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Transporting Bicycles

With this post I’m about a week late, because first of all I couldn’t finish it in time before leaving for Port Isabel, and then because our motel, the La Quinta on South Padre Island had an awfully slow WiFi – you could almost see every single byte squeezing itself through – and there Ethernet (cable) didn’t work at all. So I decided not to post anything from there. Which makes for a lot of catching-up I’ll have to do in the next few days.

Fahrradtransport

Mit diesem Beitrag bin ich ungefähr eine Woche zu spät dran, weil ich ihn zunächst einmal nicht rechtzeitig fertigstellen konnte, bevor wir uns nach Port Isabel aufgemacht haben, und dann, zum Zweiten, weil unser Motel, das La Quinta auf South Padre Island, nur ein fürchterlich lahmes WiFi hatte – man konnte fast jedes einzelne Byte sich dadurch quetschen sehen – und deren Ethernet(-Kabel) gar nicht funktionierte. Also habe ich mich entschlossen, von da aus gar nichts zu posten. Was nun dazu führt, dass ich in den nächsten Tage eine Menge aufholen muss.

Well, here goes: last Saturday morning we were been off to the coast [Port Isabel] to celebrate our sixth anniversary, and we took bicycles with us. That reminded me that during all my time here in the US I have used a few different ways to transport my bicycles. It all started with putting them in the bed of our old Ford 150 truck, with a device called Beddy Jo, which was simply secured with straps in the tailgate of a pick-up truck. You took off the front wheels, put the drop-outs in the skewers of the device, and fastened them. Unfortunately I don’t have any picture of that device. This is our old F-150 pick-up truck, loaded for bear:

Also dann: letzten Samstag Morgen ging es los an die Küste [Port Isabel], zur Feier des 6. Jahrestages unserer Hochzeit, und wir haben Fahrräder mitgenommen. Das erinnerte mich daran, dass ich in meiner ganzen Zeit hier in den USA schon eine Reihe verschiedener Halterungen für den Radtransport mit dem Auto genutzt habe. Angefangen hat es damit, dass wir Räder auf der Ladefläche unseres alten Ford F-150 Pick-up Trucks befördert haben, mit einer Halterung, die sich “Beddy Jo” nannte und ganz einfach in die Spalte der Heckklappe geklemmt wurde. Man nahm die Vorderräder ab, steckte die Gabel auf die Schnellspanner dieses Geräts und schraubte sie fest. Leider habe ich kein Bild von diesem Gerät, wohl aber von unserem alten F-150 Pick-up Truck, vollbeladen wie zum Auszug aus Ägypten:

After we had got the first Ford Escape, an SUV, we could no longer use the “Beddy Joe”. Since I didn’t really like to transport the bicycles either on the roof nor on the trailer hitch, I opted for a device called BikeInside, which I got in Germany. It’s absolutely plain: just a metal rod with two holders for the front wheels. This is what it looks like:

Nachdem wir dann unseren ersten Ford Escape, ein SUV, gekauft hatten, konnten wir den “Beddy Joe”leider nicht mehr nutzen, und weil ich die Räder weder auf dem Dach noch auf der Anhängerkupplung transportieren wollte, bin ich auf einen Träger namens “BikeInside” gestoßen, den ich übrigens in Deutschland bestellt habe. Auch das ist ein ganz einfaches Gerät: eine Stange mit zwei Aufnahmen für die Gabel des Vorderrads. Und so sieht das dann aus:

bike inside

The BikeInside Bicycle Rack

This is the way it looks with two bicycles on just one rack. But to save some space I have two of the racks, so that one bicycle can go in facing the front of the car and one facing the rear. That way they can be put in closer together, without the handlebars interfering with each other, and we have room enough for fit in all our luggage even for an extended holiday. The BikeInside device has two advantages: on the one hand there’s no drag as with the bicycles outside, especially on the roof of the car, and on the other hand they won’t get dirty. They are a tad difficult to load, though, especially the one that goes with its handlebar to the front of the car.

So kommen die Räder in den Kofferraum mit nur einem Radträger. Aber um etwas Platz zu sparen, habe ich zwei dieser Träger, so dass ein Fahrrad mit dem Lenker nach vorne und das zweite mit dem Lenker nach hinten in den Kofferraum kommt. So kann ich sie näher beieinander unterbringen, ohne dass die Lenker sich gegenseitig stören, und wir haben immer noch genügend Platz für unser Reisegepäck, auch für einen erweiterten Urlaub. Dieser BikeInside Träger hat zwei ganz entscheidende Vorteile: zum Ersten verursachen die Räder keinen Windwiderstand wie beim Transport draußen, ganz besonders auf dem Dach, umd zum Zweiten bleiben sie sauber. Das Ein- und Ausladen ist allerdings ein wenig schwierig, ganz besonders bei dem Rad, dass mit dem Lenker in Fahrtrichtung steht.

If – sometimes – I need to transport more than two bicycles, the BikeInside racks become “BikeOutside” racks for me and go on our trailer, which then looks like this:

Wenn ich einmal mehr als zwei Räder transportieren muss, werden die BikeInside Träger für mich “BikeOutside” Träger und kommen auf unseren Anhänger, was dann so aussieht:

To get this done, I had to improvise some, but it works fine:

Um dieses hinzukriegen, habe ich ein wenig improvisieren müssen, aber es klappt gut:

bike rack

Improvised Mounting

But with our new Salsa Fargos things gor a little more complicated. On the one hand they’re quite heavy and thus (much) more difficult to load inside, and on the other hand they’re a tad longer with their 29″ wheels plus they have far wider handlebars. So they take up too much space inside the luggage compartment and we can’t load all our luggage for a longer trip. That is why I lately got an outside rack [by Thule] that goes on the trailer hitch. That’s what it looks like:

Aber mit unseren neuen Salsa Fargos wurden die Dinge etwas komplizierter. Einerseits sind die Räder ganz schön schwer und daher im Innenraum deutlich schlechter zu verladen, und andererseits sind sie nicht nur etwas länger mit ihren 29-Zoll Laufrädern, sondern sie haben auch sehr breite Lenker. Daher nehmen sie dann im Gepäckraum wesentlich mehr Platz ein und für längere Risen konnen wir nicht mehr all unser Gepäck unterbringen. So habe ich mir dann einen Gepäcktäger [von Thule] für draußen – er kommt auf die Anhängerkupplung – zugelegt. Das Ganze sieht dann so aus:

We needed what is called a “platform” rack, i.e. one from which the bicycles don’t hang by their top-tubes but on which they stand with their wheels, since except for my “Old Italian Beauties” with their traditional diamond-shaped frames, all our other bicycles have more or less sloped top tubes and thus would hang really akwardly.

Wir brauchten einen sogenannten “Plattform” Radträger, d.h. einen, an dem die Räder nicht mit ihren Oberrohren aufgehängt werden, sondern auf dem sie mit ihren Laufrädern stehen, weil, mit Ausnahme meiner “Alten Italienischen Schönheiten” mit ihren traditionellen Diamantrahmen, alle anderen Räder ein mehr oder weniger schräges Oberrohr haben und sie damit reichlich schief daran hängen wurden.

40 responses to “Transporting Bicycles

  1. Guten Abend, all das ist echt Toll. – Das hat nicht jeder in Deutschland. Das finde ich gut. L.G. Wolfgang

    • Hallo Wolfgang,
      das hat auch nicht jeder in Amerika. Manchmal frage ich mich, ob ich in Sachen Fahrrad nicht übertreibe. 😉 Ich denke, ein paar sollte ich mal verkaufen. Schließlich kann ich ja immer nur Eines fahren.
      Hab’s fein,
      Pit

  2. Nebenbei: Was würde—, wenn zu Euch 8-Tausend Flüchtlinge kommen ? Das von der Welt. L.G. Wolfgang

    • Hallo Wolfgang,
      Flüchtlinge im eigentlichen Sinne haben wir hier weniger. Aber wir haben über 11 Millionen illegale Einwanderer. Das sind ganz andere Zahlen als die Flüchtlingszahlen für Deutschland! Aber die Wirtschaft hier – und das wird normalerweise verschwiegen – (miss)braucht sie als billige Arbeitskräfte: weil sie illegal sind, kann man sie ja ausnutzen. Das Ressentiment, sie würden Amerikanern Arbeitsplätze wegnehmen, gibt es natürlich, ist aber falsch. Nachweislich übernehmen sie Arbeiten, für die sich (selbst arbeitslose) Amerikaner zu schade sind.
      Übrigens: netto gesehen, sind die Flüchtlinge für Deutschland zum Nutzen.
      Habt ein feines Wochenende,
      Pit

  3. Ein schönes Wochenende wünsche ich dir mein Lieber.

    LG Mathilda ☼

  4. So viele Räder 🙂 Toll, viele liebe Grüße und einen schönen Urlaub, Leonie

    • Hallo Leonie,
      nur zwei von den Vieren auf dem Hänger waren meine. Eins war von meiner Frau, und ein anderes von meinem Freund. Aber Du hast Recht: wie ich schon oben gesagt habe, ich habe zu viele Räder. Ich will mindestens zwei verkaufen. Die muss ich nur noch aufhübschen.
      Aus dem Urlaub sind wir übrigens wieder zurück. Aber auch das Leben hier ist wie Urlaub! 😉
      Liebe Grüße zurück,
      Pit

  5. Hallo Pit,
    ich hab dich schon vermisst. Gut zu lesen, dass du eine gute Zeit hattest. Ich bin gespannt auf weitere Fotos und Berichte.
    LG, Marion

    • Hallo Marion,
      hatte ich mir schon gedacht, dass ich vermisst werde. Einerseits – in der vergangenen Woche – war’s das absolut lahme Internet im Hotel. Da habe ich noch nicht einmal Deine [und anderer Blogger] Postings lesen können. Der Seitenaufbau war so langsam, dass es manchmal sogar zu einem Tineout kam! Vielleicht sind aber wenigstens ein paar meiner Likes durchgekommen. Die gebe ich nämlich meistens direkt aus meiner E-Mail Benachrichtigung über neue Postings ab.
      Und bei dem lahmen Zugang hatte ich zum selber Posten natürlich überhaupt keine Lust.
      Und vor dem Urlaub hatte ich irgendwie eine mentale Sperre, was das eigene Bloggen anging. Einfach keine richtige Lust. Aber jetzt bin ich wieder dabei. Ich muss aber noch meine Fotos von Port Isabel durchforsten und zu einem großen Teil auch bearbeiten. Kommt aber auch bald.
      Hab’ ein feines Wochenende,
      Pit
      P.S.: und mal sehen, wie schnell ich Deine und andere Blogbeiträge auch noch rückwirkend lesen kann.

      • Hallo Pit,
        so eine Abstinenz kann doch auch gut tun. Mach dir bloß keinen Zeit- und sonstigen Druck. Solange es dir gut geht, ist alles in Ordnung. Ob du nun bloggen magst und kannst oder auch nicht.
        Und wenn du richtig Lust dazu hast, dann schaue ich gerne 😉
        Danke, ich wünsche dir auch ein feines Wochenende. Tatsächlich ist noch Sommer 😛 – zumindest von den Tagestemperaturen her.
        LG, Marion

        • PS: Ich hatte von dem langsamen Internet gelesen, das du unterwegs hattest. Das macht echt keinen Spaß und muss auch überhaupt nicht sein, sowas, nein, nein 😉

          • Hallo Marion,
            ich haette es aber schon gerne etwas schneller gehabt, weil ich ueber’s Internet auch die Nachrichten aus Deutschland lese. So bin ich dann auf’s Smartphone ausgewichen. Da war die Verbindung ueber’s Telefonnetz wirklich schnell. Aber es bloggt sich da nicht so gut. Getwittert habe ich allerdings.
            Hab’s fein,
            Pit

        • Hallo Marion,
          ich setze mich da auch gar nicht unter Druck: Alles zu seiner Zeit. Bloggen ist ja nun mal nicht das ganze Leben. Auch wenn’s riesigen Spaß macht. Wie jetzt wieder. 🙂
          Hier ist wohl so langsam der Spätsommer eingekehrt, mit wirklich angenehmen Tagen [32 bis 33 bzw. um die 22 Grad, und geringe Luftfeuchtigkeit].
          Hab’ einen feinen Sonntag,
          Pit

  6. I thought you had been quiet recently! Hope you had a great trip. I understand the problems with wifi on vacation – it never seems adequate.

    • Hi Anabel,
      I agree: I’ve been quiet here recently. It was the vacation on the one hand, but also, for a short while, a bit of a mental attitude [not really in the mood for blogging]. But I’m back now, in both senses.
      Re the slow WiFi: that’s the reason why I – most of the times – didn’t even read the blogs I’m subscribed to. It took way too long to load the pages. I hope that at least some of my likes – which I mostly do from my e-mail notifications without acccessing the blog first – have come through. But now, at home with a fast connection, I’ll be reading your artciles again, and those of other bloggers.
      Have a great weekend,
      Pit

  7. Da ist aber eine grandiose Entwicklung, sieht total klasse aus, lieber Pit.
    Das wird’s doch jeden Radler warm ums Herz. 🙂
    Warme Grüße vom Königssee, 35°, puuuh
    Dina x

    • Hallo Dina,
      ja, was so Alles im Laufe der Zeit kommt! 😉 Im Prinzip werde ich jetzt den Thule-Träger und den BikeInside-Träger weiter benutzten, je nachdem, was gerade am besten für den jeweiligen Anlass passt.
      Hier sind die Temperaturen im Augenblick richtig angenehm: tagsüber so 32 bis 33 Grad, und des nachts runter auf um die 22. Das lässt sich aushalten, vor Allem, weil auch die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist. Die Temperaturen sollen noch die nächsten 10 Tage so bleibe. Die Luftfeuchtigkeit wird allerdings wohl zunehmen. Das wird dann etwas unangenehmer. Ich denke einmal, das ist zwar noch nicht der Herbst, bestimmt aber der Spätsommer, der nun so langsam seinen Einzug hält.
      Heute Morgen um kurz nach 8, als ich angefangen habe, unsere neugepflanzten Baeume zu wässern, war es im Garten ganz fantastisch. Ich schätze mal, so um die 23 Grad. Eigentlich sollte ich jetzt wohl da sitzen und nicht drinnen am Laptop. 😉
      Und Du bist immer noch beim Kuren?! Das dauert aber lange! Hoffentlich ist Alles in Ordnung! Die einzige Kur, die ich bisher hatte, kurz vor meiner Pensionierung, war nur drei Wochen. Die Ärzte da [Bad Gandersheim] wollten die Kur zwar verlängern, aber ich hatte schon für den Rest meiner Sommerferien [als Beamter musste ich ja in den Ferien kuren] meinen Flug in die USA zu Mary gebucht. Und als ich das dem verantwortlichen Arzt da sagte [dass ich die Kur nicht verlängern koennte wegen des gebuchten Flugs], konnte man richtig sehen, wie er verärgert war und mich dann, gewissermaßen als Trotzreaktion, gesund geschrieben hat [während ich beim Antritt der Kur dienstunfähig geschrieben war]. Ich konnte es ihm am Gesicht ablesen, was er dachte: wenn sie die Kur nicht fortsetzen wollen, dann müssen sie ja wohl gesund sein.
      Na ja, bin ich also in die USA geflogen [was für mich besser als jede Kur war] und nach der Rückkehr hat mich meine behandelnde Psychologin in Bonn dann doch wieder krank geschrieben.
      So, nach diesem halben Roman wünsche ich Dir noch alles Liebe und Gute und weiterhin gute Erholung, und dass Du bald wieder mit Deinen Lieben im kleinen Dorf an großen Meer vereint sein wirst,
      Pit

  8. It’s a good life, isn’t it?!

  9. Pit such an interesting array of bicycle racks. I’m not sure my SUV could accommodate the BikeInSide but i love the concept.

    • Hi Sue,
      That’s why we got the 2012 model of the Escape and not one of the more recent ones. There, the bikes would not have fit inside. I do have to lower the saddle on my road bikes, though. But then they fit. It’s a minor inconvenience only. Btw, before we bought our first SUV, we not only took a tape measure with us, but also a road bike, and chekec if it would fiit.
      Have a great week,
      Pit

  10. Ich hoffe ihr hattet richtig Spaß. Übrigens den Ford Escape gibt es hier auch. In Deutschland wird er unter dem Namen Ford Cuga verkauft. Mein Sohn hat so einen. L.G.

    • Wir hatten Spass, Lutz. Bericht folgt. Den Ford Cuga habe ich in Deutschland auch schon gesehen. Wir moegen ihn. Hoffentlich ist Dein Sohn damit auch zufrieden.
      Einen feinen Sonntagabend wuenscht
      Pit

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