Gallery

Smokey Robinson & Threadgill’s Experience

Yesterday we were in Austin again, at the Paramount Theatre, to see and listen to Smokey Robinson. I partially enjoyed the show. Well, in a concert you don’t often enjoy all the music. And that was true here, too: I enjoyed some of his songs more than others. What was really positive this time: the music was not too loud [Before, at some performances, I have had to leave because I couldn’t stand the loudness, which gave me headaches] and it was well-balanced so that the instruments did not, as they have done previously, overpower the singer(s). What I did not like that much, well, didn’t like a all, to tell the truth, was some of Smokey’s performance when he, at meanwhile 75 years of age, acted like he was still the sexiest man alive. To me, any man at that age, gyrating his body and stroking his legs and his bare chest is not in the least sexy any more but just pathetic. But that being said: it was an amazing feat for him to perform for way more than one and a half hours without ant break whatsoever.

Smokey Robinson & Threadgill’s Erlebnis

Gestern waren wir einmal mehr im Paramount Theater in Austin, um uns Smokey Robinson anzuhören. Die Show hat mir gefallen, wenn auch nur teilweise. Es ist natürlich klar, dass einem in einem Konzert nicht immer alle Stücke gefallen. Und das war auch hier so: einige seiner Songs haben mir mehr gefallen als andere. Was bei diesem Konzert aber, im Gegensatz zu manchen anderen, gut war: die Musik war nicht zu laut. Es hat schon Konzerte gegeben, die ich verlassen musste, weil meine Ohren den Lärmpegel einfach nicht aushalten konnten und ich Kopfschmerzen bekam. Hier war die Musik nicht nur zwar laut aber erträglich, sondern auch gut ausbalanciert, so dass Smokey’s Stimme gegenüber den Instrumenten nicht unterging. Auch da habe ich schon Anderes erlebt – was ich als Versagen des Toningenieurs interpretiere. Was mir deutlich weniger – genauer gesagt, gar nicht – gefallen hat, waren Teile von Smokey’s Auftritt, wenn er, ein Mann von mittlerweile immerhin 75 Jahren, auftrat wie der “sexiest man alive“. Für mich ist ein Mann in diesem Alter, der sein Becken lasziv rotieren lässt und sich mit beiden Händen ebenso lasziv die Oberschenkel und die Brust entlang streichelt, nicht sexuell attraktiv, sondern einfach nur abstoßend. Aber dennoch: die Show war ein Erlebnis, vor Allem wenn man bedenkt, dass Smokey im Alter von 75 für mehr als anderthalb Stunden ununterbrochen auf der Bühne agierte.

Before the show we went to eat at Threadgill’s, this time at their downtown location, and there I had somewhat of a disappointment, too. I had ordered a Sirloin steak with French Fries and spinach casserole. The casserole was excellent and the fries were good, too, but I could not eat the steak. I’m not sure, but I think the meat was off. It had a distinctly strange taste and it also didn’t smell alright. As I wasn’t quite sure if it was just my imagination or not, I didn’t complain, but simply enjoyed the sides and took the steak home for Chiquita. She really enjoyed it this morning! Btw, there was nothing wrong at all with the other dishes: we had shared an appetizer of fried green tomatoes, which came with a delicious though somewhat spicy dip, and then Mary had liver and onions, with mashed potatoes and garlic Brussels sprouts. Our friends, the Saxons, had southern fried oysters and Pecan crusted chicken – which they enjoyed a lot.

Ehe wir uns die Show angesehen haben, waren wir bei Threadgill’s – dieses Mal im Lokal in der Innenstadt – essen, und auch da war ich leider etwas enttäuscht. I hatte ein Sirloin steak mit Fritten und Spinat-Auflauf bestellt. Der Auflauf war ganz exzellent und auch die Fritten waren gut, aber das Steak konnte ich nicht essen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es könnte sein, dass das Fleisch verdorben war. Zumindest war es grenzwertig. Es schmeckte sehr seltsam, und es roch auch ein wenig komisch. Aber weil ich mir meiner Sache nicht ganz sicher war und nicht wusste, ob es nur Einbildung war, habe ich es nicht reklamiert und zurückgehen lassen, sondern einfach eben nur die Beilagen genossen. Und über das Steak hat sich heute Morgen Chiquita gefreut. An den anderen Gerichten war übrigens nichts auszusetzen. Als Vorspeise haben wir uns frittierte grüne Tomaten geteilt, die mit einer zwar leicht scharfen aber sehr schmackhaften Dip-Soße serviert wurden. Als Hauptgericht hatte Mary Leber mit Zwiebeln, mit Kartoffelpürree und Rosenkohl mit Knoblauch als Beilagen, und unsere Freunde, die Saxons, hatten frittierte Austern bzw. Huhn in Pecan-Kruste: Alles köstlich.

Altogether a great evening out, despite the few glitches.

Alles zusammen war es ein schöner Abend, trotz der kleinen Pannen.

24 responses to “Smokey Robinson & Threadgill’s Experience

  1. Gute Musik und gutes Essen – das hört sich zumindest nach einem in großen Teilen gelungenem Abend an. Nun steht das nächste Wochenende vor der Tür. Genieße es. Liebe Grüße Leonie

  2. Hallo Pit ich kann dich gut verstehen . Und ist es hier auch so ergangen . Jedes Jahr im Oktober findet in der Köln Arena eine Oldie Nacht statt. Wir waren beim erstenmal ganz begeistert. Beim zweitenmal waren da so viel Verstärker aufgebaut, das der Schall durch den ganzen Körper ging. Total bescheuert. Viele Besucher sind vorzeitig nach Hause gegangen. Dabei spielten nur super Band aus den 60er und 70er Jahren . von Rubetts, Smokey, Middel of The Roads, Tremolos und viele andere bis hin zu Suzi Quattro.
    Dir noch einen schönen Abend. L.G.

    • Hallo Lutz,
      es ist mir bei sehr vielen Konzerten in den vergangenen Jahren aufgefallen, dass mit der modernen Verstärkertechnik die Künstler nicht mehr auf ihre eigene Stimme und ihre eigenen Instrumente setzen, sondern die unbedingt “aufblasen” müssen “bis zum Geht-nicht-mehr”. Vorgestern z.B. haben ein paar Bass-Soli richtig spürbar den Saal erzittern lassen. Ich kann Dir in Deinem Urteil nur zustimmen: total bescheuert. Über ein anderes Konzert haben ich einmal gesagt, das ist keine Musik mehr, sondern nur noch Lärm.
      So, jetzt genug geklagt.
      Mach’s gut, und ein schönes Wochenende,
      Pit

  3. That all sounded like an excellent night out…and I love Smokey Robinson!

    • Hi Johanna,
      Except for the steak it WAS an excellent nigt out. As to Smokey: he is a great singer and I liked most of his songs.
      Have a great weekend,
      Pit

  4. I like Smokey Robinson’s music, but this sounds a bit gruesome!

  5. Hei Pit,
    das ist wohl wahr, sehr häufig stimmt die Tontechnik bei Konzerten nicht wirklich. Ich hab das jahrelang gemacht und ärgere mich jedes mal darüber wenn ich zu hohe Lautstärken in zu kleinen Räumen ertragen soll. Schon das Verhältniss der Instrumente und des Gesanges zueinander past zu selten, von der Verständlichkeit des Gesanges ganz zu Schweigen. Paralelle Wände isorgen für Stehwellen und führen nicht selten zu akustischen “Kurzschlüssen” und Auslöschungen. Kommt davon wenn sich jeder nach vorne spielen will. Vermutlich wollten das die älteren Herren nicht mehr so sehr wie früher 🙂
    Bei Essen das bereits nicht mehr appetitlich riecht brauchst du doch im Mutterland des Service keine Bedenken bei der Reklamation zu haben. Nach meinen Erfahrungen wird das sehr schnell behoben.
    Wir haben letzte Woche mal wieder das Afrikanische Buffet im Phantasialand besucht. Das geht unabhängig vom Park. Mal was völlig anderes zu futtern 🙂
    Viele Grüße,
    Kalle

    • Hallo Kalle,
      ich stimme Dir voll und ganz zu, was die Überlautstärke und (manchmal auch) Unverständlichkeit der Musik bzw. des Gesangs angeht. Was ich bei Konzerten im Paramount in Austin und im Majestic in San Antonio immer denke: beides sind alte Theater [das Paramount wird in diesem Jahr 100] und sind also konstruiert worden, als man noch gar keine Verstärker kannte, und dennoch haben die Sänger [und Musiker] damals ohne Probleme locker das gesamte Theater erreicht. Das müssten heutige Sänger erst mal können. Und das können die eben nicht – jedenfalls nicht ohne technische Krücken.
      Und was es vorgestern Abend sollte, dass ein paar Bass-Soli – wie ich schon oben zu Lutz geschrieben habe – den Saal richtig spürbar erzittern ließen, das erschließt sich mir nun absolut nicht. Das ist doch einfach nur unnatürlich.
      Über die heutige Lautstärke habe ich mich anlässlich eines früheren Konzerts da einmal mit einem Bekannten unterhalten und der meinte, was ich wirklich nicht von der Hand weisen möchte, dass die heutige Generation – auch unter den Toningenieuren – schon durch ständige Bedröhnung mit Walkman oder so soweit ohrgeschädigt ist, dass sie nur noch diese Lautstärkne wahrnehmen können und für die feineren Abstufungen, auch unter den jeweiligen Instrumenten bzw. zwischen Sänger und Instrumenten, einfach kein Gehör mehr haben.
      Apropos Essen reklamieren: ich denke, das hätte ich wirklich tun sollen. So wie es hier normalerweise zugeht, hätte ich bestimmt umgehend Ersatz bekommen. Ich war mal wieder zu scheu. 😉
      Gestern waren wir übrigens hier vor Ort bei einem kleinen Wohltätigkeitskonzert. Das war ein richtiger Genuss. Nur kleine lokale Bands, aber gut. Und prima Essen. Der Abend hat uns beiden sehr gefallen.
      So, jetzt ist mein Roman hier lang genug geworden.
      Ein schönes Wochenende in “good ol’ Germany”, und macht’s gut,
      Pit

  6. Hallo Pit,
    da bin ich mit Dir einer Meinung, ein 75 jähriger Mann sollte so etwas doch lassen… :-). Manchmal soll es nicht sein, schade das Du so ein Pech mit dem Steak hattest. Aber Fried Green Tomatoes! da freue ich mich auch schon drauf, noch 11 Tage, dann geht es los…
    Liebe Grüße
    Heike

    • Hallo Heike,
      Smokey hätte dieses Getue auch gar nicht nötig gehabt, denn er hat eine großartige Stimme. Ich weiß nicht, ob er so agiert hat, weil man es einfach von ihm erwartet(e) [einige weibliche Gaeste sind nämlich angesichts dieser Darstellung regelrecht in Begeisterungsstürme verfallen] oder ob er sich tatsächlich in den Posen gefiel. Zurückdenkend möchte ich Letzteres nicht ausschließen.
      Das mit dem Steak nehme ich nicht so tragisch, insbesondere weil Chiquita sich dann darüber gefreut hat. Sie hat’s regelrecht verschlungen. Aber wir ich schon zu Kalle geschrieben habe: ich hätte eben doch reklamieren sollen.
      Euch wünsche ich dann einene guten Flug und einen erholsamen und schönen Aufenthalt in South Carolina. Für uns geht es am Montag für ein paar Tage hier in Texas an die Golfküste, nach Rockport. Da freuen wir uns auch schon drauf.
      Macht’s gut, und ein schönes Wochenende,
      Pit

  7. Danke schönes Wochenende für dich lieber Gruß Gislinde

  8. Hallo Pit.
    Wir haben uns damals auch bei der Hallenleitung beschwert. Da wurde uns gesagt, das man bei künftigen Veranstaltungen das mal prüfen würde. Den Aufbau der Verstärker und Lautsprecher wird von einer Fremdfirma die von Auftritt zu Auftritt die Anlage aufbaut.
    War leider nie wieder da und konnte nicht prüfen ob sich was getan hat. Dir noch einen schönen Abend. L.G.

  9. Bad steak in Texas? I am not sure my mind can grasp this concept!

  10. Eine gut eingestellte und gut ausbalancierte Tontechnik ist eigentlich das um und auf bei einem Konzert. Nur dürften so manche Tontechniker was anderes darunter verstehen.
    Und das was Du von den “sexy Posen” des Sängers sprichts, da kann ich nur sagen: egal ob Mann oder Frau. Jeder sollte wenigstens so halbwegs mit Würde altern. Solche Dinge wirken meist eher lächerlich und peinlich. Und ein guter Musiker hat es auch gar nicht notwendig seine Darbietungen auf diese Weise “aufzupeppen”.
    Schade, dass das Steak nicht gut war. Aber Chiquita hat sich sicher gefreut. 🙂
    Kira könnte ich soetwas leider nicht geben. Sie verträgt solch gewürzte Sachen überhaupt nicht und würde wieder Durchfall kriegen. Ist leider bei sowas sehr empfindlich.
    Liebe Grüße
    Gabi

    • Hallo Gabi,
      manche Tontechniker hier koennen nur laut, glaube ich.
      Das Steak war uebrigens ueberhaupt nicht gewuerzt. Ganz einfach natur gegrillt. Also auch fuer Chiquita gut vertraeglich.
      Hab’s fein,
      Pit

Hi, what's your take on this? Let me know. - Hallo, und was meinst Du? Schreib' doch mal.

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s