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Best Kasseler Ever …

… or very nearly so was the Kasseler we had yesterday, from the pork chops I had smoked on Saturday. I might have had equally good or even slightly better Kasseler in Germany, but definitely nowhere here in the US, not even in the restaurants in the “German belt” of southern Texas that boast themselves to serve “authentic” German food. Most of the Kasseler here, and I’m talking of (plenty of) experience, is way too dry and/or does not have the right flavour [brined and smoked], and also not prepared the right way. If you pan-fry a thin Kasseler pork chop, it only get tough and dry. Ours, to the contrary, were flavourful, i.e. slightly salty from the brine, wonderfully mildly smoky, and still juicy. Well, we had, as it ought to be, just warmed them up together with the sauerkraut, which also added some of the Kasseler’s smoky flavour to the sauerkraut.

Das beste Kasseler bisher …

… oder wenigstens ganz nah dran war das Kasseler, das wir gestern zum Abendessen hatten, von den Schweinekoteletts, die ich am Samstag geräuchert hatte. Ich mag vielleicht gleich gutes oder sogar ein wenig besseres Kasseler in Deutschland bekommen haben, aber ganz bestimmt nirgendwo hier in den USA, noch nicht einmal in den Restaurants im deutschen Siedlungsgebiet im südlichen Texas, die angeblich “authentisches” deutsches Essen anbieten. Kasser hier ist (fast) immer – und da spreche ich aus (vielfältiger) Erfahrung – zu trocken und/oder hat nicht den richtigen Geschmack [vom Pökeln und Räuchern]. Außerdem wird es hier normalerweise nicht richtig zubereitet: wenn man nämlich ein dünnes Kasseler-Kotelett in der Pfanne brät, dann kann es nur zäh und trocken werden. Unsere waren, im Gegensatz dazu, saftig und aromatisch, d.h. ganz leicht salzig von der Pökel-Lake, sowie wunderbar mild rauchig. Aber wir hatten sie ja auch, wie es sein soll, zusammen mit dem Kasseler im gleichen Topf warm gemacht. Das hat dann übrigens auch dem Kasseler ein wenig von dem Raucharoma mitgegeben – ein zusätzlicher Bonus.

But now let’s see what our evening meal looked like on the plate:

Aber jetzt wollen wir einmal sehen, wie unser Abendessen auf dem Teller aussah:

kasseler

Mouth-Watering Finger-Licking Good!

And that’s what it looked like when we warmed it up in the pan: equally appetizing, if not more so!

Und so sah es aus, als wir es im Topf aufgewärmt haben: ebenso,wenn nicht noch mehr appetitanregend!

kasseler

Kasseler and Sauerkraut Being Warmed Up

There’s two conclusions from that:

  • One, we’ll certainly have our own home-made Kasseler more often, and
  • two, if I ever have Kasseler again in a restaurant here and it’s not done well, I’ll invite the chef to come by and  try mine!

Zwei Schlussfolgerungen aus Allem:

  • Zum Ersten werden wir mit Sicherheit unser eigenes hausgemachtes Kasseler noch viel öfter haben, und
  • zum Zweiten werde ich, wenn ich noch einmal in einem hiesigen Restaurant ein Kasseler bekomme, das nicht perfekt ist, den Küchenchef einladen, einmal vorbeizukommen und Meines zu probieren!

37 responses to “Best Kasseler Ever …

  1. It looks perfect and delicious, Pit!! You are right, most are way too dry.
    We had some some great eating experience in Munich and couple of other cities in Germany a few years ago. I even ate the entire Roast Pork Knuckle. 🙂

  2. Ich glaube , lieber Pit, du solltest allerschnellstens ein eigenes Restaurant aufmachen, vielleicht mit Übernachtungsmöglichkeiten in eurer idyllischen Umgebung. Ich habe jetzz Hunger bekommen!😀 Cari saluti Martina

    • Hallo Martina,
      das mit dem Restaurant aufmachen habe ich gestern auch gesagt – scherzhafterweise. Aber das wuerde ich Arbeit ausarten! 😉 Und dann wuerde ich wohl auch mit vielen Vorschriften zu kaempfen haben, Aber fuer uns selber – und fuer Freunde – immer wieder.
      Und Dir habe ich also Appetit gemacht?! Irgendwie war das Absicht – kann ich nicht verhehlen. 😉
      Hab’ eine feine Woche,
      Pit

  3. Nice! Looks like the meal my companions ordered at the Nebelhorn when I was there a couple years ago. As a vegetarian though, I’m kind of jonesing on the Bier and Kraut. I know my priorities. 😉

  4. Oh Kasseler!! Now that is a blast from the past for me. I grew up along the German border and Kasseler and Sauerkraut mash were staple food in my moms kitchen and so good!! I still make Sauerkraut Mash but Kasseler…that’s been such a long time!! It look super Pit!

    • Yes, it truly is a blast fom the past, isn’t it? For me, too. I was surprised that here, where Germans settled and where we have many restaurants boasting authentic German food, the Kasseler you get there is of such a poor quality. If you want some, you can get it online here [http://www.germandeli.com/Meats/Ham-Bacon-Kassler]. Maybe at other places, too. Or, if you have a smoker, do it yourself like I did. It’s easy.

  5. Über das angeblich deutsche Essen in den amerikanischen Restaurants habe ich mich ja schon öfter amüsiert. An sich ja seltsam, in Sekunden hätte man das Originalrezept aus dem Netz gezogen (inklusive der richtigen Schreibweise 🙂 Aber das macht scheinbar keiner. Wenn es allerdings an wichtigen Grundstoffen fehlt führt sicher kein Weg am selber machen vorbei. Was bei die ja auch sehr ordendlich aussieht. Schön das es gelungen ist !

    • Hallo Kalle,
      das mit dem “deutschen” Essen hierzulande ist wohl dasselbe wie mit “mexikanischem”: für den jeweils “echten Einheimischen” nicht wiederzuerkennen – außer dem Namen nach.
      Ganz fürchterlich versaut wird hier in Fredericksburg im “Lindenbaum” ein sogenannter “rheinischer Sauerbraten”. Und dabei hat die Inhaberin und Küchenchefin an der Kochakademie in Maria Laach ihr Handwerk gelernt. Aber jetzt, wo sie älter ist, hat sie – wie uns Kenner der hiesigen Restaurantszene berichtet haben – wohl nur angelernte Mexikaner in der Küche. Ich war jetzt schon zwei Mal da, weil ich eine Chance geben wollte, falls es beim ersten Mal nur ein Versehen gewesen sein sollte, aber es war die gleiche Katastrophe, die da auf den Tisch kam: ein ganz normaler Rinderbraten, der nie eine Marinade auch nur von Ferne gesehen hatte, in dünne Scheiben geschnitten und dann mit einer süß-sauren Tütensoße übergossen. Dazu übrigens Kräuternudeln! Und den Rotkohl konnte man zwar essen, aber ein paar Verbesserungsvorschläge wären mir auch dazu eingefallen. Beide Male habe ich dem Kellner bzw. der Kellnerin deutlich gesagt, das das nie und nimmer rheinischer Sauerbraten sei und dass sie das bitte dem Koch sagen sollten. In einem gut geführten Restaurant hätte ich dann erwartet, dass der Koch kommt und sich erkundigt, was man denn auszusetzen hat. Aber nix da. Beim zweiten Mal habe ich dann noch einmal nachgehakt und die Kellnerin gefragt, ob sie meine Beschwerden in der Küche ausgerichtet habe, und sie hat geantwortet, nein, habe sie nicht, weil die mexikanischen Köche eh nicht verstehen würden, worum es ginge. Aber so ist das wohl in Touristenhochburgen: die normale Laufkundschaft hat ja eh keine Ahnung, was ihr da vorgesetzt wird, und die kann man ja ruhig besch…. Es kommen ja immmer wieder andere Dumme nach.
      Also mache ich mittlerweile meinen Sauerbraten selber, ebenso wie das Kasseler hier. Und wenn es dann mal nicht gelingen sollte – was bisher noch nicht vorgekommen ist – kann ich wenigstens, vor dem Spiegel stehend, persönlich dem Koch persönlich die Leviten lesen! 😉
      Mach’s gut, und liebe Grüße an Danni,
      Pit

  6. Looks delicious. How long did you cook the saurkraut?

  7. Sounds very tasty, Pit. I love the idea of you giving those chefs cookery lessons 🙂

    • It was fantastic! And maybe I’ll really tell the chefs something some day. Not only about Kasseler, but about Sauerbraten, too.

  8. Hallo Pit,
    ich glaube, das ist eine gute Idee, einem Küchenchef mal deine Methode zu zeigen. Viel Freude weiterhin mit den Kasselern!
    Liebe Grüsse – Uta

    • Hallo Uta,
      ich glaube, das mache ich auch mal – mit Kasseler und mit Sauerbraten [s. meine Antwort oben, zu Kalle]. Das Problem liegt aber nur bedingt bei den Köchen, denn es ist ja vor Allem das unzureichende “Rohmaterial”. Aber natürlich ist der Küchenchef auch dafür verantwortlich, dass er gut/richtig einkauft. Ich muss mal in den hiesigen Metzgereien rumschauen, was die als Kasseler anbieten, bzw. ob überhaupt. Ich mache jedenfalls weiter wie bisher. Gleich gibt’s übrigens den Rest das Kasselers vom Sonntag.
      Mach’s gut,
      Pit

  9. Das ist jetzt nicht unbedingt mein Lieblingsessen, aber es sieht so lecker aus, dass mir das Wasser im Munde zusammen läuft. Ich bewundere es immer, wenn sich jemand so richtig in eine Sache hinein kniet, so wie du ins Räuchern und Grillen.Es gibt nichts Besseres (oder selten) als Selbstgemachtes.
    Liebe Grüße nach Texas, Ingrid

    • Hallo Ingrid,
      ob’s mein absolutes Lieblingsessen ist? Kann ich so genau nicht sagen, weil ich auch durchaus andere Gerichte habe, die ich gerne mag [und hier nicht so bekomme, wie ich es gerne haette, z.B. Sauerbraten]. Mit dem Selbstgemachten gebe ich Dir recht – so gerne ich auch aus essen gehe.
      Was das Grillen und Raeuchern angeht: das ist hier ja so etwas wie ein Volkssport, und ohne das ist man eben bestenfalls ein halber Texaner. 😉
      Hab’ ein feines Wochenende,
      Pit

  10. Aaaaaaaaaah, “Mouth-Watering Finger-Licking Good” is the best expression for this yummy dish, Pit. Jetzt habe ich richtig Hunger bekommen! 🙂
    Herzliche Grüße nach Texas,
    Dina & co

    • Hallo Dina,
      dieses Kasseler war wirklich Spitze! Hast Hunger bekommen? Kein Problem: komm’ vorbei. In der Zeit, die Du über den großen Teich nach hier brauchst, habe ich dann eine Portion für Dich fertig. Der Grill ist groß genug, dass Du natürlich auch Klausbernd mitbringen kannst. Schick’ ‘ne Mail, und ich fange die Vorbereitungen an! 😉
      Liebe Grüße an Euch alle im kleinen Dorf am großen Meeer,
      Pit

  11. That sounds really good. I want some too. Looks really good too.

Hi, what's your take on this? Let me know. - Hallo, und was meinst Du? Schreib' doch mal.

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