RailTrailsRoadTrip – Day 5 [Hot Springs/AR – Collinsville/IL]

My report about this day, our trip from Hot Springs in Arkansas to Collinsville in Illinois will be relatively short, compared to the previous ones, not in the least because I didn’t take even a single photo. Well, actually our aim for the next few days was St. Louis/MO, but we had decided to look for a motel somewhat outside and had chosen a La Quinta in Collinsville on the Illinois-side of the Mississippi, since we had wanted to ride our obligatory 10 miles in Illinois anyway. Hot Springs to Collinsville would be – according to a ballpark estimate – about 450 Miles, translating into – by my rough-and-ready calculation of an average of 50 miles per hour – about 7 hours on driving. Or maybe somewhat more as Mary had again preferred the more scenic over the faster routes.

RailTrailsRoadTrip – Tag 5 [Hot Springs/Arkansas – Collinsville/Illinois]

Der Bericht über diesen Tag, über unsere Fahrt von Hot Springs in Arkansas zu unserem nächsten Reiseziel, Collinsville in Illinois, wird mal ausnahmsweise erheblich kürzer werden als die vorherigen, nicht zuletzt deswegen, weil ich absolut kein einziges Foto gemacht habe. Genau genommen war eigentlich St. Louis in Missouri unser Ziel, aber wir wollten etwas außerhalb wohnen und haben uns so, u.A. auch weil es dort schöne Radwege gibt, für Collinsville auf der anderen, der Illinois-Seite des Mississippi, entschlossen, da wir ja ohnehin Illinois für unsere mindestens 10 Meilen in möglichst vielen Bundesstaaten “mitnehmen” wollten. Von Hot Springs nach Collinsville würden es, so hatten wir einmal grob abgeschätzt, etwa 450 Meilen [ca. 725 Kilometer] sein, also, nach meiner Faustformel von 50 Meilen pro Stunde im Durchschnitt, ca. 7 Stunden reine Fahrtzeit sein. Oder auch etwas mehr, da Mary ja wieder, wie bei uns üblich, landschaftlich schöne Strecken über kleinere Straßen ausgesucht hatte.

But even if it was to be a long drive we didn’t get up early, as breakfast would not be served before 8:30AM, and it wouldn’t take a long time to load the car. And we didn’t rush through breakfast either, but enjoyed it taking our time. What is owed to my “travelling and departure mood”, though, is the fact that I didn’t take pictures of our breakfast: egg casserole, biscuits, sausages, fruit, and – of course – orange juice, coffee [for me] and plain water [for Mary]. During our breakfast we talked to a couple next to us and we got some good advice from the husband [a Collinsville native!] about what to do there. Anyway: we got off not late really, at 09:30AM, on another rainy and drizzly day. Btw, we had had a light thunderstorm during the night. But luckily the rain didn’t last long, and later it became a wonderful clear day, so that driving didn’t turn into a problem.

Aber auch wenn es eine relativ lange Fahrt werden würde, so sind wir dennoch nicht sehr früh aufgestanden, denn Frühstück gab es ja erst ab halb neun, und das Beladen des Autos war ja schnell geschehen. Und wir haben uns auch beim Frühstück nicht hetzen lassen, sondern es in Ruhe genossen. Was allerdings meiner “Reise- und Aufbruchsstimmung” geschuldet ist: ich habe keine Fotos vom Frühstück. Es gab “Egg Casserole”, Biskuits und Würstchen, und natürlich Obst, Orangensaft, Kaffee [für mich] und Wasser [für Mary]. Während des Frühstücks bekamen wir dann von einem Paar am Nachbartisch [der Ehemann stammte aus Collinsville!] noch ein paar gute Tipps, was man dort unternehmen könne. So kamen wir dann um 9:30 Uhr – also gar nicht wirklich spät – los, an einem wiederum trüben Morgen, in leichtem Nieselregen. In der Nacht zuvor hatte es übrigens leicht gewittert. Zum Glück war es aber nur wenig und kurz, und klarte später vollständig auf, so dass das Fahren kein Problem war.

As said above, we had chosen scenic routes, but again, as when driving through the Ouachita National Forest, there was nearly no opportunity to stop and take pictures. But still: the scenery, especially in the Mark Twain National Forest, was well worth seeing, even just from the car.

Wie oben schon gesagt, sind wir auch dieses Mal landschaftlich schönen Strecken gefolgt, aber wie auch im Ouachita National Forest bot sich so gut wie keine Gelegenheit, zum Fotografieren anzuhalten. Trotzdem: es war sehenswert, auch nur vom Auto aus, insbesondere im Mark Twain National Forest.

So our stops were just for “bodily necessities” and for gassing-up the car, and at 6:52PM, after a total of 471.3 Miles [we had lost our way once, adding about 20 miles to our total], we arrived at the La Quinta in Collinsville/IL. We unloaded the car, got our stuff stowed away in our room, and then went for supper. After our long trip we didn’t really want to drive far again and thus decide on a “Golden Corral” nearby – not only because it was close by, though, but also because that is a buffet-style restaurant. We both like that since you can, on the one hand, see everything before choosing, and, on the other hand, you can just have a small portion and then go back and try something different, as often as you want to.

Unsere Pausen waren dann eben nur für “körperliche Bedürfnisse” und zum Tanken, und wir waren um 18:52 Uhr, nach insgesamt 471,3 Meilen [wir hatten uns unterwegs einmal verfahren, was uns ungefähr 20 zusätzliche Meilen eingebracht hat], also nach knapp 760 Kilometern an unserem Motel [La Quinta] in Collinsville. Nachdem wir ausgeladen und unsere Sachen auf’s Zimmer gebracht hatten, ging’s dann noch zum Abendessen. Nach der langen Fahrt hatten wir keine grosse Lust, auch jetzt noch weit zu fahren, sondern haben uns ein “Golden Corral” ganz in der Naehe des Motels ausgesucht – u.A. auch deswegen, weil es ein “Buffet-Style” Restaurant ist, also mit Selbstbedienung. Ich mag diese Art sehr gerne, weil man nicht nur Alles sehen, sondern weil man auch kleine Portionen wählen und dann wieder hingehen und Anderes probieren kann – so oft man will.

Well, after that – we were somewhat tired after our long day in the car – we were in for a fairly early beddie-time, so that we’d be able to do nice bicycle rides the next day.

Ja, und dann waren wir doch recht müde und sind relativ früh ins Bett gegangen, auch um am nächsten Tag so richtig gut radeln zu können.

20 responses to “RailTrailsRoadTrip – Day 5 [Hot Springs/AR – Collinsville/IL]

  1. Hallo Pit,
    vielen Dank für deine ausführlichen Reiseberichte. Ein kleines sonniges highlight im trüben Novembernebel, der sich hier im Wiener Becken auf die Köpfe und das Gemüt legt.
    Die fehlenden Fotos waren kein Problem, im Internet lässt sich ja alles finden. Die Bilder vom Ouachita National Forest sind so beeindruckend. Wunderschön!!
    Ich wünsche Euch einen schönen Tag auf den Rädern.
    Liebe Grüße
    Gabi

    • Hallo Gabi,
      danke für’s Mitlesen! 🙂 Solche lieben Rückmeldungen helfen mir, mit diesem Reisebericht weiterzumachen, denn ich muss zugeben, es ist eine ganz schöne Arbeit, nicht zuletzt, weil ich ja zweisprachig schreibe. Das Englische geht mir zwar flott von der Hand, aber es muss ja doch erst einmal getippt werden. Diese Serie nimmt weit mehr Zeit in Anspruch, als ich vorher gedacht hatte. Aber ich bleibe dabei.
      Freut mich, dass dieser Bericht wenigsten etwas virtuellen Sonnenschein ins trübe Wien bringt. Hier hatten wir bisher ein ganz prima Wetter. Zwar auch einmal Regen, den wir ja aber auch brauchen, aber dann auch wunderbares sonniges Herbstwetter. Heute hat es allerdings Nebel, aber irgendwie trotzdem ein schöner Morgen. Nebel gehört ja auch zum Herbst.
      Der Ouachita National Forest wäre einmal eine eigene Reise wert. Dann könnte man auch auf die abseits gelegenen Parkplätze fahren und von da wandern. Oder radeln. Mal schauen, was die Zukunft bringt.
      Ich wünsche Dir und den Deinen ein schönes Wochenende.
      Alles Gute und liebe Grüße,
      Pit
      P.S.: Und wie geht es Kira? Hoffentlich gut.

  2. That is a long driving, Pit. Wish you had a chance to take pictures. 🙂

    • Quiet a long drive, I agree. But as I’ve just written to Sarah below, sometimes it has to be if, with that big country we have, you want to get anywhere. Unfortunately though, these scenic routes we took didn’t even have a shoulder to stop on for pictures, let alone pull-outs.

  3. Ah, a road day – sounds like it was quite typical!

  4. Pit, ich bewundere dich!! Diese Arbeit in zwei Sprachen!! Wie können wir dir nur danken. Am besten das es ganz, ganz viele lesen!
    VG von Ulla

    • Danke für’s Lob, Ulla! 🙂 Geht mir runter wie Öl. 😉 Aber ernsthaft: das ermuntert mich, mit der Arbeit weiterzumachen, denn – wie ich hier zu den Reiseberichten schon mehrfach geschrieben habe – eine Menge Arbeit ist es doch, auch wenn mir das Englische leicht von der Hand geht. Es muss eben doch Alles ein zweites Mal getippt werden. Und für den deutschen Text kommt dazu, dass ich mit einer englischen Tastatur arbeite, die weder Umlaute noch “ß” kennt. Da muss ich dann im Nachhinein auf die virtuelle deutsche Tastatur umschalten und das von Hand per Mausklick korrigieren [wie manchmal, aber nicht immer, hier in meinen Antworten zu Kommentaren], oder, wie ich es bei längeren Texten mache, das in WORD tippen und dort vom Wörterbuch korrigieren lassen.
      Mach’s gut,
      Pit

  5. Hi Pit, umso mehr ich lese, merke ich was für eine unheimlich lange Reise Ihr gemacht habt. Sicher sehr interessant, aber bestimmt auch ein wenig anstrengend. Freue mich fürs Mitnehmen. Liebe Grüße, Dagmar

    • Hallo Dagmar,
      gern geschehen, was das virtuelle Mitnehmen angeht. Ich glaube, das tun wir beide gerne: Andere an unseren Reisen und Erlebnissen teilhaben lassen.
      Der Tag hier war wirklich lang, und ich glaube, das war auch der Grund dafür, dass ich am nächsten Tag erst einmal eine Pause brauchte. Es war wohl weniger der Körper als der Geist, der da erst einmal etwas gestreikt hat.
      Liebe Grüße,
      Pit

      • Lieber Pit, das kann ich gut verstehen. So ging es mir auch auf meiner Reise zwischenzeitlich. Aber bei einer Gruppenreise zieht die Karawane halt weiter :-). Liebe Grüße

        • Liebe Leonie,
          weil wir mit so etwas gerechnet hatten, haben wir auch immer die Moeglichkeit von Ruhetagen eingeplant. Nur an zwei Orten wind wir fuer nur eine Nacht gewesen.
          LG,
          Pit

  6. Lieber Pit, ic habe vorhin versucht zu deinem Post nach Hot Springs Creek zu antworten, aber ich glaube es hat nicht funktioniert und so versuche ich es hier noch einmal:Dank deinen ausführlichen Erklärungen zu dieser Velotour, lieber Pit, habe ich mir jetzt auf dem Atlas auch genau angesehen, wo Arkansas liegt! Ein rechtes Stück Weg von Texas! Es scheint mir auch, dass ihr es euch kulinarisch habt gut gehen lassen!:) Cari saluti Martina

    • Liebe Martina,
      auf meinem vorherigen Posting [zum Hot Springs Creek Greenway Trail] ist wohl tatsächlich nichts von Dir durchgekommen. Warum das so ist, da habe ich keine Ahnung. Aber hier hat es ja dann geklappt. 🙂
      Gern geschehen, was die ausführlichen Erklärungen/Erzählungen zu dieser Tour angeht. Es ist das erste Mal, dass ich in diesem Blog hier so ausführlich erzähle [frueher schon einmal – lange her – auf meinem Bilderbuchblog https://pitsbilderbuch.wordpress.com/%5D , und es scheint bei meinen Lesern gut anzukommen. Es freut mich, dass ich Dein Interesse geweckt habe und dass Du sogar auf dem Atlas nachgeschaut hast, wo Arkansas liegt. Das ist zwar ein Stück weit weg, aber so weit nun doch wieder nicht – jedenfalls nicht für US-amerikanische Verhältnisse. Dieses Land ist riesig! Wir haben am ersten Tag etwa 8 Stunden [zugegeben, mit Pausen] gebraucht, nur um aus Texas herauszukommen! Das alleine waren gut über 700 Kilometer. Die gesamte Tour hat uns, trotz über 5.000 Kilometer, nicht weiter als bis knapp über die geographische Mitte Amerikas hinaus nach Norden gebracht. Du kannst die Karte [grob] von unserer Tour und die Planung übrigens hier [http://tinyurl.com/z64x46l] nachlesen, und – wenn Du viel Zeit hast – von da aus auch die einzelnen Postings durchblättern.
      Apropos “kulinarisch gut gehen lassen”: haben wir! Wenn ich so nachdenke, hätte die Tour auch “FoodRoadTrip” heißen können. 😉
      Mach’s gut, und hab’ eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit,
      Pit

  7. Hallo Pit,
    ich komme spät, aber ich finde deinen Bericht nichtsdestotrotz spannend.
    Da habt ihr ganz schön was geleistet. Und der fehlende Regen kam euch ausnahmsweise mal zugute 😉
    LG
    Marion

    • Hallo Marion,
      freut mich, dass Dir der Bericht gefaellt. Mit dem Wetter haben wir auf der reise wirklich unheimlich viel Glueck gehabt. Nur am Morgen dieses reisetages Nieselregen, und dann noch einmal fuer einen halben Tag, ebenfalls am Morgen, in Hermann.
      LG,
      Pit

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