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Ranching and Roping at the LBJ Ranch

This year, the Lyndon B. Johnson National Historical Park has for the first time a special Spring Break programme, in which rangers educate the public about special aspects of the former president’s life and activities (at his ranch). Today I went to see what Ranger Clint Herriman was going to show us and to listen to his explanations about the park’s registered Herefords and ranching the way it was done in Lyndon Johnson’s time, and also demonstrate cattle roping. It really was interesting. First a few pictures:

Viehwirtschaft und Rinder mit dem Lasso einfangen auf der LBJ Ranch

Der Lyndon B. Johnson National Historical Park hat – in diesem Jahr zum ersten Mal – über die Frühjahrsschulferien ein besonderes Programm aufgelegt, bei dem ausgewählte Park Ranger die Besucher über besondere Aspekte aus dem Leben des früheren Präsidenten undüeber seine Aktivitäten (auf der Ranch) informieren. Heute bin ich rausgefahren, um mir anzuhören, was Ranger Clint Herriman uns über die registrierten Hereford-Rinder des Parks erzählen wollte, und wie die Viehwirtschaft zu Zeiten Lyndon B. Johnson’s erfolgte, und außerdem um zu sehen, wie man mit dem Lasso Rinder einfängt. Es war wirklich interessant. Zuerst einmal ein paar Bilder:

Move the cursor over a picture to see the caption. A click on any of the pictures in the gallery will open a slide show. Those views will also allow you to read a more detailed description as well as some of the exif-data, allow you to see the picture in its full resolution and leave a comment.

Um die Bildunterschrift zu sehen genügt es, den Cursor über ein Bild zu bewegen. Ein Klick auf eines der Bilder in der Galerie öffnet diese dann als Diashow. Diese Ansichten erlauben es nicht nur, eine weitaus detailliertere Beschreibung des Bildinhalts zu lesen sowie Exif-Daten zum Bild einzusehen, sondern auch das jeweilige Bild in voller Auflösung anzusehen und auch einen Kommentar zu hinterlassen.

A few more remarks: When Lyndon B. Johnson made the ranch over to the nation for it to become a national park, he stipulated that it remain a working ranch, breeding his beloved Hereford cattle. The present-day herd are all descendants of the original Herefords Johnson introduced to his ranch in the early 1950s. Today they’re trying to breed them back to what they would have looked like in the president’s days: sturdier. Herefords are traditionally reddish and white, and they try to have them with white socks. Their horns are weighted down early with horn weights, to curve the horns downward. On the one hand, it makes the horns less dangerous, and on the other hand it makes them look less tall. Again as in President Johnson’s days, they’re not branded on the skin but on their horns. This branding on the horns is not painful for the animals, in contrast to skin branding, but it wears off, so that the animals have to be re-branded every 1 1/2 to 2 years. Johnson’s main reason for not skin-branding his cattle was that he didn’t want to mar the skin.

Noch ein paar Bemerkungen: Als Präsident Johnson seine Ranch dem Staat als Nationalpark vermachte, hat er bestimmt, dass es eine Arbeitsranch bleiben sollte, die seine geliebten Hereford Rinder weiter züchten sollte. Die gesamte Herde geht übrigens auf die Rinder zurück, die Lyndon B. Johnson in den 50ern des vergangenen Jahrhunderts auf der Ranch eingeführt hat. Heute versucht man, die Rinder wieder zurückzuzüchten auf das Aussehen, das sie zu Johnson’s Zeiten hatten, nämlich stämmiger als heute. Herefords sind traditonell rötlich und weiß, und auf der Ranch versucht man, sie auch mit weißen “Socken” zu haben. Die Hörner werden bei den Jungrindern mit Gewichten versehen, damit sie nach unten wachsen. Einerseits sind die Hörner dann weniger gefährlich, und andererseits sehen die Rinder nicht so groß aus, ganz in dem Sinne, wie sie zu Johnson’s Zeiten waren. Ebenfalls aus seiner Zeit stammt die Tradition, nicht ihre Haut sondern ihre Hörner mit Brandzeichen zu versehen. Zum Einen tut ihnen das nicht weh, und zum Anderen, und das war Johnson’s Grund, verunstaltet kein Brandzeichen die Haut. Da sich das Brandzeichen in den Hörnern allerdings auswächst, muss diese Prozedur alle anderthalb bis zwei Jahre wiederholt werden.

35 responses to “Ranching and Roping at the LBJ Ranch

  1. Danke für den informativen Bericht. Besonders Brandzeichen in den Hörner gefällt mir. Hab einen schönen Sonntag. Liebe Grüße Leonie

    • Hallo Leonie,
      freut mich, dass der Bericht Dir gefaellt. Das mit den Brandzeichen in den Hoernern war mir absolut neu. Finde ich gut, dass das den Tieren nicht weh tut. Dre Ranger hat es mit einem Vergleich zu unseren Naegeln erklaert: wenn wir die z.B. schneiden, tut’s ja auch nicht weh. Weil keine Nerven drin sind.
      Auch Dir noch einen schoenen (Rest)sonntag,
      Pit

  2. Klasse. Das würde ich auch gerne mal machen. Mein Sohn war auf einer Ranch in Wyoming. Da hat er an einem Vieh Track teilgenommen. Wenn ich die Fotos sehe, könnte ich gleich losfahren. Tolle Fotos hast du da gemacht. Dir noch einen schönen Sonntag. L.G.

    • Hallo Lutz,
      war wirklich interessant. Aber wenn man das ganz richtig sehen will, muss man auf eine der “Dude Ranches” gehen. Freut mich, dass Dir die Fotos gefallen.
      Noch einen schoenen (Rest)sonntag,
      Pit

  3. Was für tolle Fotos war bestimmt sehr schön.Wünsche dir einen schönen Sonntag liebe Grüße Gislinde

  4. Sehr interessant! Also wenn s den Rindern wirklich nicht weh tut ist ein Brand auf den Hörnern absolut vorzuziehen. Nur die Gewicht daran stell ich mir nicht sehr angenehm vor…

    Mit dem Lasso kann ich gar nicht umgehen 😀

    Liebe Grüße

    • Hallo Wolke,
      wie ich oben schon zu Leonie geschrieben habe: der Ranger hatte einen einleuchtenden Vergleich mit unseren Nägeln. Da tut Schneiden ja auch nicht weh. Die Gewichte sind übrigens ganz leicht. Der Ranger hat sie ein paar Kindern in die Hand gedrueckt, und die gingen damit um wie mit Spielzeug. So denke ich mal, die Rinder spüren das so gut wie gar nicht. Den Lasso habe ich gar nicht erst probiert. Ich wollte mich ja nicht selber einfangen. 😉
      Liebe Grüße,
      Pit

  5. What a fun day and a great informative post. Great photos…I can look at cows all day too ;0) Have a lovely Sunday!

    • Glad you like the posting, Johanna. 🙂 I especially liked the calves. Unfortunately, the light wasn’t relly that good in the show barn.
      Have a great week,
      Pit

  6. Hallo Pit,
    ich seh schon, aus dir wird noch ein richtiger Cowboy 🙂
    LG, Marion

    • Hallo Marion,
      das glaube ich nun doch weniger. 😉 Da muesste ich ja auch reiten (koennen).
      LG,
      Pit

      • Hallo Pit,
        im Sattel sitzen ist dir ja nicht so fremd bisher.
        Nein, das war natürlich nicht ganz ernst gemeint meinerseits. Ich finde es nur schön, wie du dich mit Land und Leuten und allem beschäftigst, was es ausmacht.
        LG
        Marion

        • Hallo Marion,
          stimmt, im Sattel habe ich schon viel gesessen. Und auch mein Rad hat mich schon einige Male abgeworfen! 😉 Im Prinzip hätte ich auch nichts dagegen, mal auf ein Pferd zu klettern. Wer weiß, was noch Alles hier auf mich zukommt.
          Mit diesem Land hier und seinen Leuten beschäftige ich mich sehr gerne. Ich versuche, ein offenes Ohr und ein offenes Auge für sie zu haben, und immer wieder Neues zu lernen. Diesbezüglich fuehle ich mich immer (noch) auf Reisen hier, und halte es mit Mark Twain, “Travel is fatal to prejudice, bigotry, and narrow-mindedness, and many of our people need it sorely on these accounts.” Und ich möchte mit meinem Blog auch ein wenig dazu beitragen, mehr Verständnis für dieses Land und seine Bewohner zu wecken, wohl wissend, wie viele Unzulänglichkeiten es hier gibt.
          Hab’s fein,
          Pit

          • Hallo Pit,

            das hast du schön ausgedrückt und meine bescheidene Meinung ist, dass dir das, was dein Anliegen ist, ganz gut gelingt. Das Zitat von Mark Twain gefällt mir sehr gut. Danke!

            Liebe Grüße nach Texas
            Marion

  7. Ich freue mich immer, wenn ich Rinder sehe, die nicht enthornt wurden. Ob das mit den Gewichten an den Hörnern so gut ist, mag ich nicht zu beurteilen. Aber das Brandzeichen dort anzubringen ist bestimmt besser als auf der Haut.
    Liebe Grüsse ins Cowboyland! Uta

    • Hallo Uta,
      bisher habe ich noch nicht mitbekommen, dass man Rinder hier enthornt. Was die Gewichte angeht: die sind so leicht, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass die Tiere es überhaupt merken.
      Liebe Grüße aus Cowboycountry,
      Pit

  8. Wieder ein sehr interessanter Bericht.
    Da erinnere ich mich an das Buch “Texas”. Da gab es doch auch eine Frau, die begann mit bestimmten Rindern zu züchten. Nur hab ich leider keine Ahnung mehr, welche das waren und in dem dicken Buch eine bestimmte Stelle zu finden ist leider unmöglich. 🙂
    Kannst Dir ja sicher vorstellen, wie gut ich das finde, dass das Brandzeichen schmerzlos auf die Hörner angebracht wird.

    Und? Hast Du das Lasso werfen auch versucht? 🙂

    LG Gabi

    • Hallo Gabi,
      danke fuer’s Lob. 🙂 Freut mich, dass der Bericht gefallen hat. Die Frau, die in Michener’s “Texas” die Longhorn Rinder vor dem Aussterben bewahrt, ist Emma Larkin Rusk. Im Gegensatz zu ihrem Mann Erskine Rusk, der die Hereford (Fleischrinder) [wie auf der Johnson Ranch] bevorzugt, ist sie an der Urwuechsigkeit dieser den texanischen Verhaeltnissen angepassten Rasse [http://www.utexas.edu/know/2013/03/27/texas-longhorn-genome-decoded/] interessiert. Emma Larkin Rusk kommt im Buch uebrigens an mehreren Stellen vor, zuerst, als sie von Indianern entfuehrt wird.
      Dass man die Rinder mit dem Brandzeichen nicht quaelt finde ich auch gut.
      Lassowerfen habe ich nicht probiert. Ich wollte mich ja nicht selber einfangen. 😉
      Hab’ eine schoene Woche,
      Pit

      • Hallo Pit,
        danke für die Info und super wie Dein Gedächtnis funktioniert. Bei mir ist es ja noch nicht so lange her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich hätte nicht mehr gewusst, wer das jetzt genau war. Ich wusste nur, eine Frau. 🙂 Aber jetzt, wo Du es geschrieben hast, erinnere ich mich wieder an alles.

        Naja, sich selber mit dem Lasso einzufangen stelle ich mir aber auch nicht so einfach vor. 🙂

        Liebe Grüße
        Gabi

        • Hallo Gabi,
          gern geschehen. Was mein Gedächtnis angeht: wenn man, wie ich, “Texas” schon x Mal gelesen hat, dann muss ja schließlich etwas hängen bleiben.
          Sich selbst mit dem Lasso einfangen: das war genau das, was die Leute gemacht haben, die da auf der Ranch das Lassowerfen ausprobiert haben. Das ist einfacher, als es über die Rinderköpfe auf den Strohballen zu kriegen.
          LG,
          Pit

  9. I didn’t know about the branding differences: skin vs. horns. Interesting information, Pit! Thanks for sharing this. 🙂

  10. It’s a beautiful ranch, Pit! Looks green! 🙂

    • Hi Amy,
      That National Park [the LBJ Ranch] is really worth visiting, as is the State Park with the Sauer-Beckmann Living History Farm. I’m planning to go there quite frequently this year, for more fotos, especially at different times of the day. Unfortunately, both parks are closed when the light is best, early in the mornings and late in the afternoons. But we’ll see.
      Have a great week,
      pit

  11. Hach, da kommen die Cowboys wieder zum Vorschein 😉

  12. Pingback: The 9th Annual LBJ 100 Bicycle Tour | Pit's Fritztown News

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