uessen. 🙂
                  Solche Koffer habe ich auch schon hier gesehen, und auch gute. Koennte sich wirklich lohnen, insbesondere, weil wir hier so gut wie immer mit Southwest Airlines fliegen, bei der wir zwei Gepaeckstucke einchecken duerfen, zum normalen [ohnehin schon billigen] Flugpreis. Da koennte ich dann wirklich ohne Probleme ein Rad mitnehmen, wenn wir einmal fuer eine laengere Zeit an ein und denselben Ort fliegen.

                  • 😀
                    Da sieht man mal wie bekannt Rose ist. Zwei freie Gepäckstücke, da träumen wir in unseren schlaflosen Nächten von. Für Sizilien haben wir für 20 kg Gepäck hin und zurück mehr bezahlt wie für den Flug.

                    • SouthWest Airlines ist wirklich eine absolut guenstige Fluglinie hier. Mary war gerade fuer knapp 14 Tage wieder in Denver, ihrer Cousine nach deren zweiter Hueftoperation helfen, und ist hin und zurueck fuer unter $250 geflogen. Sie hatte zwar nur einen Koffer dabei, aber sie haette eben auch zwei haben koennen, zu jeweils 23 Kg. Und die Maschinen sind noch nicht einmal unkomfortabel. Es sind ausschliesslich B737. Da SW eben nur einen einzigen Flugzeugtyp hat, ist das fuer Wartung etc. viel guenstiger als bei anderen Airlines. Zahlt sich dann im Preis aus.Apropos Bezahlen fuer Gepaeck: ob es eine Airline hier gibt, bei der man schon fuer das erste Gepaeckstueck zahlen muss, das weiss ich nicht. Aber es ist eben normalerweise nur ein Gepaechstueck, das frei ist.

                    • Guten Morgen, Pit. 250$ sind für europäische Verhältnisse teuer. Micha und ich zahlen im November für einen Flug nach Athen ZUSAMMEN knapp 150 Euro mit Platzreservierung aber ohne Gepäck und nur einem Stück Handgepäck, da ist easyJet ganz rigoros, keine Handtasche und Rucksack nur ein Teil.

                    • Da brauchen wir hier eben doch europaeische Preise. Ich werde neidisch! 😉

                    • Es ist schon schön, so durch die Gegend zu fliegen. Im November geht es nach Athen.

                    • Nach Athen?! Da wuensche ich jetzt schon eine gute Reise!
                      Hier ist fuer dieses Jahr mit Reisen wohl Schluss, jedenfalls fur mich. Mary fliegt in ein paar Wochen nach China. Aber da mir solche organisierten Pauschalreisen nicht so liegen [auch wenn man es fuer China wohl organisieren lassen und nicht selber tun sollte] habe ich mich entschlossen, hier zu bleiben. Ihre Cousine wird – so hoffen wir jedenfalls, denn die hatte ja gerade ihre zweite Hueft-OP innerhalb von zwei Monaten hinter sich – sie begleiten.

                    • China steht auch noch auf meine Liste. Ich denke auch, dass für manche Dinge Pauschalreisen ansprechender sind. Wir machen nächstes Jahr einen Mix, wir fahren für 4 Wochen nach Afrika, teils alleine teils pauschal.

                    • Bei Laendern, die ich kenne bzw. in denen ich mich auskenne, moechte ich Urlaube gerne selber organisieren – anderswo dann eben lieber arrangierten Urlaub. Allerdings mit nicht zuviel “hineingequetscht”. Afrika im naechsten Jahr?! Das wird bestimmt fantastisch.
                      Mal sehen, was hier wird. Eigentlich muesste es unbedingt ja auch mal wieder Deutschland sein. Urpruenglich hatte ich mal vor, jedes Jahr mindestens ein Mal nach Deutschland zu kommen, und nun bin ich schon im zweiten Jahr gar nicht da gewesen. Schau’n wir mal, was die Zeit bringt.

                    • Roswitha Mecke und Martin Häusler haben uns von deinem Besuch bei ihnen erzählt. Du bist auch bei den beiden in der Nähe geboren?

                    • Wenn man amerikanische Verhaeltnisse zugrunde legt, dass waere ich “gleich um die Ecke” von Roswitha und Martin geboren. Fuer Deutschland aber sind die ca. 65 Kilometer von Krefeld bis Kerpen aber dann doch nicht mehr “Nahbereich”. Mehr zu meinem Geburtsort Krefeld-Linn findest Du uebigens hier: http://tinyurl.com/jblao6a

    • Ich fuhr nach Worpswede in weniger als 4 Stunden. Zurück dauerte die Staufahrt 9,5 Stunden auf der schnellsten Strecke. Horror!

      • Ja, es kommt schon sehr auf das Wan und das Wo an, wie schnell man durchkommt.
        Du bist ja dabei, meine Berichte durchzulesen, wirst also auch dahin kommen, aber hier schon mal der Hinweis auf Tag 3. Wir haben in Casper zwei Herren getroffen, die von Denver in etwa 4 Stunden nach Casper gefahren waren. Das ist die normale Zeit. Zurueck – sie sind direkt nach der Sonnenfinsternis los – haben sie fuer dieseleb Strecke DREIZEHN Stunden gebraucht!

        • Als wir gen Norden losführen ( an einem Dienstag) starteten wir nach dem Morgenrush auf dem Kölner ring, es war fein. Der Verkehr ist immense gewachsen und der Ring wird seit Jahrzehnten auf 8 Spuren ausgebaut. Seit etwa 2 Jahren ist der Stauknotenpunkt bei Leverkusen. Alle LKW müssen auf die A3, die dürfen nicht über die schwache A1 Brücke Richtung Koblenz und verursachen Km lange Staus. Dort verweilten wir etwa 2 Stunden auf dem Nachhauseweg. Was wir nicht wussten; am Samstag fingen die Herbstferien in drei Bundesländer an, u.a. Niedersachsen und wir wurden ständig umgeleitet und umgeleitet um überhaupt auf die AB zu kommen. Hast du das erlebt? Das die Herbstferien bereits in September anfangen? Es waren Klaustrophobische Zustände. So viele riesengroße Wohnmobile unterwegs, dann gab es Festivals + der ganz normale Einkaufswahnsinn. 25Km Stau auf der A7. Ach ja, hier in Cley nennt man drei Autos hintereinander Stau…

          • Dass die Leverkusener Autobanbruecke fuer Riesenstaus verantwortlich ist, das hatte ich schon gelesen.
            “Drei Autos hintereinander” = Stau! Lustig! 😀
            Wir haben uns auf unserer Tour auf manchen Strassen weit draussen “in the boonies” gefragt, ob wir denn rush hour haetten, wenn uns einmal drei Auto kurz hintereinander begegbnet sind. 😉

      • Wie war Worpswede, Hanne? Bist du auf den Spuren von Paula Moderson-Becker gewandelt?

        • Fantastisch. Es war sehr gut. Ich war dort mit Doris, 4 volle Tage, nicht nur auf den Spuren von Paula M-B., sondern der ganzen sogenannten “Familie”. Am meisten hat mich Heinrich Vogeler beeindruckt. Ich habe ein äußert lesenswertes Buch von Klaus Modick gekauft und möchte jeden, der einen Aufenhalt in Worpswede plant oder an die Künstlerkoloni intressiert sind, es empfehlen: “Konzert ohne Dichter”.
          Liebe Grüße nach Berlin!

          • Ich finde es immer lustig, wenn zwei Blogger(innen) ueber ein drittes Blog miteinander kommunizieren. 😉
            Habe ich auch schon gemacht.

          • Guten Morgen, Dina, ich kann dir das Buch “Ich, Paula” von Margret Steenfaat empfehlen, es ist sehr gut und auch sehr traurig.
            Gerade habe ich viel zu tun, ich bereite die Ausstellung Querbrüche vor und werde gleich Schnüre und Haken zählen, um zu wissen, was ich noch zum Hängen brauche.
            Liebe Grüße von Susanne

  13. Deine Reisetagebuch ist beeindrückend und toll ausfürhrlich, lieber Pit. Mir hat Mary’s Text sehr gut gefallen, wie auch deine Fotos. Weiter geht’s! 🙂

    • Freut mich, liebe Dina! Ich finde es auch ganz prima, wie Mary schreibt. Mit ihrem Tagebuch und meinen Bilder erlebe ich die Reise jetzt noch einmal.Und, unter us, was mich auch riesig freut: immer wieder hat Mary in ihren Tagebuch ein grosses Lob fuer mich. 🙂

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