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A Veritable Hunk of a Car

That’s what we had as a rental in New England lately, on our trip around Boston [where Mary’s daughter Sarah ran the Marathon] and then to Boothbay Harbor/ME and back.

Ein ganz schönes Schlachtschiff auf Rädern

Das ist es, was wir neulich in Neu-England als Leihwagen für unsere Tour innerhalb von Boston [wo Mary’s Tochter Sarah den Marathon gelaufen ist] und dann nach Boothbay Harbor in Maine [und zurück] hatten.

QX 56

The Infinity QX 56: A Hunk of a Car – Der Infinity  QX 556: Ein ganz schönes Schlachtschiff

But, as you can see here, …

Aber, wie man hier sehen kann, …

luggage

Not Much Luggage, Or Is It? – Nicht allzuviel Gepäck, oder?

… we really needed it with all our luggage.

… brauchten wir es, mit all unserem Gepäck, wirklich.

It was an Infinity QX 56 [for 2014 it has been replaced by the QX 80] and it was supposed to accommodate 7 people. Well, it certainly does – if they’re not too big and willing to bear some discomfort. I found it was amazingly narrow and confined inside, because a lot of space was wasted for wide armrests in the doors plus consoles in the middle, the latter with the result that there were only two seats in the middle row. So, if you wanted to transport 5 people, as we in Boston needed to, you had to unfold one of seats in the 3rd row, which lead to really limited luggage space. And in addition to that, sitting in the 3rd row was not too comfortable, even if they are – like me – not that big. For short distances it was ok for someone of my build [5″10′] but I wouldn’t have liked to sit in the 3rd row for longer distances. Therefore, with only 4 people being able to sit comfortably and having enough space for their luggage available only with the 3rd-row seats folded down, it was good that we had planned on the Maine extension of our trip for four people only. Of course: with only four adults travelling, we had quite a bit of cargo space. Still, I’m surprised how confined it was inside, considering the really large outside dimensions. I believe, we could have done (nearly) as well with something like a VW Passat. The designers of the Infinity QX 56 cannot have had in mind more than 4 people travelling in it for vacations, e.g., when you need to transport quite a bit of luggage, too. I think, they had in mind as their intended user the so-called soccer moms, who transport a lot of children for short distances. But even then, the children should not have too much or too bulky gear!

Der Wagen war ein Infinity QX 56 und sollte eigentlich 7 Personen fassen. Na ja, tat er auch – wenn die nämlich nicht zu groß waren und auch willens, sich im Komfort etwas einzuschränken. Ich fand den Wagen jedenfalls überraschend wenig geräumig im Inneren, weil eine Menge Platz verschwendet war für relativ breite Armlehnen in den Türen sowie für Mittelkonsolen. Letztere führten übrigens dazu, dass die mittlere Sitzreihe nur über zwei Sitze verfügte. Wenn man also, wie wir innerhalb Bostons, mit Fünfen unterwegs sein wollte, dann musste man schon einen Sitz der dritten Sitzreihe aufrichten, was wiederum zu limitiertem Stauraum für Gepäck führte. Dazu kommt, dass das Sitzen in der dritten Sitzreihe nicht besonders komfortabel war. Fand ich jedenfalls, obwohl ich doch gar nicht groß bin. Für kurze Distanzen mag es ok sein für jemanden meiner Größe [1,75 m], aber ich würde nur ungern für längere Entfernungen in der dritten Reihe sitzen. Daher – weil eben über längere Distanzen nur 4 Personen komfortabel sitzen können und auch genügend Stauraum für Gepäck haben – war es schon ganz gut, dass wir für unsere weitere Reise nach Neu-England und zurück eben nicht fünf, wie in Boston, sondern nur vier Personen waren. Natürlich: jetzt, mit nur 4 Personen an Bord, hatten wir auch wirklich genügend Platz für unser Gepäck. Trotzdem: ich war überrascht, wie begrenzt der Platz im Innenraum doch war, wenn man die riesigen Außenmaße dieses SUVs betrachtet. Ich denke, wir wären ebenso gut mit einem VW Passat bedient gewesen. Die Entwickler des Infinity QX 56 können – jedenfalls für (längere) Reisen an mehr als 4 Personen Transportkapazität gedacht haben. Ich glaube, die Zielgruppe für dieses Auto ist eher die der sogenannten “Soccer Moms“, die eine größere Zahl von Kindern über kurze Distanzen transportieren. Aber auch dann dürfen die Kinder nicht allzu viel oder allzu sperrige Gerätschaften dabei haben.

P.S.: This car proves what I always maintain, “You’re in the US, when in a parking-lot a Mercedes S-Class looks like a midsize sedan.” We saw it, at least with an E-Class. The roof of that car barely reached up to the underside of the windows of the Infinity QX 56!

P.S.: Dieses Auto war übrigens mal wieder Wasser auf meine Mühlen, wenn ich sage, “Man ist in Amerika, wenn auf dem Parkplatz eine Mercedes S-Klasse wie ein Mittelklasse- Fahrzeug wirkt.” Wir haben es gesehen, zumindest im Vergleich zur E-Klasse. Deren Dach geht mal gerade bis zur Unterkante der Fenster beim Infinity QX 56!

18 responses to “A Veritable Hunk of a Car

  1. Dear Pit, good evening,
    seen ifrom my European perspective: US and cars doesn’t go together. Therefore I drove a Volvo estate when I lived at the US. For me all the American cars were not only not practical but looked horrible as well.
    Das war natürlich wieder Wasser auf meine Mühlen der Vorurteile gegen die USA 😉
    Ich wünsche dir eine tolle Woche. Ganz liebe Grüße aus Cley
    Klausbernd
    Hanne bleibt noch mit Siri und Selma bis Ende des Monats in Norwegen

    • Lieber Klausbernd,
      ich denke, US und Autos gehen sehr wohl zusammen. Wir haben hierzulande doch die abolut automobile Gesellschaft. Wenn ich die Statistik recht erinnere, nimmt der Durchschnittsamerikaner das Auto, sobald er eine Strecke von mehr als 800 Fuß zurücklegen muss! Und wenn ich an viele Städte denke: Bürgersteige sind die Ausnahme, nicht die Regel. Da wird das Auto dann auch schon zum Sicherheitsaspekt.
      Übrigens: Volvos sieht man hier auch nicht selten. Würden mir auch schon gefallen. Sind aber etwas teuer, und für den Service müssten wir bis nach Austin fahren. Das gilt ebenso für Audis, die mir auch sehr gefallen würden. Und dann sind selbst die europäischen SUVs für hiesige Verhältnisse eher klein. Na ja, mit unserem Escape [s. hier: http://pitspersoenlichesblog.wordpress.com/2010/12/09/autos/%5D haben wir ja auch “nur” ein “small SUV”. Reicht aber aus, denn wir kriegen sogar unsere Räder plus Urlaubsgepäck für zwei Personen hinein. Und mehr wollen/brauchen wir nicht. Hoffentlich ist auch das neueste Modell – denn in absehbarer Zeit werden wir wohl einen neuen brauchen – genauso groß im Innenraum. Sieht mir – leider – eher nicht danach aus. Übrigens: noch ein Vorteil von amerikanischen [insbesondere von den “Großen Drei”, Ford Chevrolet und Genrela Motors] Autos gegenüber europäischen: die kann jeder Hinterhofmechaniker reparieren und Ersatzteile dafür gibt’s überall, selbst in der “hintersten Prairie”. Deshalb wird es, bei aller Liebe zu europäischen und insbesondere deutschen Autos, auch beim nächsten wohl wieder ein “Amerikaner” werden.
      Liebe Grüße aus “Fritztown” ins kleine Dorf am großen Meer, und auch an Hanne und die beiden lieben Buchfeen Norwegen, und auch von Mary,
      Pit

      • Lieber Pit,
        das dachte ich mir, dass du auf meine provokante These gleich antworten würdest. Ich fand die amerikanischen Autos immer potthässlich, ich konnte es kaum glauben, wie man sich in solche Ungetüme setzen kann. Stillos sagt da mein Europäer Sinn. Aber natürlich hast du auch recht …
        Huch, ist das schon spät.
        Gute Nacht.
        Liebe Grüße an dich und Mary
        Klausbernd

        • Hallo Klausbernd,
          na was sage ich denn dazu??!! Unser Escape ist stillos??!! BRUMMMM & GRUMMEL 😉 😉
          Liebe Grüße, auch an Dina und die beiden Buchfeen im schönen Norwegen, und auch von Mary,
          Pit

  2. Very enjoyable reading, Pit! 🙂 🙂 I LOVE German cars. 🙂
    Love and laughs, Dina, Siri and Selma

    • Hi Dina,
      Thx for the praise. 🙂 Well, quite a few Americans love German cars, too. It’s amazing how many VWs – and not only Beetles at that – BMWs, Mercedes [what’s the plural here?] and Audis you see around here.
      Have a wonderful time in Norway, you and the lovely Bookfairies,
      Pit

  3. Also an grosse Autos habe ich mich in den USA sehr schnell gewoehnt, als ich vor knapp 60 Jahren hieher kam. Spaeter habe ich zwischendurch auch mal einen VW als Zweitwagen gefahren, hatte sogar laengere Zeit einen VW-Camper, den jetzt noch unser Sohn nebenbei faehrt. In den letzten Jahren fahre ich schon den dritten Subaru Outback, der jedesmal etwas groesser wurde, wie fast alle Japaner, sodass man sie kaum noch von den amerikanischen Autos unterscheiden kann. Uebrigens wird dieser Subaru im Staat Indiana hergestellt. So werden auch andere Japaner und deutsche Autos in den USA zusammengeschraubt, die hauptsaechlich fuer den amerikanischen Markt gedacht sind.
    Das Aussehen eines Autos ist natuerlich Geschmacksache und wir haben eben oft sehr unterschiedlich Geschmaecker. Auf der anderen Seite sehen sich die Autos immer aehnlicher.

    • Hallo Karlheinz,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und auch einen Kommentar zu schreiben. 🙂
      Ich stimme Dir zu: an die großen “Amischlitten”, wie wir sie früher genannt haben, gewöhnt man sich sehr schnell. Was mir bei den (großen) SUVs gefällt: durch die hohe Sitzposition hat man eine sehr gute Übersicht. Und man hat viel Blech um sich herum: ein nicht zu unterschätzender Sicherheitsfaktor.
      Liebe Grüße aus “Fritztown” und ein schönes Wochenende,
      Pit

  4. Ich liebe grosse Autos ! In den Usa haben wir uns schon öfters bei Autohändlern schöne Autos angesehen und bewundert , obwohl weder mein Mann noch ich Auto fahren , aufgrund unserer Sehbehinderung geht das leider nicht mehr . Trotzdem schauen wir sie uns gerne an . Liebe Grüsse Anja

    • Hallo Anja,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und auch einen Kommentar zu hinterlassen. 🙂 Ich gebe gerne zu, auch wenn ich mir jetzt Klausbernd’s unsterblichen Aerger zuziehe 😉 dass auch eine ganze Reihe der hiesigen Wagen durchaus ansehnlich ist. Aber viele sind auch einfach nur grosz.
      Schade, dass Ihr selber nicht (mehr) fahren koennt.
      Liebe Gruesze aus dem suedlichen Texas, und ein paar ganz liebe Klapse fuer Diva und Donna,
      Pit

  5. Mein Mann und ich waren und sind noch immer begeistert, von diesen großen Autos in den USA.
    Mir gefielen und gefallen ganz besonders die Pick-Ups, z.B. die Dodge Ram. Bar jeder Vernunft, weil ich so etwas ja nicht wirklich “brauche” und hätte ich finanziell die Möglichkeit dazu, hätte ich so etwas wahrscheinlich in der Garage stehen. – Obwohl es da von der Größe her in der Gemeinschaftsgarage unseres Hause wahrscheinlich Probleme damit gäbe. 🙂 Auch gegen einen Oldtimer-Pick-Up hätte ich nichts einzuwenden.

    Wie Du ja schreibst, autofahren hat in den USA einen ganz anderen Stellenwert als hier in Europa. Wir haben uns darüber ja schon mal in Deinem alten Blog ausgetauscht, dass das fahren aber dafür viel ruhiger und entspannter vor sich geht, als hier bei uns.
    Und wie mickrig man sich zwischen all diesen großen Autos mit einem normalen PKW vorkommt, haben wir ja bei unserer ersten Reise erlebt. 🙂 Bei der zweiten mit dem Jeep Liberty ging es dann etwas besser, obwohl auch der zwischen den richtigen Ungetümen “verschwand”. 🙂

    LG Gabi

    • Hallo Gabi,
      wir hatten auch mal einen Pick-up. Die sind ja auch wirklich praktisch, mit der Ladeflaeche. Aber wenn wir mal mehr als zwei Personen waren, dann ging’s schon nicht mehr. Und auf Reisen mussten wir das Gepaeck immer unter einer Plane haben, fuer den Fall, dass es einmal regnen koennte. So haben wir uns dann fuer ein SUV entschieden, als der alte Ford F-150 in die Jahre kam. Und es wird auch wieder ein SUV werden. Wird wahrscheinlich bald noetig sein, denn der Escape hat jetzt schon ueber 135,000 Meilen auf dem Tacho.
      Liebe Gruesze aus dem suedlichen Texas,
      Pit

  6. Wir hatten, als wir unser Grundstueck vor ca. 25 Jahren gekauft hatten, uns einen Ford F-150XL angeschafft. Mit ihm und einen groesseren geschlossenen Anhaenger haben wir damals unsere Besitztuemer von der Chicagoer Gegend nach Arkansas gebracht. Allerdings hatte der Ford nur Hinterachsenantrieb, was in den hiesiegen Bergen zu Problemen fuehren konnte, sodass ich bei vereister Auffahrt es von der Strasse nicht zum Haus rauf schaffte. Aber sonst waren wir sehr zufrieden damit. Als er dann jedoch aelter wurde, haben wir uns einen GMC Halbtonner Pick-up mit extended Cab, also eine extra Sitzbank mit 3 Tueren und zuschaltbarem Frontantrieb gekauft, den wir heute noch fahren, wenn wir etwas groesseres z.B. an Baumaterial transportieren wollen. Ausserdem haben wir 2 Anhaenger fuer den Pick-up.

    • Hallo Karl-Heinz,
      unser bzw. Mary’s vorheriger Wagen – vor unserem jetzigen Ford Escape – war auch ein Pick-Up, ein Ford 150. Wir waren sehr zufrieden damit und haben ihn seiner Zuverlaessigkeit wegen “Old Faithful” genannt. Er hat uns lange Zeit – bis zu einem Tachostand von weit ueber 200.000 Meilen – gute Dienste getan. Mit “nur” 6 Zylindern bei weit ueber 4 Litern Hubraum hatte er die Durchzugsfaehigkeit einer Dampfmaschine. Allerdings war er auch ganz schoen durstig. Dass er nur Hinterradantrieb hatte hat uns im suedlichen Texas wenig gestoert. Die starre Hinterachse allerdings neigte zum Trampeln und hat einmal, auf spiegelglatt vereister Fahrbahn im suedlichen Oklahoma auf dem Weg nach Denver/CO, fuer einen 180-Grad Dreher gesorgt, der auch ganz boese hatte ausgehen koennen. Gott sei Dank kam uns niemand entgegen, als wir mit einem Kreisel am Rand der Gegenfahrbahn landeten. Der Pick-Up war natuerlich zum Transport prima. Aber als Zweituerer mit nur einer Sitzbank war er immer ungeeignet, wenn wir einmal mit mehr als zwei Personen unterwegs sein mussten. Daher haben wir uns dann eben fuer den Escape plus Anhaenger entschieden.
      Liebe Grusze aus dem suedlichen Texas, und ein schoenes Wochenende,
      Pit

  7. Hallo Pit,
    meine Kommentare kommen jetzt ein wenig spät 🙂 Aber hier muss ich einfach 🙂 Was für eine hässliche Karre ! Der Designer sollte noch mal zur Schule. Die Frontpartie sieht aus wie von einem alten Peterbuild..und das wo Infinity eine quasi Nobelmarke sein soll.
    Die Tendenz zu den sehr dicken Wänden und Türen, hier sehr schön an der gewaltigen Heckklappe zu sehen, gibt es auch bei deutschen Autos. Der neue Opel Astra hat bestimmt 30 cm dicke Seiten, eher mehr. Klar ist der auch außen größer als der alte, aber keine 60cm. Geht also alles auf Kosten des Innenraumes. In den USA fand ich den Nissan Armada platzmäßig wirklich groß. Schon das ähnliche Model von Toyota ging mit 6 Leuten nur mit der Zusatzsitzbank. Sehr unbequem.
    Aber vom Fahren und Parken her war das dort natürlich alles kein Problem. Man ist darauf eingestellt 🙂
    Kalle

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