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Rockets over Fredericksburg

Well, not exactly over Fredericksburg, but over the Stewart’s Hillview Ranch near Willow City, about 16 miles north of Fredericksburg. That’s where we went yesterday to watch experimental rockets being launched by students from 30 Texas high schools. It’s an interesting programme: high school students build rockets in their classes and then can test fire them and see how they work. This project is sponsored by SystemsGo Aeroscience and was launched be the Fredericksburg High School. For more information see the Fredericksburg Standard newspaper. It was quite an ambitious and extensive schedule, with launches planned every 30 minutes for 4 consecutive days [Thursday, May 15, through Sunday, May 18]. The public is invited for free and we really wanted to see it. So, after registering online, we drove up to Willow City yesterday morning at around 10:15.

Raketen ueber Fredericksburg

Na ja, eigentlich nicht ueber Fredericksburg, sondern ueber der Stewart’s Hillview Ranch in der Naehe von Willow City. Etwa 16 Meilen noerdlich von Fredericksburg. Da waren wir gestern, um zuzusehen, wie experimentelle Raketen von Schuelern der hiesigen high school und von ca. 30 anderen high schools aus Texas in den Himmel geschossen wurden. Das ist ein richtig interessantes Programm: Schueler der high schools entwerfen und bauen in ihren Kursen Raketen und koennen sie dann testweise abfeuern und sehen, ob und wie sie funktionieren. Das Projekt wird von SystemsGo Aeroscience gefoerdert und wurde von der Fredericksburg High School initiiert. Mehr dazu findet sich in unserer oertlichen Zeitung, dem Fredericksburg Standard. Es war ein ziemlich ambitioniertes und auch umfangreiches Testprogramm, das man da fuer die vier Tage von Donnerstag bis morgen, Sonntag, den 18. Mai. Abwickeln wollte, mit einem Start alle 30 Minuten von morgens 8 bis nachmittags um 5 Uhr. Die Oeffentlichkeit war eingeladen – kostenlos – und wir wollten das Ganze wirklich sehen. Also sind wir so gegen 10:15 gestern Morgen los, nachdem wir uns am Vortag online registriert hatten.

And that’s what the entrance looked like:

Und so sah die Einfahrt aus:

ranch entrance

Entering the Rocket Test Site

And of course, visitor were warned that things might get dangerous and that they entered the ranch at their own risk:

Und natuerlich, die Besucher wurden gewarnt, dass es gefaehrlich werden koenne und dass sie auf eigene Gefahr das Gelaende betraeten:

Warning

Warning

 

And now, the pictures from the actual test site with successful launches and failures, in a gallery. As usual, clicking on any one of the pictures in the collage opens the gallery in a slide show. You may want to scroll down some, depending on your monitor, to see the captions and to comment, and also to be able to enlarge the pictures to their full original resolution.

Und nun folgen die Bilder der Test(versuche) mit geglueckten und Versagern, in einer Galerie. Wie immer startet ein Klick auf irgendeines der Bilder in der Collage die gesamte Galerie in einer Diashow. Moeglichwerweise wird es noetig sein – je nach verwendetem Monitor – herunterzuscrollen, um die Bildunterschriften sehen und auch um kommentieren zu koennen. Und auch, um die Bilder in der vollen Originalaufloesung betrachten zu koennen.

 

We stayed there for more than three hours and were well entertained. Sure, sometimes it took them quite long to get a rocket ready, and sometimes the rocket had to be taken off the launcher because a malfunction had been detected and needed to be corrected, but sometimes they had more than one launcher “loaded” and were able to fire their rockets in quick succession. What we hadn’t realized before going there, though, was that it could become quite dangerous. We were not too far – about a good one-hundred yards – from the launch pads, and if a rocket would have taken it into its mind not to fly upwards but horizontally, as one in fact did, luckily not towards the spectators, that could easily have hit us. What also could be dangerous was the rockets coming down again. Not with all of them the parachutes opened, and even if the parachutes deployed correctly, the rocket still came down not too slowly and could certainly cause injury. Well, before every launch everybody was ordered out of the tents and told to look upwards and watch where the rocket was to come down. I found it really difficult to follow the rocket up and to discover it coming down, until fairly late in its descent. But with the strong winds all rockets were blown wide away from the spectators’ area.

Oh, as to the rockets: there were two categories. With one, the aim was to get a payload of 1 pound up one mile. The students’ ideas about payloads were not always too imaginative. With one rocket it was a can of soda, with another a pair of Ken and Barbie dolls. A really interesting one was a cell phone, to enable communication with a cell phone on the ground. Unfortunately, that didn’t work. The rocket launched correctly, and did get to the planned altitude, but the telephone connection between the two cell phones could not be established. And then there was a different challenge: to break the sound barrier. Those rockets, we were told, would reach a much higher speed and altitude. Unfortunately the only rocket they had there on Friday early afternoon for this challenge had to be taken off the launch pad 2 or 3 times to be worked over and was not back and ready to fire before we left. But still: we enjoyed our visit to the ranch a lot.

Wir sind fuer mehr als drei Stunden auf dem Gelaende der Ranch geblieben und wurden bestens unterhalten. Klar, manchmal dauerte es eine ganze Weile, bis wieder eine Rakete startbereit war, und manchmal musste eine Rakete auch wieder aus der Abschussrampe entfernt werden, weil man eine Fehlfunktion entdeckt hatte, die ueberprueft und beseitigt werden musste. Aber manchmal war auch mehr als eine Abschussrampe mit Raketen bestueckt und die konnten dann in schneller Abfolge in den texanischen Himmel geschickt werden. Was uns gar nicht bewusst gewesen war, ehe wir dorthin fuhren, war, dass es dort ganz schoen gefaehrlich werden konnte. Wir waren gar nicht so weit – ca. 100 Meter – von den Abschussrampen entfernt, und wenn es nun einer Raketen in den Sinn kommen sollte, nicht himmel- sondern erdwaerts unterwegs ein zu wollen [was die eine oder andere auch tat, aber gluecklicherweise nicht in Richtung der Zuschauer], dann koennte die uns schon getroffen haben. Was auch Gefahrenpotential barg war der Fall der Raketen, nachdem sie ihren Scheitelpunkt erreicht hatten. Eigentlich sollten sie dann an einem Fallschirm niedergehen. Aber der oeefnete sich manchmal nicht. Und selbst wenn: auch am Fallschirm kamen die Raketen noch ganz schoen schnell runter und haetten durchaus Schaden an Leib und Leben anrichten koennen. Daher wurden aus Sicherheitsgruenden vor jedem Start alle – Besucher wie „Raketentechniker“ – aus den Zelten ins Freie gebeten und aufgefordert, nach oben zu schauen und die Rakete bei Aufstieg und Fall nicht aus den Augen zu lassen. Ich fand es echt schwierig, die Rakete beim Aufstieg mit Blicken zu verfolgen, und ebenso hatte ich Probleme, sie beim Fall unter ihrem Fallschirm zu entdecken, jedenfalls bis reichlich spaet im Fallen. Abwer bei den starken Winden wurden die Raketen doch weit abgetrieben und stellten – zumindest beim herunterkommen – keine echte Gefahr da.

Ach ja, auch noch etwas zu den Raketen: es gab da zwei Kategorien. In der Einen war das Ziel, eine Nutzlast von einem Pfund eine Meile hoch zu befoerdern. Die Ideen der Schueler fuer die Nutzlasten fand ich nicht immer zu einfallsreich. Bei einer Rakete war es eine Dose mit einem Getraenk, bei einer anderen eine Barbie- und eine Ken-Puppe. Ein wirklich interessantes Projekt hingegen fand ich, ein Handy hochzuschicken, umnd ann mit einem Handy am Boden Kontakt aufzunehmen. Leider hat das nicht geklappt. Die rakete ist zwar einwandfrei hochgekommen, aber die Handyverbindung ist nicht zustande gekommen. Und dann gab es noch einen anderen Wettbewerb: die Schallmauer zu durchbrechen. Diese raketen, so wurde uns gesagt, wuerden schneller und hoeher fliegen als die anderen. Leider musste die einzige Rakete, die sie am Freitagnachmittag fuer diesen Wettbewerb da hatten. Wegen technischer Probleme immer wieder von der Abschussrampe genommen und untersucht werden und war nicht startbereit, bevor es uns wieder nach Hause zog. Aber dennoch: wir fanden, es war ein gelungener Nachmittag.

19 responses to “Rockets over Fredericksburg

  1. Hallo Pit
    Das war bestimmt sehr interessant , aber auch sehr laut . Naja , ich hätte auch meine Probleme die Raketen zu verfolgen! 🙂 Liebe Grüsse Anja

    • Hallo Anja,
      so sehr laut war es eigentlich gar nicht. Ein Fauchen war es, was wir gehoert haben. Zuerst, insbesondere mit dem Rauchschweif, waren die Raketen fuer mich leicht zu verfolgen. Aber schon nach ein paar Rekunden habe ich sie nicht mehr sehen koennen. Lag auch daran, dass man in die Sonne sehen musste.
      Liebe Gruesze aus dem suedlichen Texas,
      Pit

  2. Ich finde es sehr interessant zu lesen, wie amerikanische Jugendliche sozialisiert werden. Wenn die Technik und Forschungseinrichtungen vorhanden sind, bin ich dafür Kinder und Jugendlichen Experimentierraum zu geben. Selber, hätte ich aus der Distanz zugeschaut, angesichts der Erinnerung an das Geschehen bei der Flightshow auf der Ramstein Air Base

    • Ich finde es einerseits auch gut, dass man so die Schueler motiviert. Aber bei einer naeheren Betrachtung des Schulwesens hier habe ich doch so meine Zweifel, ob diese Spezialisierung etwas bringt. Wenn dann dieselben Schueler, die so eine Rakete zusammenbasteln, womoeglich nicht in der Lage sind, Deutschland auf einer Landkarte zu lokalisieren. Aber vielleicht sehe ich das Bildungssystem hierzulande zu schwarz.
      Zur Gefaehrdung aller Betailigten: die war schon ganz real. Eine der Raketen hat wirklich eine horizontale Flugbahn eingeschlagen. Gluecklicherweise nicht in Richtung Zuschauer. Diese raketen sind naemlich wirklich verdammt schnell und ich weisz nicht, ob wir Zeit gehabt haetten auszuweichen.
      Liebe Gruesze aus dem suedlichen Texas,
      Pit

  3. That’s no rocket science! Wait… it is, it is! 😉

  4. War sicher interessant, auch wenn nicht ganz ungefährlich. Kann mir schon vorstellen, dass es nicht so leicht ist, die Raketen und deren Fall dann am Himmel zu sehen.

    LG Gabi

    • Ja, im Nachhinein gesehen war es moeglicherweise nicht ganz ungefaehrlich. Aber hochinteressant.
      Liebe Gruesze aus “Fritztown”,
      Pit

  5. Wow! Those are some big rockets!! Was it really loud?

Hi, what's your take on this? Let me know. - Hallo, und was meinst Du? Schreib' doch mal.

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