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When we were in Comfort, New Braunfels, and Gruene, snooping around in antique stores for furniture, I also found something quite different: German beer glasses [admittedly not antique] and some old books:

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Als wir neulich in Comfort, New Braunfels und Gruene auf der Suche nach Möbeln in Antiquitätenläden herumgeschnüffelt haben, sind mir auch noch ein paar ganz andere Dinge in die Hände gefallen: deutsche Biergläser [zugegeben, keine antiken] und ein paar alte Bücher:

What attracted me to the beer glasses in the first place were the Kölsch glasses, Kölsch [the local brew of Cologne] being a beer that is hard to find in the US. Shiner sometimes brews it, and you can get some German Kölsch varieties at Specs. Having found those Kölsch glasses, I snooped around some more and found the different pils glasses, too.

Was mich an erster Stelle and den Biergläsern angezogen hat waren die Kölsch-Gläser. Kölsch ist hier in den Staaten ein schwer zu findendes Bier. Die Shiner Brauerei in Shiner/Texas braut es manchmal, und in der Spirituosenkette “Specs” finden sich einige Importbiere. Danach habe ich dann ein wenig weiter herumgeschnüffelt und bin auf die Pils-Gläser gestoßen.

As to the books: what intrigued me about them was the mental attidue of the time they were written that is ever so evident in them.

Zu den Büchern: was mich an ihnen so fasziniert hat ist der Zeitgeist, der aus ihnen spricht.

Hilaire Belloc’s “Cautionary Tales [1941] gives advice, in verses and pictures, to children of how to behave and what (not) to do. In a way it reminds me of “Struwwelpeter” and/or “Max and Moritz“.

Hilaire Belloc’s “Cautionary Tales [1941] ist ein Ratgeber – in Versform und illustriert – für Kinder über gutes Benehmen und was man tun bw. nicht tun sollte. In gewisser Weise erinnert es mich an den “Struwwelpeter” bzw. an “Max und Moritz“.

Dr. Hermann Dümling’s “Illustrirtes Thierleben für Schule und Haus [1875] was, as the foreword maintains, “for the German Christian people in America” and claims to give “instruction as the Maker of all Creature demands.”

Dr. Hermann Dümling’s “Illustrirtes Thierleben für Schule und Haus [1875] gibt, wie das Vorwort sagt, “dem deutschen christlichen Volke in Amerika” eine “Belehrung, wie sie der Schöpfer aller Kreatur will.”

Viertes Lesebuch für die deutschen katholischen Schulen in den Vereinigten Staaten von Nord=Amerika [1874] is a reader for German Catholic schools in North America, covering as diverse subjects as the creation, American and world history, geography, some poetry and even grammar.

Viertes Lesebuch für die deutschen katholischen Schulen in den Vereinigten Staaten von Nord=Amerika [1874] umfasst so verschiedenartige Themen wie die Schöpfungsgeschichte, amerikanische und Weltgeschichte, Geographie, Gedichte und sogar Grammatik.

Offene Volkssprache und gesunder Menschenverstand [1902] is a translation of E.B. Foote’s “Plain Home Talk and Medical Common Sense“, a medical treatise about illnesses and their origins, food, sexual relations etc., promoting his very own views and contradicting the medical standards and knowledge at the time of writing.

Offene Volkssprache und gesunder Menschenverstand [1902] ist eine Übersetzung von E.B. Foote’s “Plain Home Talk and Medical Common Sense“, einer Abhandlung über Krankheiten und deren Ursachen, Nahrung, sexuellen Beziehungen etc., in der der Autor seine ganz eigenen Ansichten vertritt und unter Anderem Kritik am damaligen Stand der Medizin übt.

19 responses to “More Purchases

  1. Bier ist meines! Anderes ?— Wolfgang

  2. Hat sicher Spass gemacht, das rumstöbern 😉
    Jetzt brauchst du nur noch das richtige Bier, um die Gläser zu füllen…
    LG Iwan

    • Hallo Iwan,
      das Herumstöbern hat wirklich Spaß gemacht – auch wenn ich das sonst nicht so gerne tue. Beim so langsamen Gehen und viel Stehen macht mein Rpcken nämlich Probleme, und es geht mir auch sehr auf die Beine. Aber dieses Mal war es nicht so schlimm.
      Das richtige Bier habe ich. Ein deutsches Pils [Warsteiner, Bitburger, Becks] bekomme ich hier in Fredericksburg ja im Supermarkt, und Kölsch habe ich heute in San Antonio gefunden. Bilder kommen noch.
      Hab’ eine feine Woche,
      Pit

  3. Der Struwwelpeter und Max Moritz fand sich ja wohl in unser aller Kinderzimmer, in den Zimmer meiner Kinder tauchten sie schon nicht mehr auf- viel zu moralisch!
    aber in Antiquariaten zu stöbern ist eine Freude, auch für mich!
    liebe Grüsse
    Ulli

    • Hallo Ulli,
      dass Struwwelpeter sowie Max Und Moritz aus den Kinderzimmern weitgehend verschwunden sind finde ich ausgesprochen bedauerlich. Das Herumstoebern hat mir sehr gefalllen. Und meiner Frau auch. Wir haben ja eigentlich nach Moebeln gesucht – und auch gefunden. Bierglaeser und Buecher waren nur ein – willkommenes – Nebenprodukt.
      Hab’ eine feine Woche,
      Pit

  4. Wohin es die Kölschgläser doch verschlägt! Und es gibt so schöne Bierdeckel 😉
    LG aus der Kölsch-Stadt 🙂

    • Hallo Ingrid,
      das ist schon wirklich erstaunlich. Bierdeckel sind hierzulande fast unbekannt. Dabei hast Du Recht, dass es wirklich schöne gibt.
      Heute habe ich übrigens auch Kölsch [Sünner] in San Antonio gefunden und gekauft. Eigentlich trinke ich Kölsch ja weitaus lieber vom Fass, aber man kann ja nicht Alles haben.
      LG in die Kölsch-Stadt,
      Pit

  5. Gratuliere zu den neualten Schätzchen, Pit! 🙂 Ja, in Trödel- und Antikgeschäfte zu stöbern macht Freude, insbesondere in England, wo die Preise viel ziviler sind als in D. Ich hoffe, du hast gute Schnäppchen gemacht. 🙂
    Sei herzlich gegrüßt, du und Mary
    von uns vier!

    • Hallo Dina,
      danke! Normalerweise macht es Mary mehr Freude als mir, aber dieses Mal war ich auch begeistert dabei. Mit den Preisen in Deutschland kenne ich mich nicht aus. Die in Comfort, wo wir unsere beiden “neuen” Teile gekauft haben, waren deutlich ziviler als in Gruene. Also hoffe ich, wir haben gute Schnäppchen gemacht.
      Liebe Grüße zurück, auch von Mary, und auch an die restlichen 3/4 der Fab Four,
      Pit

  6. “Offene Volkssprache” – das ist aber schräg übersetzt, oder? Klingt jedenfalls interessant, ich mag solche Bücher.
    Schönes Rest-Wochenende! Martin

    • Hallo Martin,
      also “offene Volkssprache” für “plain home talk” passt, meine ich, so halbwegs. Ich assoziiere da “plain language” = freiheraus gesagt, oder Klartext. Ob “offen” Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland so gebräuchlich war, weiß ich allerdings nicht. Und “home talk” würde ich ähnlich interpretieren. Im zweiten Teil des Titels hat der Übersetzer allerdings “medical” komplett unterschlagen, und das verfälscht meiner Meinung nach die Intention Foote’s. Interessant ist das Buch aber wirklich, wie auch die anderen, die ich da aufgestöbert habe.
      Hab’ eine feine Woche,
      Pit

      • … so gut kann ich dann doch die Sprache nicht, mir ist nur aufgefallen, dass “offene Volkssprache” von heute aus gesehen so gut wie keinen Sinn gibt, den Leser sogar in die irre führt, der “frei heraus” – Aspekt kommt nicht durch … aber, was soll`s, wir sind zum Glück keine Profi-Übersetzer … einen schönen Tag! Martin

        • Hallo Martin,
          klar: der Sprachgebrauch ändert sich über die Zeit. Und gerade deshalb finde ich es faszinierend, dieses altertümliche Deutsch zu lesen. Bei älteren Texten ist es ja immer interessant und gleichzeitig problematisch wegen der zeitgebundenen Konnotationen. Das gilt natürlich in einer Frendsprache umso mehr.
          Und dazu interessiert mich auch die Geisteshaltung, die in diesen Texten durchkommt. Ein Aspekt übrigens, der mich in “reiferen Jahren” 😉 auch an Karl May fasziniert.
          Hab’ eine feine Woche,
          Pit

  7. Pingback: Beers | Pit's Fritztown News

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