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RailTrailsRoadTrip – Day 7 [McKinley Bridge Bikeway]

As said in my previous post about our RailTrailsRoadTrip we then drove to the beginning of the McKinley Bridge Bikeway, to cross the Mississippi by bicycle.

RailTrailsRoadTrip – Tag 7 [McKinley Bridge Bikeway]

Wie im vergangenen Bericht schon gesagt sind wir dann zum Beginn des McKinley Bridge Bikeway gefahren, um den Mississippi per Rad zu überqueren.

But before that let me add a quotation from Mary’s diary about the Madison County Transit Schoolhouse trail, since she on the one hand walks/bicycles through the world with eyes more open than I, and on the other hand she has a better way with words, too, to describe what she sees:

Along trail, there are robins, yellow butterflies, and dragon flies. Parts of the trail are wooded, arts are boggy from drained lake, and parts are industrial as the US Steel Corporation has a huge plant nearby. Trail along the lake is wonderful.”

Aber vorher noch ein Zitat aus Mary’s Reisetagebuch zum Madison County Transit Schoolhouse Trail, denn sie geht/radelt erstens mit offeneren Augen durch die Welt als ich, und sie hat auch die besseren Worte für das, was sie sieht:

“Entlang des Wegs sehen wir Rotkehlchen, gelbe Schmetterlinge und Libellen. Der Weg ist teils bewaldet, Teile sind sumpfig vom drainierten See, und Teile sind industriell, denn die US Steel Corporation hat ein riesiges Werk nahebei. Der Pfad entlang des Sees ist wunderbar.”

All right, and now back to the McKinley Bridge Bikeway: it was a short drive [not quite 2.5 miles] from the end of the previous to the beginning of the new trail in … Venice! Well, not the one in Italy, of course. We were surprised how often we found European place names, and we were quite frequently joking how much we got around in Europe on our tour.  😉  Well, here’s a picture of the trailhead on the Illinois side of the trail across the bridge:

Jetzt aber wieder zurück zum McKinley Bridge Bikeway: es war nur eine kurze Fahrt [knapp 4 Kilometer] vom Ende des vorherigen Radwegs zum Beginn des neuen in … Venedig! Na ja, es war Venice in Illinois. Wir fanden es immer wieder erstaunlich, wie viele europäische Ortsnamen wir gefunden haben, und wir haben immer wieder gescherzt, dass wir doch wirklich viel in Europa herumgekommen sind auf dieser Tour.  😉  Hier nun ein Bild vom Parkplatz auf der Illinois-Seite des Radwegs über die Brücke:

McKinley Bridge

Car with Bicycles at the McKinley Bridge Roadside Park

This stainless steel tower with its three rings on the top, entitled “Salute to Steel”, symbolizes each of the three nearby cities of Venice, Madison and Granite City and their importance for the steel industry.

Dieser Turm aus rostfreiem Stahl mit den drei Ringen auf der Spitze, genannt “Salute to Steel”, symbolisiert die drei Städte in der Nähe, Venice, Madison und Granite City und deren Bedeutung für die Stahlindustrie.

The McKinley Bridge Bikeway is short, only about 1.2 miles, but it is well worth riding it as it allows for a wonderful view of the river with its many bridges, and downtown St. Louis. The bridge and the concrete-surfaced trail are described on the Rails-to-Trails Conservancy’s website as follows:

The McKinley Bridge has a long and storied past. In 1910, it opened to both railroad and vehicular traffic. Railroad tracks ran through the strong center portion of the bridge under the trusses, and vehicles crossed on exterior lanes supported by cantilevers. […] the bridge once carried traffic of the historic U.S. Route 66. The bridge was closed for major repairs from 2001 to 2007. It reopened with two traffic lanes down the center, and the south exterior lane fitted as a separate pedestrian and bicycle trailway.

The views from the bridge bikeway are truly amazing. You’ll see other bridges and the broad St. Louis skyline to the south; barge traffic passing on the Mississippi River beneath; and heavy industrial river operations as far as the eye can see. Signs along the trail also point out that the Missouri–Illinois state line is right in the middle of the bridge.

Another significant feature of this bridge bikeway is its connection to other trails in the area. At each end it connects directly to long, north-south trails along the river.

Der McKinley Bridge Bikeway ist nur kurz [knapp 2 Kilometer], aber es lohnt sich wirklich, ihn zu fahren, denn er biete eine wunderbaren Ausblick auf den Fluss mit seinen vielen Brücken und auf das Stadtzentrum von St. Louis. Die Brücke und der Radweg [komplett mit einer Betonoberfläche] werden auf der Webseite der Rails-to-Trails Conservancy wie folgt beschrieben:

Die McKinley Brücke hat eine lange und geschichtenträchtige Vergangenheit. Sie wurde 1910 sowohl für den Automobil- als auch für den Eisenbahnverkehr eröffnet. Die Eisenbahngeleise führten über die starke Mitte der Brücke unter den Gitterträgern, während Fahrzeuge den Fluss auf den außenliegenden, von Freiträgern gestützten Fahrspuren überquerten.  […] über die Brücke führte früher einmal auch der Verkehr auf der historischen US Route 66. Die Brücke war von 2001 bis 2007 für größere Reparaturarbeiten geschlossen. Sie wurde dann mit zwei Verkehrsspuren in der Mitte und einer südlichen äußeren Spur als separatem Rad- und Fußweg wieder eröffnet.

Der Ausblick vom Brückenradweg ist wahrhaft fantastisch. Man sieht andere Brücken und die weite Silhouette von St. Louis, den Schubschiffverkehr auf dem Mississippi unter der Brücke, und die Schwerindustrie am Flussufer soweit das Auge reicht. Hinweistafeln in der Mitte der Brücke zeigen die Staatsgrenze zwischen Missouri und Illinois an.

Ein weiteres signifikantes Merkmal des Brückenradwegs ist seine Verbindung zu anderen Radwegen in der Gegend. Auf jeder Seite hat er eine direkte Anbindung an lange Nord-Südradwege entlang des Flusses.

The latter – the connection to other trails – was an opportunity I took advantage of as afterwards I rode my bike for about 9.1 miles on the St. Louis Riverfront Trail on the western bank of the river to the Old Chain of Rocks Bridge – which is another trail in itself – and across that bridge back to Illinois. But more about that later and now for some pictures of the McKinley Bridge:

Letzteres – die Verbindung zu anderen Radwegen – war etwas, was ich mir zunutze gemacht habe, denn ich bin anschließend auf dem St. Louis Riverfront Trail auf dem westlichen Ufer etwa 14,5 Kilometer zur Old Chain of Rocks Bridge – einem weiteren Radweg – geradelt, und dann über diese wieder nach Illinois hinüber. Aber davon später. Jetzt erst einmal ein paar Bilder von der McKinley Brücke:

34 responses to “RailTrailsRoadTrip – Day 7 [McKinley Bridge Bikeway]

  1. Hallo Pit, vielen Dank für den interessanten Bericht. So lerne ich nun auch ein wenig von den Staaten kennen. Dort Rad zu fahren würde mir sehr gefallen. Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche, Dagmar

    • Hallo Dagmar,
      freut mich, dass ich Dir auf diese Art meine Wahlheimat näherbringen kann. Das ist ja auch ein Ziel meines Blogs: meinen Lesern – vor Allem in Deutschland – dieses Land und seine Schönheiten [manchmal aber auch Eigenheiten, über die man durchaus geteilter Ansicht sein kann, wie z.B. unsere Lichterparade hier, über die ich gerade berichtet habe] zu zeigen.
      Genauso empfinde ich ja auch bei Deinem Blog (und anderen): sie öffnen mir die Augen für andere schöne Gegenden der Welt. Danke dafür!
      Hierzulande gibt es, das habe ich selber erst auf dieser Tour so richtig gemerkt, wirklich schöne Gelegenheiten zum Radeln, u.A. eben die Gegend um St. Louis, mit hunderten von Meilen. Ich war ganz überrascht, als ich mir auf Google Maps die Radwege da angesehen habe: ein dichtes Netz! Da würde ich gerne mal wieder hin. Vielleicht schaffst Du es ja auch einmal in die USA zum Radeln.
      Auch Dir eine gute Woche und liebe Grüße,
      Pit

  2. I feel like I am knowing a little bit of the state that I haven’t traveled.
    Thank you for your cycling series, Pit!

  3. Wie schön, dass Mary Tagebuch schreibt. Das ist dann sicher eine gute Ergänzung zu deinem Bericht mit Fotos (für eure ERinnerungen).
    LG aus dem immer noch frostigen, aber sonnigen Köln,
    Ingrid

    • Hallo Ingrid,
      dieses Tagebuch ist einerseits eine (große) Hilfe für mich beim Schreiben meiner Artikel, und andererseits auch eine schöne Erinnerung später, wenn man die Erlebnisse noch einmal nachliest, auch und ganz besonders dann zusammen mit den Fotos.
      Hab’ eine feine Woche,
      Pit

  4. Lots of enjoyment for both of you. Funny how differently we see the world. 🙂

    • Yes, it was fun for the two of us. And wouldn’t it be just plain boring if we all saw the world in the same way? I really enjoy seeing the world through yoiur eyes in your blog.
      Have a joyful pre-Christmas time,
      Pit

  5. Ha ha, I love the place names too. You can go through several European places, as we once did, and then arrive in Jamaica!

    • Hi Anabel,
      we kept joking anout those place names. One one day we managed to go past Syracuse, Hamburg and Sydney in two hours’ time. 😉 A lot like you ending up in “Jamaica”. 😉
      Have a great time,
      Pit

  6. Hi, lieber Pit,
    die drei Ringe an der Brückenauffahrt erinnern mich sofort an das Logo von Krupp. So sind nicht nur die Ortsnamen von Good Ol’ Europe übernommen, sondern auch die Logos der mächtigen Firmen.
    Und vielen Dank für dein Reisetagebuch, das ich zusammen mit Siri und Selma wirklich gerne lese. Uns gefallen deine Texte sehr gut. Sie haben nichts Gekünsteltes und sind fein anschaulich.
    Mach’s gut 🙂
    Take care and all the best
    The Fab Four of Cley

    • Hallo Klausbernd,
      das mit der Ähnlichkeit der Logos hatte ich noch gar nicht bemerkt. Aber klar, jetzt sehe ich es auch.
      Das mit den Ortsnamen hat doch auch etwas mit “Heimat” zu tun, oder? Das man mit dem Namen die Erinnerung mitnehmen möchte, denke ich mal. Aber lustig fanden wir es schon, dass wir z.B., wie gerade schon zu Anabel geschrieben, an einem Tag innerhalb von zwei Stunden an Hamburg, Syrakus und Sidney vorbeikaman. 😉
      Es freut mich, dass Ihr mein Reisetagebuch gerne lest und dass Euch die Texte gefallen. Ich schreibe da halt, wie mir der Schnabel gewachsen ist und scheine damit ja dann auch meine Absicht erreicht zu haben, nämlich meinen ganz persönlichen Eindruck vor dieser Tour rüberzubringen. Plus ein paar Informationen und reichlich Anschauungsmaterial in den Bildern. Für mich ist es auch noch einmal ein schönes Nacherleben der Reise, ganz besonders auch, weil ich immer auch selber in Marys Tagebuch nachlese.
      Macht’s auch gut im kleinen Dorf am großen Meer, und genießt die Weihnachtvorbereitungen.
      Liebe Grüße, auch an die liebe Dina und an die beiden Buchfeen,
      Pit & Mary

    • Lieber Pit,
      ich liebe es auch, Reisetagebücher zu schreiben. Wenn ich das Erlebte in Sprache übersetze, bekommt es eine andere Tiefe und außerdem verstehe ich mehr, da das Schreiben das Reflektieren anregt.
      Gerade lese ich das neuste Buch von Karl Ove Knausgard “Das Amerika der Seele”, ein Buch, das mir viel zu denken gibt. Und zwar unter anderem, wie wir alles entsprechend zuvor rezipierter Bilder wahrnehmen. Radikal, wie er denkt – übrigens in Auseinandersetzung mit Sloterdijk – meint er, wir würden in der Mediengesellschaft nur noch Bilder gemäß vorgeprägter Konzepte sehen statt direkt die Wirklichkeit. Ich dachte da gleich an Don Quichote, der in der Bilderwelt einer vergangenen Zeit lebt.
      Anyway, das waren nur ein paar Gedanken, die ich mir, auch angeregt durch Siri, über das Führen von Reisetagebüchern machte. Ich schrieb zwei umfängliche Reisetagebücher über meine Reise über den Himalaya von Ladakh bis Sikkim (Ausschnitte verwertete ich in meinen Roman “Wasserberg”, der einst im Trikont Vlg. erschien) und über meine letzte Arktisreise. Aus diesem Tagebuch werde ich wohl einen Reiseroman machen – vielleicht.
      Ich finde den Unterschied aufschlussreich, von dem, was ich wirklich erlebte und was und wie ich es hinterher schreibend bearbeitete. Ich neige dazu, eine gute Geschichte nicht durch die Wahrheit (was ist denn das schon wieder?) zu verderben. Dein Reisetagebuch wirkt so erfrischend authentisch, das wollte ich sagen, wenn ich es “ungekünstelt” nannte. Ein Text ohne Klügeln, das uns ja auch von der Wirklichkeit entfernt.
      Ein Problem beim Schreiben eines Reisetagebuchs finde ich den Stil. Es scheint mir, dass umso gefälliger der Stil, umso mehr entferne ich mich von der Realität.
      Das sind nur ein paar Gedankensplitter zum Schreiben eines Reisetagebuchs. Noch komplexer wird es, wenn noch Bilder dazukommen. Das ist auch eine Frage, die ich mir oft beim Blog stelle: Sollen sich Text und Bild ergänzen oder ist es nicht z.B. interessanter, wenn die Bilder eine andere mögliche Version der Realität darstellen als der Text? Die weitergehende Frage wäre, was ist Dokumentation.
      Ach du lieber Himmel, ich hoffe nicht zu expansiv geworden zu sein.
      Jetzt wird vom Whisky getrunken 🙂
      Alles Liebe
      Klausbernd

      • Hallo Klausbernd,
        aber bei Weitem nicht zu expansiv. Danke fuer die ausfuehrlichen Gedanken zum Schreiben von Reisetagebuechern und Blogs. Ich denke, dass meine Bilder den Text veranschaulichen. Bei manchen finde ich dann aber auch wieder ein Erklaerung noetig, weil die Bildunterschrift da nicht immer ausreicht. Aber so enorm viel Gedanken mache ich mir nicht, sondern blogge munter drauf los.
        Hab’s fein, und hoffentlich hat der Whisky geschmeckt,
        Pit

  7. Hallo Pit,
    eine Freundin von mir lebt in St. Louis und ich bin eingeladen sie zu besuchen. Da kann ich in deinem Blog schon mal die Gegend in Augenschein nehmen.
    Alles Liebe – Uta

    • Hallo Uta,
      da kann ich nur sagen: St. Louis und Umgebung lohnen sich. Freut mich, dass mein Blog Dir da schon etwas einen Vorgeschmack gibt. Meine ersten Artikel haben sich ja mit dem Radeln da und einer Tour etwas entlang des Mississippi beschaeftigt. Ein weiterer zum Radeln kommt noch. Und dann einer ueber unseren Tag in St. Louis selber. Und wenn Du einmal da bist, hast Du ja eine oertliche Reisefuehrerin, die sich bestens auskennt. Hofffentlich klappt es fuer Dich dann bald [na ja, nicht unbedingt im Winter] mit einem Besuch.
      Hab’s fein,
      Pit

  8. Pingback: Under the Bridge – Half Way, That Is | Pit's Bilderbuch

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